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Rückblick 2007 - 2008

07.11. - 19.12.2008

Espen Eichhöfer, Dawin Meckel, Julian Röder

Fotografien, Agentur Ostkreuz

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 06. November 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführung: Thomas Meyer, Ostkreuz
Arabisch-andalusische Musik: Lamine Belaala, Mahmoud Fayoumi

Im Monat der Fotografie stellt der Projektraum die drei jüngsten Mitglieder der Fotoagentur OSTKREUZ vor. OSTKREUZ wurde 1990 von sieben Fotografen in Berlin gegründet und gilt als eine der bekanntesten Fotografenagenturen Deutschlands. Heute zählt die Agentur achtzehn Mitglieder, die jüngsten Anfang 20 und am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn, die ältesten über 60 Jahre alt und international renommiert. Als Zusammenschluss unterschiedlicher Fotografenpersönlichkeiten steht OSTKREUZ für eine Fotografie, die mehr sein will als das »schöne Bild«. Die Tradition der Autorenfotografie rückt ganz bewusst in den Vordergrund der Arbeit und eröffnet jedem Einzelnen einen individuellen Gestaltungsraum.


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Ausstellungseröffnung

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19.09. - 31.10.2008

auf der wache

Auf der Wache – eine Sammlung über Wasser, Feuer, Architektur und Geschichten zum 10-jährigen Jubiläum der „alten feuerwache“

Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 18. September 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführung: Bernd Fessler, Theaterwissenschaftler
Musik: 1. Musikzug der Berliner Feuerwehr

Birgit Szepanski assoziiert anhand von Motiven aus dem Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury (1953) neue Erzählungen, die sie mit verschiedenen Geschichten aus der Wohnumgebung der „alten feuerwache“ verknüpft. Stadt/Natur, persönliche Geschichten/Anonymität und die Welt der Imagination sind einige ihrer Erzählmotive.
Verena Weckwerth setzt große Cut-Outs als Membran ins Spannungsfeld der „alten feuerwache“ und ihrer Umgebung - vis á vis das Hochhaus an der Weberwiese - ein. Farbig überziehen sie die Glasfenster und collagieren verschiedene großstädtische und historische Elemente des Ortes; architektonische Details, Blumenmotive, Säulenarkarden, Bäume des Parks und den Fries der arbeitenden Bevölkerung der ehemaligen DDR.
Thema in Renate Wiedemanns Arbeit ist die Wasserknappheit in vielen Teilen der Erde. Ausgangspunkt der Utopie, Wasser in Pipelines quer durch Europa von wasserreichen in wasserarme Länder zu verteilen, ist ein fiktives amtliches Exposè, in dem schwarz auf weiß geschrieben steht, dass 95 Mio. Europäer freiwillig ihren Wasserkonsum einschränken, um dies zu ermöglichen. Objekte und Skulpturen der Bildhauerin begleiten diese Vorstellung.

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... beim Aufbau

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19.08. - 12.09.2008

Zeit für Kunst - 30 Jahre Kunstverein MAL-HEURE

Ausstellungseröffnung: Samstag, 16. August 2008, 19 Uhr

Jubiläumsfeier: Samstag, 06. September 2008, 19 Uhr
Laudatio: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik: Christof Hanusch, Spanische Gitarre
Performance: Live-Graffiti-Rap, SmartArt
Kunstauktion und Kunsttombola

Im Mai 2008 beging der Kunstverein Mal-Heure sein 30-jähriges Jubiläum.
Der Kunstverein aus dem ehemaligen Ostteil Berlins war ursprünglich eine gemeinnützige Mal- und Zeichengruppe mit Menschen aus allen sozialen Schichten. Seit 1978 entwickelte sich die Künstlergruppe unter langjähriger Anleitung des Künstlers Michael Ihrke zum Kunstverein Mal-Heure. Aus Anlass dieses Jubiläums zeigt der Verein einen Überblick über die Entwicklung der künstlerischen Arbeiten der 15 aktiven Mitglieder und der Jugendlichen, die vom Verein im Projekt „Starthilfe“ seit 1995 betreut werden. „Starthilfe“ umfasst gegenwärtig den überwiegenden Teil der Vereinsarbeit und bietet künstlerische und soziale Betreuung von gefährdeten und straffälligen Jugendlichen. Durch die Konfrontation mit künstlerischer Atelierarbeit sollen sie sich von Sachbeschädigung distanzieren und motiviert werden für andere Herangehensweisen.

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04.07. - 08.08.2008

STATIONEN - ein Weg nach Chile

Eva-Maria Viebeg - Malerei
Olga Solter - Photographie

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 03. Juli 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht: Friedo Solter
Musik & Lesung: Leo Solter

Ein Weg. Zwei Frauen. Zwei Visionen.
Mutter und Tochter begeben sich auf eine Reise. Das Ziel: Chile.
Mit dem Containerschiff Ms Anakena gelangen sie von Hamburg, über Antwerpen, Felixstowe, Bilbao, San Juan (Puerto Rico), Cartagena (Kolumbien), Panamakanal, Buenaventura (Kol.), Guayaquil (Ecuador), Callao (Peru), nach Iquique und schließlich Valparaíso (Chile). Die Zeit wird bedeutungslos, verliert sich in der Weite des Meeres und scheinbarer Endlosigkeit. Zwischen Häfen und Containern des Frachtschiffes, dem Rhythmus der Wellen folgend, entsteht eine besondere Art des Austauschs, um dem Erlebten Ausdruck zu verleihen. Jede auf ihre Weise wird den Weg in seinen Augenblicken, in seinen Stationen erfassen.

Eva-Maria Viebeg zeigt auf der Reise entstandene Aquarellskizzen, Aquarelle und Skizzenbücher und im Nachhinein entstandene Ölbilder. Meeresbilder und Bilder aus der Atacma-Wüste (Meer ohne Wasser). Olga Solter beabsichtigt, mit ihrer Schwarz/Weiß Photografie Einblicke zu gewähren, Räume zu schaffen, Begegnungen zu schildern. Der Blick ist unbefangen und direkt. Sie will nicht dokumentieren, nicht den Moment auf den profanen Aspekt einer Reise, einer Endlichkeit reduzieren: sie erzählt Geschichten – oft aus dem Detail geboren – vom Meer, vom urbanen Leben Santiagos, von Licht und Schatten.

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Foto: Olga Solter






06.06.- 27.06.2008

Tag & Nacht

Künstlerische Werkstätten 2008 an Friedrichshainer Oberschulen: Fotografie, Malerei, Keramik

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 05. Juni 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
zur Ausstellung spricht: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst
Es musizieren Schüler/-innen des Heinrich-Hertz-Gymnasiums.

Vom 06.06. bis 27.06.2008 werden im Projektraum der "alten feuerwache" Friedrichshain die Ergebnisse der diesjährigen Künstlerischen Werkstätten gezeigt. Diese haben bereits vom 12. bis 15. Februar an drei Friedrichshainer Oberschulen stattgefunden: Dathe-Oberschule, G.-F.-Händel-Gymnasium und Heinrich-Hertz-Gymnasium. Die teilnehmenden 55 Schüler/innen arbeiteten in vier Werkstätten zu dem Thema "Tag & Nacht" in den Bereichen Fotografie, Malerei und Keramik.

In der Werkstatt „Lichter der Großstadt“ experimentierten die Schüler/innen mit Zeichnungen und fotografischen Mitteln wie dem Licht in der Dunkelkammer.
Die Werkstatt "Nachtmalereien" lockte Schüler/innen an, die das Thema auf großformatigen Acryl-Bildern umsetzen wollten. Hier konnten sie ihre phantastischen, mystischen oder auch romantischen Ideen in Kreativität verwandeln.
Die Werkstatt „Die Uhr mit dem blauen Flügel“ lud ein in die Welt der Träume: Tagträume-Nachtträume - Wünsche, Sehnsüchte stehen dem Mystischen, Geheimnisvollen gegenüber. Empfindungen, Gedanken, Erinnerungen, Geschichten und Assoziationen wurden zu surrealen Bildern von Landschaften, Räumen, in denen Menschen, Fabelwesen und Dinge traumwandeln.

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25.04. - 23.05.2008

kabine extended

Ausstellungseröffnung im Projektraum: Donnerstag, 24. April 2008, 19 Uhr

Samstag, 17. Mai 2008, ab 15 Uhr: "Kurzstrecke" - Rundgang von der Kunstkabine zum Projektraum, ab 16 Uhr Künstlergespräch im projektraum
Freitag, 23. Mai 2008, 19 Uhr: Finissage in der Kunstkabine

Eine Gruppenausstellung gleichzeitig an zwei Standorten /Kooperation Projektraum/Kunstkabine). Zwei Stadt-Punkte in Friedrichshain-Kreuzberg. Die Ausstellung befragt die an den jeweiligen Standorten vorgefundenen Bedingungen und den Weg/Raum zwischen beiden Orten. Die KünstlerInnen werden eingeladen, sich mit dieser spezifischen Situation auseinander zu setzen. Einzelne Arbeiten können sich mit einem der beiden Orte befassen, die Räume miteinander in Beziehung setzen und/oder den Bedingungen auf dem Weg zu den Ausstellungsorten nachgehen. Mögliche künstlerische Medien sind Rauminstallation, Videoprojektion, Fotografie, Zeichnung und mixed media. Es wird eine Kommunikation zwischen beiden Standorten unter Einbeziehung des dazwischen liegenden Stadtraumes in Gang gesetzt.

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07.03. - 11.04.2008

beate maria wörz

‚Nehmen Sie Platz!’
Sitzen und andere BeWEGungen im Stadtraum
Eine Ausstellung in der Reihe "von mir aus" - Künstlerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 06. März 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführung: Christoph Tempel, Architekturjournalist
Raum-Klang-Performance: Andreas Peters, Percussion

Unter dem Titel ,Nehmen Sie Platz!’ Sitzen und andere BeWEGung im Stadtraum führt die in diesem Jahr eingeladene Künstlerin beate maria wörz Themen des ‚unbedachten’ Seins, Fragen des Ortes, des Behaust-Seins zusammen. Sie recherchiert über andere Wege/Bewegungen im Stadtraum von Menschen, die aufgrund ihrer Armut an vielen Aspekten gesellschaftlichen Lebens nicht mehr teilhaben. Die Recherche über Wege im Stadtraum wird während der Ausstellung weitergeführt; die Besucher sind eingeladen, durch eigene Informationen zur Erweiterung des Plans einer ,anderen Infrastruktur’ beizutragen. Im Umfeld der Ausstellung werden 3 Bankskulpturen aufgestellt. Diese sind aus dem Repertoire vertrauter Parkbänke zusammengefügt; aufgrund der vorgenommenen Eingriffe eignen sie sich jedoch nicht mehr zum Sitzen. Die Irritation ist gewollt und mag ein Nachdenken über öffentlichen Raum und dessen Nutzung und über Prozesse zunehmender gesellschaftlicher Ausgrenzung anregen.

beate maria wörz: 1963 geboren und aufgewachsen in Laupheim / Baden-Württemberg, 1991 - 1997 Studium der Bildhauerei an der HdK Berlin und HfBK Saarbrücken, Ausstellungen, ortsbezogene Projekte und Symposien in Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Polen, Spanien, Schweden und der Schweiz, seit 1998 Mitglied im Kunstförderverein Chorôso e.V., Berlin-Friedrichshain, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin

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Faltblatt

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Bankskulptur

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Die Künstlerin führt durch die Ausstellung mit anschließendem Spaziergang zu den Bankskulpturen




25.01. - 29.02.2008

Bei Durchreise Ankunft

Eine fotografische Auseinandersetzung mit Berlin
Kooperation mit dem Photocentrum am Wassertor der vhs Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 24. Januar 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Peter Held, Programmbereichsleiter Bildende Kunst und Fotografie, VHS Friedrichshain-Kreuzberg

In einer Kooperation des Projektraumes der „alten feuerwache“ mit dem Programmbereich Fotografie der VHS Friedrichshain-Kreuzberg zeigen neun Absolventen des Projektkurses 'Berlin' (Leitung: Thomas Michalak) die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit.
Berlin: Großstadt, Frontstadt, Hauptstadt, Metropole, Heimat, Lebensraum, Station, Möglichkeit. Berlin ist vieles, für jeden anders, einzigartig und doch in den letzten Jahren auch baulich sehr im Wandel. Berlin kann historisch, architektonisch oder auch als Zeit bzw. Ort innerer Entwicklung begriffen werden. Die Arbeiten verbindet die Suche nach dem 'eigenen' Berlin. Die in Berlin geborene Monika Behringer verbindet mit der Stadt Heimat. Für Aki Güldner sind die Freiräume Thema, die vor der Neudefinition vieler Stadtgebiete, besonders in der Nachwendezeit, entstanden und die einer einzigartigen Klubkultur Entwicklungsmöglichkeiten boten. Leslie Kuo, Neuberlinerin aus den USA, beschäftigt sich mit dem heutigen Leben in der Karl-Marx-Allee, dem Vorzeigeprojekt sozialistischen Wohnungsbaus. Lothar Meyer zeigt die sonst so quirlige Mitte zur stillen Zeit – bei Nacht. Tassilo Ott fragt nach Kindsein in Berlin. Selbst in einer Kleinstadt aufgewachsen, verbindet er eigene Erinnerungen mit Beobachtung und Projektion. Christian Schlicht fotografiert Einfamilienhäuser in den Stadtrandgebieten und trainiert dabei den aufrechten Gang. Für Carola Thielecke ist die kaleidoskopartige Vielfalt der Möglichkeiten in dieser Stadt zu leben Thema. Costas Voulgaris 'DisOrientierung' beschreibt das Gefühl des jungen Migranten in seinem neuen Lebensumfeld und betrachtet gleichzeitig die Straße als Bühne für ein interessantes Spiel in Raum und Zeit. Kristina Wedemeyer schließlich inszeniert Träume aus ihren ersten Wochen in Berlin zu geheimnisvollen Polaroidsequenzen.

Werkstattgespräch mit den Fotografen
Mittwoch, 13. Februar 2008,18 Uhr

Finissage mit 7 Choices, akustisch-visuelle Aktion des PerformanceChor für Experimentellen Gesang Berlin unter Leitung von Rebekka Uhlig
Freitag, 29. Februar 2008, ab 19 Uhr


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07.12.2007 - 18.01.2008

Regina Gebhard

gezeichnet und geschnitten
Collagen, Scherenschnitte und Zeichnungen

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 06. Dezember 2007, 19 Uhr
Einführung: Hein Köster, Philosoph
Musik: Katrin Lemke, Saxophon

Die Ausstellung gezeichnet und geschnitten ist eine Retrospektive auf das künstlerische Lebenswerk der 1928 in Berlin geborenen Regina Gebhard, geb. Hein. Den 2.Weltkrieg überlebend, studierte sie an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee und arbeitete danach freiberuflich für das Fernsehen der DDR, Verlag Junge Welt und den Postkartenverlag Berlin. Seit 1952 lebt sie im Bezirk Friedrichshain – so freuen wir uns, erstmals ihre Collagen, Scherenschnitte und Zeichnungen in einer Ausstellung zu präsentieren.

Regina Gebhard arbeitet vor allem mit Zeichenstift, Feder und Schere. Erst im Ruhestand widmete sie sich der Collagetechnik, die ihr Spielräume öffnete und ein willkommener Gegensatz war zu den Arbeiten im Auftrag.
Die Ausstellung zeigt Collagen aus den Jahren 1995 bis 2005. Sie sind gesellschaftskritisch und satirisch; die Themen sehr vielfältig: Leben, Liebe, Tod, Politik, Märchen für Erwachsene. Wir zeigen außerdem Scherenschnitte für Kalender, Postkarten, Bücher und Karikaturen, entstanden zwischen1970-1990, sowie Zeichnungen (Portraits, Stadt-Landschaften) und Skizzenbücher. Nostalgische Erinnerungen werden geweckt durch die präsentierten Titelseiten und Illustrationen der ABC-Zeitung (Schülerzeitung des Verlages Junge Welt) aus den Jahren 1970-1980. Eine Rarität sind zwei vom Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg zur Verfügung gestellte Kurzfilme: "Das Schwälbchen" vom 01.11.1965 und "Die zwölf Monate" vom 01.01.1967.
Regina Gebhard illustrierte die Fernsehbilderbücher für das "Sandmännchen".

Im Rahmen der Ausstellung findet ein Workshop mit der Künstlerin und Schüler/innen der Spartacus-Grundschule statt. Regina Gebhard zeigt die Faltschnitt-Technik und gemeinsam wird ein weihnachtliches Motiv probiert.

Samstag, 15. Dezember 2007, 15 Uhr
Ein vorweihnachtlicher Rundgang durch die Ausstellung
mit der Künstlerin bei Tee und Gebäck.

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Schülerworkshop




17.11. - 30.11.2007

LOOKING FOR LOCATIONS

Fotografien von Benno Trautmann
Filme und Videos von Antonia Lerch und Benno Trautmann

Looking for Locations ist ein Foto/Filmprojekt der Filmmacher Antonia Lerch und Benno Trautmann, die seit 1975 in der Lerch/Trautmann-Filmproduktion zusammen arbeiten. Zur Eröffnung der Fotoausstellung von Benno Trautmann am 16.11.2007 werden zeitgleich die Dokumentarfilme Letzte Runde und Nachtschichten von Antonia Lerch projiziert. (Kinovorfilm: Hindukusch von Benno Trautmann). Die Filme erzählen von den Menschen in Berlin. Nachts. Das Leben in Kneipen und Bars; Menschen, die nachts arbeiten ...

Die Fotografien der Ausstellung sind von 1976 bis 2007 entstanden als Material zur Motivsuche für Drehorte eigener Filme, Lerch’s Filme oder gemeinsamer. Die Fotografien haben neben dem Gebrauchswert für die Filme ihre eigene Ästhetik. Die Locations sind Orte in der Stadt: Straße, Haus, Innenraum und fast immer menschenleer. Sie sind ein Detail im Stadtbild, ein Fundstück im Straßenland, Haussprengungen, Spuren der Geschichte. Auch Orte, die den Stempel „Gefährlicher Ort“ tragen. Chiffren. Urbane Seismographien.
Zur Ausstellung begleitend werden die Videos Anatomie der Trauer (B.T.) und Gehirn (A.L./B.T.) gezeigt.

Antonia Lerch 1966-71 Kunsthochschule Mainz, 1971-74 Grafik-Design in Düsseldorf und Frankfurt, 1974-78 Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaften und Publizistik)
Benno Trautmann 1967-68 Kunsthochschule Mainz, 1969-73 Kunsthochschule Kassel, 3 Kurzfilme (Buch, Regie, Kamera, Montage, Produktion)

HINDUKUSCH - Kinovorfilm von Benno Trautmann (Berlin, 1988, 11 Minuten)
Schmar, ein Oberbuchhalter in einer Atomfabrik, schleppt seinen Kollegen Pallas in eine Bar und beichtet ihm eine Geschichte, unglaublich, aber wahr.
LETZTE RUNDE - Dokumentarfilm von Antonia Lerch (Berlin 1997, 94 Minuten)
Streifzüge durch Berlin, zwischen Mitternacht und Morgendämmerung. In Kneipen und Bars wird die ‚Letzte Runde’ angesagt, aber für die letzten Gäste ist die Nacht noch lange nicht zu Ende ... Pressemitteilung (UA, 27.6.1997, documenta X, Kassel)
NACHTSCHICHTEN - Dokumentarfilm von Antonia Lerch (Berlin, 1992, 60 Min)
Berlin. Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen. Menschen, die nachts arbeiten. Die Opernsängerin und ihre Garderobiere kurz vor dem Auftritt, der S-Bahn-Lokführer in seinem Führerhaus, die Telefonistin in der Telegrammaufnahme, Kellner und Koch im Grand-Hotel, der Soldat vor dem Kasernentor, Musiker auf einer türkischen Hochzeit, …
Die Geschichtenerzählerin Antonia Lerch portraitiert Menschen bei der Arbeit, sie zeigt uns in diesem Film ganz verschiedene Milieus, private, halböffentliche oder schwer zugängliche Orte: die Reisezugwaschanlage in Berlin-Rummelsburg, ein Operationssaal im Deutschen Herzzentrum Berlin … Pressemitteilung (UA, Mai 1992, ARTE)


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06.10. - 09.11.2007

Gerhild Ebel >shots<

Konzeptionelle Serien

Ausstellungseröffnung: Freitag, 5. Oktober 2007, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführung: Uwe Warnke, Autor und Verleger
Lesung: Gerhild Ebel & Eberhard Häfner

Gerhild Ebel arbeitet als Künstlerin, Autorin und Herausgeberin in den Grenzbereichen von Bildender Kunst, Wissenschaft und Literatur. Seit 1988 entstehen konzeptionelle Arbeiten (Buchkunst, Installationen, Objekte, Collagen, Arbeiten auf Leinwand), experimentelle Literatur und Arbeiten im öffentlichen Raum. Präsentierte Gerhild Ebel in bisherigen Ausstellungen in erster Linie Installationen, Künstlerbücher, Objekte und Grafiken sind im Projektraum konzeptionelle Serien auf Leinwand der Schwerpunkt.

Die Serie “shots” zeigt Einschüsse in geweisste Leinwände, die ein Abbild von Agressionen, Gewalt und Kriegen der Gegenwart wiedergeben.
Die Serie “portraits” zeigt Buchstaben und Zahlen auf Leinwand, die einem Raster zugrunde liegen und als Psychogramme entzifferbar sind. Wurden bislang in der Bildenden Kunst Menschen über ihr Äußeres abgebildet, entstehen hier Portraits des “Inneren”.
Die Serie “signatures” zeigt flächenfüllend jeweils die Signatur eines bekannten Künstlers auf der Leinwand - eine ironische Betrachtung des Kunstmarktes, bei der ein Kunstwerk in erster Linie über die Signatur Wertschätzung erhält. Gleiches gilt für die Serie "prizes”; hier füllen Preise die jeweilige Leinwand aus. Kunst wird als Wertanlage benutzt.

Besonderes Augenmerk gilt auch der Blattserie “to the nation”, basierend auf der Rede an die Nation von Präsident George W. Bush am 17. März 2003 kurz vor Beginn des Irak-Krieges. Gerhild Ebel löschte den Inhalt der Rede aus; übrig blieben die Interpunktionszeichen, die die Künstlerin minimalistisch mit Cutter aus den Seiten entfernte.
“to the nation” gehört zu einer Reihe politischer Arbeiten der letzten Jahre wie “fine war” “links & rechts” sowie “the labyrinth connection”.

Gerhild Ebel 1965 geboren in Halle/Saale, Studium der Phytopathologie, Martin-Luther-Universität Halle (Diplom 1990), Herausgeberin der Künstlerzeitschrift »miniature obscure« (Zeitschrift für experimentelle Literatur und Kunst) gemeinsam mit Cornelia Ahnert seit 1991; Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien des In- und Auslandes, v.a. auf dem Gebiet der Buchkunst (Auswahl), Schweden, Frankreich, Großbritannien, Rußland, Polen, Italien, Niederlande, USA, Australien, Japan, Brasilien, Mexico, Chile) seit 1990; Arbeiten in nationalen und internationalen Museen/Sammlungen (Auswahl), Gutenbergmuseum Mainz, Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, Museum of Modern Art New York, Museum of Contemporary Poetry Kitakami Japan, Centre Pompidou Paris, Tate-Gallery London, zahlreiche Stipendien, Preise und Buchveröffentlichungen, lebt freiberuflich in Halle und Berlin
www.gerhild-ebel.de

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28.08. - 29.09.2007

Schwarzwälder Yamstorte

Aktionen, Fotografien und Installationen von David Reuter

Ausstellungseröffnung: Samstag, 25. August 2007, 19 Uhr
Einleitende Worte: Anett Szabò
Live-Musik mit JoHe, Abdoulaye Sow

Finissage: Samstag, 29. September 2007, ab 19 Uhr
Kochperformance und gemeinsames Essen
mit live-Musik von John Durumba und IGBO CULTURAL GROUP BERLIN

Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen spielt am Esstisch in der Küche meiner Großeltern. An einem 50er Jahre Resopaltisch sitzend, vor mir ein großer Teller mit Nudeln, verfeinert mit etwas Butter und geriebenem Käse. Was mindestens genauso stark wirkt wie die Erinnerung an den Geschmack sind der spezielle Geruch, die Kirchturmglocken oder die Stimme meines Großvaters. Denke ich ans Essen, erinnere ich mich mit allen Sinnen!
David Reuter

So entstand die Idee zu einer öffentlichen Recherche: Kochanleitungen aus vergangenen Zeiten. Was fällt den Mitmenschen an Geschichten ein, wenn man sie nach Kochrezepten fragt, die sie noch von ihren Großeltern kennen oder beim ersten Essen mit der großen Liebe gekocht haben?
In einer Kunstaktion "vergiß mich nicht" im Herbst 2003 im Rahmen der Ausstellung ort.unort.ort im Projektraum sind David Reuter und zwei KollegInnen mit einer mobilen Kücheninstallation durch den Kiez gezogen und haben Kochrezepte gesammelt. Einige wurden am Ende zubereitet und gemeinsam an einer großen Tafel im Projektraum verspeist.
Im Sommer 2005 zog David Reuter mit der Künstlerkarawane nawarak lelmal (in Kooperation mit dem Berliner Künstlernetzwerk interArte (www.interarte.de) und der HBK Braunschweig (www.hbk-bs.de))Tausende von Kilometern größtenteils auf dem Landweg von Berlin nach Dar Es Salaam. Innerhalb dieses Projektes hat David Reuter die Rezeptsammlung erweitert und reisetauglich gemacht. Eine Küche wurde in ein gestreiftes Zebramobil eingebaut und ist in Richtung Afrika mitgereist. Im Gepäck die gesammelten Rezepte, die er unterwegs in einem Tauschhandel anbot. Es wurden Lieder, Abzählreime, Gesten, Geschichten oder eben auch Kochrezepte getauscht.

Die aus den Erlebnissen und Erfahrungen der Begegnungen entstanden Bilder, Fotografien und Installationen werden vom 28.8. bis 29.9.2007 im Projektraum präsentiert und durch Performative Arbeiten, Aktionen und musikalische Produktionen ergänzt.

Eine ausführliche Publikation mit zahlreichen Fotografien, Texten zu den Themen Künstlerreisen, Migration, afrikanischer Film und Kunst in Aktion ist im Rahmen der Ausstellung ebenso wie ein Katalog mit Fotomaterial und Rezeptabdrucken des gesamten Projektes erhältlich.

David Reuter - Aktionskünstler und Initiator verschiedener transmedialer Projekte im In- und Ausland mit den Schwerpunkten interaktive Installationen, Objekttheater und Performance, Gründer des Künstlernetzwerks InterArte, lebt in Berlin und arbeitet als Juniorprofessor für Kunst in Aktion an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

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Rezept

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13.07. - 17.08.2007

Hermannstadt

Stefan Orendt • HERMANNSTADT • Lebendig seit 1191 • Fotografien

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 12. Juli 2007, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einleitende Worte: Dr. Anneli Ute Gabanyi, Stiftung Wissenschaft und Politik
Banda Ionitza spielen traditionelle rumänische Musik

Sibiu 2007. Europäische Kulturhauptstadt. Hermannstadt in Rumänien feiert sich, und mit ihr zahllose Touristen. Event folgt auf Event. Mit Recht sind die Hermannstädter stolz auf ihre wirtschaftlichen Erfolge seit sie Klaus Johannis zum Bürgermeister haben, über 90% wählten 2004 den Angehörigen der nur noch 1,6% zählenden deutschen Minderheit bereits zum zweiten Mal. Stolz sind die Hermannstädter – ob Deutsche, Rumänen, Ungarn oder Roma – zuerst aber auf ihre über 800-jährige Geschichte, in der sich ihre Stadt als kulturelles und politisches Zentrum Siebenbürgens behauptet hat. Interethnisches, multikulturelles Leben ist hier gelebter Alltag, hier sichert das Nebeneinander die Identität der Gruppe, was das Zusammenleben immer wieder harten Prüfungen unterwirft.

Stefan Orendt ist Berliner aus einer Hermannstädter Familie. In der fotografischen Arbeit der letzten drei Jahre sucht er nach den Quellen dieser Identität. Großstädtisch abgeklärt, zugleich von Unrast getrieben durchzieht er die Stadt als sinnlicher Seismograph. Begegnungen lassen ihn innehalten, er sucht Blicke und Antworten darin. Fremdes und Vertrautes wechseln einander. Er geht voller Neugier unmittelbar drauf zu. Irgendwie ist alles selbstverständlich in den Momenten von Nähe – in dunkel funkelnden Augen wie in der betörenden Landschaft. Orendt hält fest, doch lässt rasch los, wenn etwas „nicht stimmt“, wird dann ironisch im Kommentar. Am sichersten fühlt er sich im einfachen Leben, in schlichten Momenten schafft er Tiefe im Porträt wie spektakuläre Klarheit in der Totale. Das Hermannstädter Bilderkaleidoskop von Stefan Orendt ist ebenso von dokumentarischer Breite wie radikal in der Subjektivität – es zeigt sein Hermannstadt und es öffnet die Stadt für den Betrachter, der etliche deren Bewohner kennen lernt und eine Ahnung ihres Befindens heute.

Stefan Orendt, geb. 1949 in Berlin-Köpenick. 1974 Dipl. Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin, danach tätig als Verlagslektor, Galerist, Gebrauchsgrafiker, Kurator. Lebte/arbeitete freischaffend in Berlin-Kreuzberg, 2007 gestorben in Kreuzberg

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15.06. - 06.07.2007

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Künstlerische Werkstätten 2007 an Friedrichshainer Oberschulen: Malerei, Objekt, Film

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 14. Juli 2007, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst
Schüler/-innen des Händel-Gymnasiums musizieren und Waltraud Kiesler erzählt das Märchen „Die drei Schwestern mit den gläsernen Herzen“ von Richard Volkmann-Leander

Für den Menschen hat die Zahl 3 seit jeher eine magische Bedeutung. In der christlichen Religion repräsentiert sich Gott in der Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dargestellt wird er durch das göttliche Dreieck. Der Davidstern setzt sich aus zwei Dreiecken zusammen und verweist so auf Gott und den Menschen. Das Dreieck gehört zu den Grundformen der Geometrie. Aus zwei Dreiecken entsteht ein Quadrat. In der Architektur weisen der Giebel, das Dach in den Himmel ...

Bereits zum 3. Mal stellt der Projektraum die Ergebnisse der künstlerischen Werkstätten an Friedrichshainer Oberschulen vor, die einmal im Jahr an den Schulen durchgeführt werden. „Alle guten Dinge sind DREI“ war das Thema der diesjährigen Werkstätten vom 20. bis 23.2.2007 mit 57 Schüler/innen der 7. – 13. Klasse.

In den Werkstätten Plastisches Gestalten, Schrottstillleben, Mein kleiner Hausaltar, Von der Dreiecksbeziehung zum Dreiteiler und Keramik gestalteten die Schüler/innen großformatige Malereien nach selbst kreierten Schrottstillleben, von der Form des Dreiecks inspirierte plastische Figuren und Gefäße, Triptychen aus Fotos und Erinnerungsstücken und Filme.

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04.05. - 08.06.2007

kiez-aktiv

Ausstellung der Sozialraum-Arbeitsgemeinschaft VII:
Bilder, Fotografien, Keramik, Objekte

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 03. Mai 2007, 16.00 Uhr

In Kooperation mit dem Projektraum präsentiert die Sozialraum-Arbeitsgemeinschaft VII, ein im Südosten Friedrichshains arbeitendes Netzwerk von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, kreative und künstlerische Arbeiten der von ihnen begleiteten Kinder und Jugendlichen. Fast nebenbei erfahren die Besucher einiges über die im Netzwerk vertretenen Institutionen, Vereine und Projekte sowie deren Engagement für die Familien des Bezirkes.

Die Sozialraum-Arbeitsgemeinschaft VII arbeit auf der Basis des § 78 Kinder- und Jugendhilfegesetz und im Rahmen der 2002 begonnenen sozialräumlichen Umgestaltung der Berliner Jugendhilfe. Sie bietet allen mit Kindern und Jugendlichen arbeitenden Einrichtungen und Projekten im Sozialraum eine monatliche Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung. Zu den vertretenen Einrichtungen in freier und öffentlicher Trägerschaft zählen u.a. Kindertagesstätten, Schulen und Schulstationen ebenso wie das örtliche Jugendamt, Träger von Erziehungs- und Familienbildungshilfen, der Straßensozialarbeit, ein Begegnungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowie verschiedene Freizeiteinrichtungen.

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16.03. - 21.04.2007

Funktionsträger

Annette Munk
Objekte und Fotoserien

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 15. März 2007, ab 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Dr. Käthe Wenzel

Annette Munk befragt die alltägliche Gegenstandswelt: die Stadt, die Wohnung. Da soll alles funktionieren. Die tatsächlich oder vorgeblich so funktionalen Konstruktionen zur Bewältigung des Alltags spiegeln zur gesellschaftlichen Konvention gewordene soziale Umgangsformen. Doch je besser alles “funktioniert”, umso kleiner wird der Spielraum für individuelle Lösungen.
Gezeigt werden einerseits Fotoserien, die vorhandene serielle Installationen wie minimalistische Skulpturen wahrnehmen. Munk untersucht in Großwohnsiedlungen verschiedener Städte, wie Außenräume eingerichtet sind, womit Räume in ihrer Nutzung definiert werden. Dabei werden kleine Unterschiede im anscheinend immer Gleichen sichtbar und private Zeichen im Öffentlichen. Dem gegenüber stehen in der Ausstellung ebenso reduzierte skulpturale Objekte. Diese sind meist Hohlkörper aus textilem Material: Nadelfilz, Filz, farbige Bodenbeläge. Munk konstruiert präzise berechnete Formen aus dem flächigen Material, schneidet zu und näht mit der Hand. Auch hier werden wohlvertraute Haushaltsgegenstände zu klar abstrahierten, symbolischen Formen. Munk behauptet die Aneignung des Alltags durch ein Umfunktionieren der Dinge. Sie betont in gewohnten Erscheinungsbildern die oft übersehene kontemplative Qualität.

Annette Munk lebt als freiberufliche Künstlerin seit 1989 in Berlin, seit 2002 in Kreuzberg, arbeitet in den Bereichen Skulptur / Installation, Foto / Grafik, ortsbezogene, thematische und partizipatorische Projekte, Ausstellungen und Installationen im In- und Ausland, Stipendien, Teilnahme an Wettbe-werben, Einladungen zu Symposien und residencies, 2001 - 05 Studium am Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin, Master of Art in Context,1983 - 89 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein

Vortrag: Donnerstag, 29. März 2007, 20 Uhr, Eintritt frei
In der Ausstellung gezeigte Fotoserien entstanden im Rahmen des Projektes standard life / living standard. Annette Munk stellt dieses Projekt vor, das sie seit 2005 gemeinsam mit Romana Hagyo (Wien) entwickelt. Beide Künstlerinnen setzen sich in Fotoserien und in Interviews mit dem Wohnen in Großwohnsiedlungen verschiedener Städte (u.a. Tabor, Krakau, Wien, Erfurt) auseinander. Ein Abend mit Projektion und Hörstück.


Finissage: Samstag, 21. April 2007, 20 Uhr, Eintritt: 3 Euro
Musik aus Gummi: Nils Krueger / Andrea Herrmann
Die Tonkneter produzieren mehrdimensionale Geräuschkunst mit ihren selbst entwickelten Instrumenten Schlauchknatter, Trommeltuba, Bassblase und Schlundharfe.

Foto






26.01. - 03.03.2007

Reportage Nr. 6, wesen - gewesen

Fotoausstellung in Kooperation mit dem Photocentrum am Wassertor der vhs Friedrichshain-Kreuzberg - unter Leitung der Bildjournalistin Ann-Christine Jansson präsentiert die Abschlussklasse der Reportagefotografie ihre Arbeiten.

Alexander Blahut, Martin Genz, Knut Hildebrandt, Erik Irmer, Lothar Alexander Koch, Lothar Köhler, Caroline Loosemore, Barbara Martz und Christine Magdalene Noll: Neun junge Fotografinnen und Fotografen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Dynamik zwischen Permanenz und Vergänglichkeit – zwischen dem Wesen und dem schon Gewesenen – aus dem alltäglichen Erleben herauszulösen und für den Blick des Betrachters zu öffnen.

Ausstellungseröffnung und Releaseparty
des Fotomagazins Reportage Nr. 6 wesen – gewesen:
Donnerstag, den 25. Januar 2007, ab 19.00 Uhr
Musik: Die Chorrupten, ab 21.00 Uhr Party mit DJ

Samstag, 03. Februar 2007, ab 20 Uhr:
Dokumentarfilme von Antonia Lerch in Anwesenheit der Regisseurin
20.00 Uhr Ilse Bing, Fotografin, geb. 1899
21.10 Uhr Grete Stern, Fotografin, geb. 1904
22.20 Uhr Ellen Auerbach, Fotografin, geb. 1906
Eintritt: 3 EUR

Foto






09.12.2006 - 19.01.2007

Wildes Denken







 


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