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Rückblick 2005 - 2006

09.12.2006 - 19.01.2007

Wildes Denken

Street Art-Fotografien
ein Projekt von Jeanett Kipka / Peter Brunnett

Ausstellungseröffnung: Freitag, 8. Dezember 2006, ab 20 Uhr
zur Ausstellung: Jeanett Kipka / Peter Brunnett
Hip Hop von Marok, FOG und Heavy E

Der Öffentliche Raum ist seit je Ort der Gemeinsamkeit. Hier werden Meinungen und Befindlichkeiten ausgetauscht, Nachrichten und Gerüchte, Informationen, Waren und Dienstleistungen. Es wird auch zur Schau gestellt, Aufmerksamkeit eingefordert, hier ist ein Ort der Unterhaltung und der Kunst: Als volkstümliche Unterhaltung, zum Zweck der Repräsentation oder zur Ehrung. Vor allem ist er Ort des sozialen Miteinander, ein gemeinsamer Erlebnisraum. Hier wird Kommunikation konkret, über Unterschiede zwischen Menschen und soziale Gruppen hinweg als Gemeinsamkeit erlebt und erfahren. Auch hierzu kann Kunst beitragen. Hier artikuliert sich aber auch Widerspruch, in allen Schattierungen, von ängstlich-verzweifelt bis laut subversiv.

Die Straßenkunst stellt einen ästhetischen Eingriff in das Stadtbild dar. Mit dieser Ausstellung holen Jeanett Kipka und Peter Brunnett die kreativen Ideen, Sensibilitäten und Energien in den Projektraum. Ihre, die Aufmerksamkeit der Straßenkünstler und die der Betrachter wird auf die Ästhetik der Stadtraumgestaltung fokussiert. Jeanett Kipka und Peter Brunnett interpretieren diese Interventionen mit dem Mittel der Fotografie und Texten. Die Dokumentation zeigt Street Art im öffentlichen Raum in Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg zwischen 2003-06.

Jeanett Kipka, Malerin und Trainerin, East Side Gallery, Herausgeberin der Kunstzeitschrift „Passage“; Peter Brunnett, Politologe und Fotograf, „Punker u. Penner im Prenzlauer Berg“ (Fotoausstellung), Herausgeber des Magazins „das gemeine wesen“, www. jeanett-kipka.de, www. kuenstlernetz-neukoelln.de/peterbrunnett

Samstag, 16. Dezember 2006, 13 Uhr Stadtrundgang mit Jeanett Kipka / Peter Brunnett zu Platzierung und Techniken von Street Art

Samstag, 13. Januar 2007, 13-15 Uhr Street Art – Workshop
zu Techniken, Schablonen, Schnittbilder, Collagen mit Jeanett Kipka

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03.11. - 01.12.2006

Humanismus / Geschichte und Gegenwart

Humanismus Geschichte und Gegenwart
Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung

Steinskulpturen von Schüler/-innen der Ferdinand-Freiligrath-Oberschule, Bildhauergruppe der Arena „Atelier“ unter Anleitung von Ulla Enghusen und Robert Schmidt-Matt

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 2. November 2006, 19 Uhr
Einführende Worte: Dr. Frieder Otto Wolf, Stellv. Landesvorsitzender des Humanistischen Verbandes Berlin
Musik: Isabel Neuenfeldt, Gesang / Akkordeon

Veranstaltungen
Führungen durch die Ausstellungen für Schulklassen
mit dem Diplompolitologen Michael Schmidt

Dienstag, 7. November 2006, 19 Uhr / für Schulklassen: Dienstag, 14. November 2006, 11 Uhr
Okkulte Phänomene – alles fauler Zauber!? – Experimentalvortrag mit Uli Tünsmeyer
Die Faszination von okkulten, scheinbar paranormalen und mystischen Fähigkeiten und der Glaube an übernatürliche Kräfte und Wesen ist immer noch ungebrochen. Nach einer Studie des Allensbach Institutes hat sie in den letzten zwei Jahrzehnten sogar deutlich zugelegt. Im Vortrag werden einzelne okkulte Phänomene in konkreten Experimenten hinsichtlich unterschiedlicher Wahrnehmungen und Deutungen untersucht und entzaubert.

Samstag, 11. November 2006, 11 Uhr
Atheistische Stadtrundfahrt mit Michael Schmidt
Von der Entstehung der freigeistigen Bewegung im Wilhelminischen Deutschland bis zu heutigen Aktivitäten des HVD in Berlin. Themenschwerpunkte: Friedhof Pappelallee und die Freireligiöse Gemeinde, die Zerschlagung des Freidenkerverbandes durch die Nazis, die Rolle der Evangelischen Kirche im Kaiserreich und der Weimarer Republik, weltliche Schulen und Lebenskundeunterricht.

Mittwoch, 15. November 2006, 14 Uhr
Stadtspaziergang „Schafft hier das Leben gut und schön“
mit dem Kulturwissenschaftler Bernd S. Meyer
Spaziergang ab Kulturzentrum-Prenzlauer Berg über den sich rasant verändernden Helmholtzplatz des alten Arbeiterkiezes, später „LSD-Viertel“ (Lychener Straße, Schliemannstraße, Dunckerstraße), zum Friedhofspark der Freireligiösen Gemeinde an der Pappelallee. Hier finden sich berühmte historische Grabstätten und auch der Spruch über dem Eingangstor „Schafft hier das Leben gut und schön, kein Jenseits ist, kein Auferstehn“.

Donnerstag, 16. November 2006, 11 Uhr
Das Senioreninternetcafé „Weltenbummler“ lädt ein … zu einer Reise um die Welt Hendrik Nietz informiert über die Arbeit des Internetcafés als Treffpunkt, Informationsquelle, Probierstube und die Nutzungsmöglichkeiten von Google-Earth. Dauer: 1-1½ Stunden

Sonntag, 19. November 2006, 9.30-13.00 Uhr studiobühne
Wissenschaftliche Fachtagung – Säkulare Geschichtspolitik in Deutschland und freidenkerisches Erbe

Mittwoch, 22. November 2006, 19 Uhr
Eine Patientenverfügung hilft nicht nur mir!
Informationen über den aktuellen Stand der Nutzung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
Referenten: Gita Neumann, Bundesbeauftragte des HVD für Patientenverfügungen

Eine Ausstellung des HVD, Landesverband Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Projektraum in der alten feuerwache Friedrichshain.

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Okkulte Phänomene – alles fauler Zauber!? – Experimentalvortrag mit Uli Tünsmeyer

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16.09. - 20.10.2006

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Eine andere Landschaft.
Eckhard Koenig. Karla Woisnitza. Carl Vetter.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 15. September 2006, 19 Uhr
Es spricht: Karla Woisnitza
Steinklänge: Carl Vetter, 19 / 20 / 21 Uhr
Es liest: Ilse Weißgerber, Berlin

Von einer anderen Landschaft als dem Abbild einer gewohnten muss die Rede sein, wenn sich Künstler mit dem Thema LANDSCHAFT auseinander setzen. Drei unterschiedliche Positionen stellen sie hier nebeneinander und miteinander aus.

Eckhard Koenig zeigt seinen mit „Morgenlandflug“ benannten Malereizyklus aus den Jahren von 1990 bis in die Gegenwart. Dieser ist allmählich gewachsene Frucht seiner FARBREISEN in alle Welt und zusammen mit ausgelegten Malerbüchern ergeben sich Zeugnisse und Zusammenklänge von Gefundenem und Empfundenem, Erfundenem und Erlebten: stark farbige und großzügig strukturierte Malerei auf Leinwand, die genährt ist von Collage und Zeichnung. Karla Woisnitza besetzt hier die Position Wort mit ihrer Installation DER GRÜNE STUHL. Die in der Altmark begründete und kurzzeitig auf einer Rasenfläche am Amalienpark Berlin entwickelte Arbeit spielt mit der Wortgruppe „der grüne Stuhl“ in verschiedenen Sprachen und Schriften in Beziehung zu Bildformen und der Überraschung durch einen realen Gegenstand. Wort, Schrift, Bedeutung, Gegenstand und zugehörige Klangmöglichkeiten bilden eine Figur, deren Konkretion als Gesamtheit zumeist im Schatten liegt. Carl Vetter definiert den gesamten Projektraum zum KLANGRAUM. Er platziert in die konkrete Architektur des Raumes verschiedene Klangsteine, denen er durch positionieres Anschlagen oder Reiben mit einem kleineren Schlagstein Töne entlockt und sie zum Klingen bringt. Außerhalb der Klangaktionen bilden die Steininstallationen Zeichen der Landschaften, denen der Künstler die Klangsteine entnahm: Muschelkalksteine aus dem Ilmtal bei Weimar, Flint- bzw. Feuersteine von der Mecklenburgischen Ostseeküste nahe Boltenhagen und immer wieder Steine von der Westküste Irlands, Vetters Arbeitsort seit fast 28 Jahren. Dorthin führt er den Besucher auch mittels „tracks“ über Kopfhörer in einem permanenten kleinen Klangraum und einer fotografischen Dokumentation. Karla Woisnitza, Berlin im August 2006

Workshop: Samstag, 30. September 2006, 15 –17 Uhr im Projektraum
Ein künstlerisches Buch selbst anfertigen und gestalten–
praktische Einführung mit Eckhard Koenig

Finissage: Freitag, 20. Oktober 2006, 20 Uhr
Klangperformance mit Carl Vetter, Steinklänge
Heiko Löchel: Fagott, Bassblockflöte

Videoporträt Karla Woisnitza (Quaternio III)
von Sandoval Fagundes, Joao Pessoa / Brasilien 2002
Eintritt: 3 €

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Karla Woisnitza

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Carl Vetter

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Buchworkshop mit Eckhard Koenig



15.07. - 01.09.2006

Europäische Brücken

Ergebnisse des internationalen Künstlerinnen-Symposiums
in Constanza/Rumänien im September 2005
Malerei, Plastik, Objekt

Ausstellungseröffnung: Freitag, 14. Juli 2006, ab 19 Uhr
Grußworte: Lorenz Postler, Stellv. Bezirksbürger-meisterin Adriana Popescu, Leiterin des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu“
Einführung: Bettina Lukacevic, Kunsthistorikerin MA
Musik: Yvonne Grünwald, Akkordeon

Die im Projektraum vom 15.7. bis 1.9.2006 präsentierte Ausstellung „Europäische Brücken“ sind Ergebnisse eines internationalen Künstlerinnen-Symposiums in Constanza/Rumänien im September 2005. Dieses Symposium ist das zweite von geplanten vier, die bis 2007 in verschiedenen Städten Rumäniens von der Asociatia Femeilor Creatoare in Arta Plastica din Romania (AFCAPR) organisiert werden.

Sie dienen der Entwicklung neuer Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Künstlerinnen aus Ost- und Westeuropa vor dem Hintergrund des EU-Beitritts Rumäniens im nächsten Jahr. Angestrebt wird die Sensibilisierung für die Rolle der Frau im sozialen und kulturellen Kontext zu Beginn des neuen Jahrtausends, die Präsentation weiblicher Kreativität in der Kunst Rumäniens und Europas sowie das Finden gemeinsamer Ausdrucksformen.

Die Berliner Ausstellung dokumentiert Arbeiten von 24 Künstlerinnen verschiedenster Colour aus Rumänien, Deutschland, Bulgarien, Türkei, Schweiz und Israel mit Malerei, Plastik und Objekten. Die Arbeiten wurden bereits in Bukarest in der Galerie SENSO gezeigt und wandern nach der Berliner Präsentation nach Karlsruhe. Eine Auswahl von Werken aller Symposien soll 2007 in Sibiu/Hermannstadt, Europäische Kulturhaupstadt 2007, vorgestellt werden und schließlich in eine Sammlung führen.

Elsa Vogt-Ramachers: Der Aufenthalt in Rumänien war für mich eine Bereicherung sowohl persönlich als auch künstlerisch betrachtet. Das Zusammenleben unter einem Dach mit Frauen aus „aller Welt“ hat eine besondere Atmosphäre geschaffen, die sich auch positiv auf die Arbeit an unseren Werken in gemeinschaftlichen Ateliers ausgewirkt hat ...

Rosemarie Vollmer: Die herzlichen Begegnungen mit den anderen Künstlerinnen trugen wesentlich zum Gelingen des gemeinsamen Arbeitens bei . Im kreativen Tun werden Grenzen am leichtesten überwunden und sie hinterlassen nachhaltige Spuren in den entstandenen Werken und den Erinnerungen der Menschen.

Donnerstag, 17. August 2006, 20 Uhr
Film Sibiu / Hermannstadt – Stadt der Kulturen
Regie: Domitru Budrala, 2006, 38 min, d.U.

Domitru Budrala stellt in seinem jüngsten Film die spektakuläre Geschichte Hermannstadts aus der Perspektive des EU-Beitritts Rumäniens dar. Als Herz Transylvaniens war Hermannstadt unter dem Einfluß vom Byzanz, Balkan und Zentralasien seit Jahrhunderten ein Treffpunkt der wichtigsten europäischen Kulturen. Dieser Dialog der Kulturen ist heute immer noch lebendig.
Sibiu wurde gemeinsam mit Luxemburg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 ernannt.

Donnerstag, 31. August 2006, 20 Uhr
Finissage und Dia-Vortrag mit Marianne Pitzen zum 25jährigen Jubiläum des Frauenmuseums in Bonn – Kunst, Kultur, Forschung e.V.

... von vergangenen und kommenden Projekten (Sexhandel, 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa, Kunst ... )
1981 gründeten die heutige Direktorin Marianne Pitzen und eine Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen das erste Frauenmuseum. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit noch keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Heute kann das Frauenmuseum auf über 400 Ausstellungen zurückschauen.

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09.06. - 1.07.2006

DYNAMIK

Künstlerische Werkstätten 2006 an Friedrichshainer Oberschulen
Malerei, Fotografie, Film, Objekte

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Juni 2006, ab 19 Uhr
Worte: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Sport
Birgit Gutjahr, Fachleiterin Kunst
Musik: Schüler/-innen des Händel-Gymnasiums

Vom 09.06. bis 01.07.2006 werden im Projektraum der alten feuerwache Friedrichshain die Ergebnisse der diesjährigen künstlerischen Projektwoche an Friedrichshainer Oberschulen ausgestellt.

Unter dem Thema DYNAMIK standen den Schüler/-innen sieben Werkstätten zur Auswahl, die vom 14. bis 17. Februar 2006 von den Kunsterziehern der Oberschulen geleitet wurden. Es haben 70 Schüler/-innen der Klassen 7. – 13. vom G.-F. Händel-Gymnasium, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Erich-Fried-Gymnasium sowie der Dathe – und Ellen-Key-Oberschule teilgenommen.

„Schwebende Erscheinungen“, „Mosaik der Bewegungen“, „Was mich bewegt“, „Versteinerte Bewegung oder bewegter Stein?“, „Kinetik-bewegliche Objekte“, „Experimentelle Fotografie“, „Bilder in Bewegung - Filmwerkstatt“ nannten sich die Werkstätten und offerierten Experimentelles, Spannendes und die Umsetzung fantasievoller Ideen. So entstanden Mobiles, die durch Formen, Farben und Klänge einen Raum verzaubern können oder Objekte aus verschiedenen Materialien mit einfachen Bewegungsmechanismen und Antriebsverfahren. Ebenso gemalte Bilder nach Tönen, VorBildern und Rhythmen. Die Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Film und Objekte wird am 8. Juni ab 19 Uhr eröffnet und dauert 3 Wochen bis kurz vor Ferienbeginn.

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06.05. - 03.06.2006

!Kiez.

ein photographischer Berlin-Streifzug von Stefan Berg

Ausstellungseröffnung: Freitag, 5. Mai 2006, ab 19 Uhr
Es spricht: Stefan Raum, Kunsthistoriker
Musik: Iodine, Byzantinischer Jazz Tango

Durch Parks und Gassen, über Fußballplätze und in Cafés ist Stefan Berg den Formen und Farben seines Berlins gefolgt. Er sieht die Stadt als Diva: schrullig, mondän, entspannt, kreativ und avantgardistisch. Gerade der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird vom Lebensgefühl „Alles ist möglich” geprägt. Die Vielfalt der Kulturen und Stile bildet den Nährboden für die „Stadt des Designs”, die Besucher aus aller Welt anzieht. (Titelverleihung durch UN-Organisation für Bildung, Wissenschaften, Kultur und Kommunikation im Januar 2006)

Stefan Berg 1971 in Bielefeld geboren, 1993-1996 Fotografenlehre (Industrie- und Werbefotografie) in Heidelberg, 1999 Meisterprüfung im Fotografenhandwerk, 1997-2000 Fotograf der Firma Eibe in Röttingen und Rehmert Fotostudios in Verden, 2001-2002 selbständig, Fotograf für Ena Press Paris, 2002-2005 Dozent für Werbefotografie an der Berliner BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design Berlin, seit 2005 selbständiger Fotograf in Berlin

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Ausstellungsansichten

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22.04. - 29.04.2006

(R)evolution und Reproduktion

Wettbewerb für digitale Fotografie der Berliner und Brandenburger Kunsthochschulen und Ausbildungsstätten für Fotografie

Preisverleihung: Freitag, 21. April 2006, 20 Uhr
überreicht durch Frau Pieper, Medienrat Berlin-Brandenburg








10.03. - 15.04.2006

Stephanie Krumbholz, Silvia Mack, Ilona Ottenbreit, Petra Schneider

von mir aus
Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 9. März 2006, ab 19 Uhr
Begrüßung: Cornelia Reinauer, Bezirksbürgermeisterin
Laudatio: Matheos Pontikos
Musik: The Swingin’ Peanuts

von mir aus ist eine Ausstellungsreihe im Projektraum der alten feuerwache, die seit 2004 im Rahmen des Berliner Frauenfrühlings Künstlerinnen aus
Friedrichshain – Kreuzberg vorstellt. Der Berliner Frauenfrühling ist 1994 aus einer Initiative ehrenamtlich arbeitender Frauen zur Neubesinnung und Neubestimmung des Internationalen Frauentages hervorgegangen. In den Märzwochen finden überbezirkliche Veranstaltungen statt, deren Höhepunkt die Lange Nacht der Frauen ist.

Veranstaltungen
Freitag, 17. März 2006, 22 Uhr studiobühne
Schpil she mir a liedele
Musik und Tanz in den Frühling - Die Klezmerschicksen

Klezmermusik in der Nacht – Die Schicksen-typische Mischung aus verschiedenen Jahrhunderten traditioneller und neuerer Klezmermusik und jiddischen Liedern bei häufigem Besetzungswechsel - keine Langeweile. Tänzerische und nachdenkliche Musik zu Lebensstationen und Festen aus jüdischem Hintergrund und seinem Umfeld. Die Klezmorim schufen einen einzigartigen sprechenden Instrumentalstil, dessen Vielfalt von jauch-zenden und seufzenden Tönen voller Sehnsucht, Trauer, aber auch Humor und Lebensfreude geprägt war.
Angelika Hykel: Klarinette, Gesang / Brigitte Ruddigkeit: Violine / Sabine Schmidt: Klavier, Gitarre, Kornett, Gesang. Eintritt: 10/7 EUR

Donnerstag, 23. März 2006, 20 Uhr projektraum
Animationsfilme von Studentinnen der HFF "Konrad Wolf"
Apropos, Ilona Fritsche/Lena Meyer (6:22 min, 2005)
Smoke, Claudia Romero (1:47 min, 2004)
Nachtigall, Janina Pawlewicz (5:40 min, 2004)
Licht, Chrysis Lengen (4:16 min, 2002)
Größenwahn, Julia Dufek (6 min, 2002)
Eintritt frei

Dienstag, 28. März 2006, 19 Uhr projektraum
Kurfürstin - Köchin - Karrierefrau. Zehn Berliner Porträts
Lesung mit Claudia von Gélieu, Beate Neubauer
Sie nahmen mehr als fünfhundert Jahre Einfluss auf die Entwicklung Berlins, Brandenburgs und Deutschlands. Sie ließen sich nicht auf die traditionellen drei K’s beschränken. Sie waren widerspenstig, eigenständig und
selbständig denkend. Sie hatten Utopien und durchbrachen das weibliche Tugendvorbild. Sie initiierten Reformation, Reformen und Revolution.
Eintritt: 3 €

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13.01. - 25.02.2006

eins plus

Ergebnisse des Studienganges Bekleidungsgestaltung
der FHTW Berlin

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 12. Januar 2006, 19 Uhr
Einführung: Prof. Wulff Sailer
Musik: Saxophonduo La Bohama

Veranstaltungen
Freitag, 27. Januar 2006, 19 Uhr
Kreative Arbeit und Studium
Gesprächsrunde mit Lehrenden und Studierenden
Moderation: Dr. Jens Semrau
Eintritt frei

Donnerstag, 09. Februar 2006, 19 Uhr
„Der Mensch ist ein sehr seltsames Möbelstück“
Klaus Kühnel liest aus der Biographie der Innenarchitektin Liv Falkenberg-Liefrinck (geb. 1901)
Eintritt frei

Donnerstag, 16. Februar 2006, 20 Uhr
Erik Drescher, Flöte / Elsie Bedleem, Harfe
Konzert mit Kompositionen von Take Mitsu, Globokar, Ferneyhough
Eintritt 4 €

Die Ausstellung mit dem Titel "eins plus" gibt Einblicke in das Studium der Bekleidungsgestaltung an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Von Anfang an ist das Studium mit Prozessen kreativer Arbeit verbunden und es gibt höchst anregende Resultate. Gezeigt werden unter anderem Studentenarbeiten aus dem Grundstudium, die den Ansatz der Studierenden bei der Auseinandersetzung mit Bekleidung zeigen. Schwerpunkte sind der Umgang mit der Form und die Erfahrung von Kontrastwirkungen, wobei sich die Studierenden mit einer Silhouette oder mit Formprinzipien auseinandersetzen. Darstellungstechniken und Gestaltungsmittel werden experimentell erprobt.
Dafür steht auch eins plus, als Gestaltungsprinzip und Titel der Ausstellung: Elemente und Strukturen werden mit sich oder mit weiteren kombiniert und in Spannung gesetzt. Es entstehen Modelle, Collagen oder Kompositionen in Siebdrucktechnik für textile Flächengestaltung. Letztere sind im 7. Semester entstanden. Sie zeigen Formen, die spannungsvoll ins Blatt gesetzt werden, auf additive Weise komponiert sind und die Möglichkeiten des Druckprozesses ausschöpfen.
Ausschnitte aus Diplomarbeiten, die die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem gewählten Thema in grafischen Tableaus und Modellen zeigen, ergänzen die Präsentation.

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03.12. - 23.12.2005

die hütte

Eine künstlerische Zusammenarbeit über Außen und Innen, über die Hülle und den Kern
Christiane Wartenberg – begehbare Raumskulptur
Susu Grunenberg - Innenrauminstallation mit Live–Darstellern

Ausstellungseröffnung: Freitag, 02.12.2005, 19 Uhr
Einführung: Julia von Randow

Termine mit den Live-Darstellern:
Freitag, den 2. und Samstag, den 3. Dezember
Freitag, den 9. und Samstag, den 10. Dezember
jeweils 19 – 21 Uhr, Eintritt frei

Eine monolithische Skulptur steht frei im Raum - der Körper eines uralten Gehäuses oder eines futuristischen Gebildes aus entfernten Galaxien. Diese steil aufragende Raumskulptur besteht aus 3 Meter hohen Holzwänden, die aus verwitterten Brettern zusammengeschraubt sind. Durch einen schmalen Korridor gelangen die Besucher in das Innere der HÜTTE.

Innen sind die Wände mit Kartonpappen verkleidet – eine Schutzhülle für zwei Menschen, die in inniger Haltung auf dem Boden ruhen, in Pelzmäntel eingehüllt. Die Darsteller sind Teil eines lebendigen Bildes. Dinge schweben um sie herum: eine kreisende Glühbirne, eine mit Wasser gefüllte Handtasche, ein Videomonitor, eine Schale Milch. Objekte, die sparsam Auskunft geben über ein nicht fassbares Leben, das zugleich unser eigenes zu spiegeln scheint.

Die Künstlerinnen:
Die Idee einer begehbaren Raumskulptur ist durch eine längere Zusammenarbeit von Susu Grunenberg und Christiane Wartenberg entstanden.
Das Grundthema der Arbeiten von Christiane Wartenberg ist das Haus, das Gehäuse im weitesten Sinne. Es entstehen klare geometrische oder leicht verzerrte Skulpturen aus gebranntem Ton, Holz und Draht. Die Gehäuse sind in ihrer Leere monumental. Es bleibt das Rätsel ihres Innenraums.

In den Installationsarbeiten von Susu Grunenberg erzeugen Videoprojektionen oder auch lebende Bilder mit Live-Darstellern plastische Ereignisse im Raum, die es ermöglichen, in kommunikative Erlebniswelten einzutauchen. Ihre Rauminszenierungen machen psychische Zustände sinnlich erfahrbar.

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28.10. – 26.11.2005

MORBIDE COLLECTION

Objekt, Installation, Malerei, Zeichnung, Video, Fotografie
Roland Albrecht, Max Baum, Frank Diersch, Helga Höhne,
Jörg-Uwe Jacob, Katrin Kabelitz, Reiner Slotta, Klaus Storde, Veronika Wagner

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 27. Oktober 2005, 19 Uhr
Es spricht: Thomas Günther, Autor/Verleger
Musik: Max Punk Institut
Ausstellungsidee/Kuratorin: Helga Höhne

Neun Berliner Künstler/Innen zeigen im Projektraum alte feuerwache Arbeiten/Werke zum Thema Morbide Collection. Alle vereint sie der Blick für zufällig Vorgefundenes, Banales/Beiläufiges, Fundobjekte. Sie verfügen über eine Neugier und sinnliche Beziehung zu den Dingen und nicht zuletzt über ein ungewöhnliches Maß an Vorstellungskraft. Sie machen sich den Zufall zunutze, gewinnen aus ihm eine vage Inspiration, auf die dann immer eine geistige Reflexion folgt: Ein Hineinsehen in die Dinge, ein Uminterpretieren der Gegenstände; anekdotische oder hintergründige Formassoziationen ergeben sich. Heraus kommt ein objekt trouvé, das in seinen einfachen, oft bereits beschädigten, gezeichneten und wertlos erscheinenden Materialien hohe ästhetische Reize aufweist ... Das bisher als banal geglaubte kann zum Grandiosen werden, das Wertlose vom Erhabenen abgelöst werden. Neben dem bloßen Auswählen der Dinge, der Umgestaltung und der Präsentation gibt es auch den Akt der Konservierung. Durch das Hüten und Pflegen eines morbiden, verwitterten Gegenstandes versucht der Künstler dem Vergangenen neue Dauer zu verleihen, den Gegenstand vor dem Vergehen und Vergessen zu bewahren. (Er stellt sich der Gleichzeitigkeit von Vergangenem und Gegenwärtigem, wohl eine der grundlegenden Herausforderungen an die Kunst). Nachzuspüren ist in allen Werken der spielerische, oft auch ironische Zugriff auf die Dinge, ein ständiges lustvolles sich bewegen zwischen Ernst und Heiterkeit, Selbstschöpfung und Selbstzerstörung. Daniele Herr

Roland Albrecht, Fotograf und Leiter des Museums der Unerhörten Dinge, zeigt fotografische Arbeiten. Max Baum und Frank Diersch-Zeichner, Maler, Musiker- sind mit Zeichnungen und grafischen Arbeiten sowie Objekten vertreten; zudem eröffnen sie den Abend musikalisch. Katrin Kabelitz und Helga Höhne präsentieren insbesondere objekthafte und installative Beiträge. Veronika Wagner und Jörg-Uwe Jacob, zeigen Malerei zum Thema. Reiner Slotta, Siebdrucker, und Klaus Storde, Bildhauer und Objektkünstler, stellen installative Arbeiten aus.

Veranstaltungen
Freitag, 11. November 2005, 20 Uhr
Roland Albrecht stellt sein 1999 gegründetes „Museum der Unerhörten Dinge“ und einige Exponate („Der rote Faden“, ein Stein von Th. Mann, ein Hase von J. Beuys... ) vor und liest aus seinem gleichnamigen Buch (Wagenbach Verlag, 2005), Eintritt: 2 €

Freitag, 18. November 2005, 20 Uhr
Rumbalotte Continua
Szenische Lesung mit Bert Papenfuß, Alexander Krohn und Musik, Eintritt: 3 €

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09.09. - 15.10.2005

Metamorphosen

Künstlerische Projektwoche 2005 an Friedrichshainer Oberschulen
Malerei, Plastik, Mode, Objekte


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11.06. - 09.07.2005

Von der Liebesdienerin zur Sexarbeiterin

25 Jahre Hydra e.V.
Treffpunkt und Beratung für Prostituierte

Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. Juni 2005, 20 Uhr
Es spricht Susanne Ahlers, Staatssekretärin für Arbeit und Frauen
Lesung/Filme/Performance
Lolette liest aus dem Tagebuch einer Prostituierten
Kurzfilme: „Sex de City“, Interviews und mehr

Hydra ist die erste autonome Hurenorganisation in Deutschland, die 1980 von sozial engagierten Frauen gegründet wurde. Das Symbol der Hydra stammt aus der griechischen Mythologie. Es ist eine neunköpfige Schlange, der immer zwei Köpfe nachwuchsen, sobald einer abgetrennt wurde. Ähnlich unschlagbar soll die Arbeit des Hydra-Vereins sein. Seit 1985 erhält Hydra e.V. eine kontinuierliche Finanzierung aus öffentlichen Geldern, wodurch die Einrichtung einer Beratungsstelle ermöglicht wurde. Die Mitarbeiterinnen haben teilweise Prostitutionserfahrungen. Sie engagieren sich für ein größeres Verständnis von Prostituierten in der Bevölkerung und arbeiten für die rechtliche und soziale Gleichstellung von Prostituierten mit anderen Erwerbstätigen. Ziel ist, dass Huren, Sexarbeiterinnen, Prostituierte – wie auch immer sie sich nennen – selbstbestimmt leben und arbeiten können.

Die Ausstellung dokumentiert die 25jährige Geschichte des Vereins, der Prostitution mit einer Chronik, Fotos, Exponaten, Plakaten und einem Séparée, in dem zwei Kurzfilme („Sex de City“ / Interviews) gezeigt werden.

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29.04. - 04.06.2005

Harald Hauswald

Fotografien aus 25 Jahren

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 28. April 2005, 19 Uhr
Es sprechen: Dr. Norbert Jaron, Verleger
Gabriele Muschter, Kunsthistorikerin
Musik: Steve Binetti, „Spielt Gitarre, singt seine Wörter und stampft mit dem Fuß“

Mittwoch, 18. Mai 2005, 20 Uhr
Lesung // Gespräch mit Harald Hauswald und Lutz Rathenow
anlässlich der gerade erschienenen Neuausgabe OST-BERLIN
Leben vor dem Mauerfall

„Ost-Berlin“ ist das Zeugnis einer verschwundenen Stadt – einer Stadt, die seit Maueröffnung und Deutscher Einheit nur noch Legende ist, auch wenn sie als Echo weiterlebt, in ihrer Architektur und vor allem ihren Menschen. Das Buch erschien in seiner ursprünglichen Form 1987 in Westdeutschland. In der DDR verboten, erlangte es dort dennoch Kultstatus. Die Neuausgabe wurde ergänzt durch noch unveröffentlichtes Fotomaterial von Harald Hauswald aus den 70er und 80er Jahren sowie einen Essay von Lutz Rathenow zur Wirkungsgeschichte des Buches. (Covertext, Jaron Verlag, 2005)
Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €

Der Fotograf - Harald Hauswald, geboren 1954 in Radebeul, lebt seit 1978 als Fotograf in Berlin. In den 80er Jahren arbeitete er für die Stephanus-Stiftung, 1989 wurde er Mitglied des Verbandes bildender Künstler der DDR. Er gehörte 1990 zu den Gründungsmitgliedern der OSTKREUZ Agentur der Fotografen in Berlin. Hauswald veröffentlichte Fotoreportagen in „European Travel & Life“, „GEO“, „Stern“ u.a., darüber hinaus zahl-reiche Fotobücher. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Der Autor – Lutz Rathenow, geboren 1952 in Jena, lebt seit 1977 in Berlin. Zu DDR-Zeiten wurde der freie Schriftsteller als Dissident verhaftet, blieb aber in Ost-Berlin und veröffentlichte im Westen Lyrik, Prosa, Kinder-bücher, Hörspiele uns Essays. Rathenow wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt erschien: „Fortsetzung folgt. Prosa zum Tage“ (2004)

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12.03. - 23.04.2005

Antonia Klosterfelde, Seraphina Lenz, Antje Taubert

von mir aus - Künstlerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg
Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation

Ausstellungseröffnung: Freitag, 11. März 2005, 19 Uhr

Veranstaltungen
Donnerstag, 17. März 2005, 20 Uhr
Lesung//Film

Ekaterina Beliaeva, „Der Heilige Schuh“, Kurzgeschichte 2003 - Eine Erinnerungsreise der Autorin durch drei Kalendarische Jahrzehnte mit Begegnungen und Erlebnissen in fünf Ländern des Eurasischen Kon-tinents. Hitze, Kälte, Mangel, Überfluss, Extreme aller Art sind die Kernsituationen, die zum bunten Knäuel der Erinnerungen wachsen.

Irma Kinga-Stelmach, „Kurowski Shop“, „Jubilate“, Dokumentarfilme

KUROWSKI SHOP, 2000, 10 min, Video, Farbe
Die Protagonisten sind junge Polen, die als Kinder und Jugendliche in den 80er und Anfang der 90er Jahre nach Amerika mit ihren Eltern ausgewandert sind. Die Dynamik des Filmes entwickelt sich aus den persönlichen, unmittelbaren Erlebnissen und den damit verbundenen Emotionen der Protagonisten. Ein Rückblick, der die Identitätsfragen: Woher komme ich? Wo gehöre ich hin? Wo ist mein Zuhause? und die damit verbundene Zugehörigkeitsgefühle hinterfragt.

JUBILATE, HFF 2004, 15:53 min, 16 mm, s/w
Der Film beschreibt unaufdringlich den alltäglichen Umgang einer Tochter mit ihrer an Altersdemenz erkrankten Mutter. Der Film ist ein einfühlsames Plädoyer für ein in unserer Gesellschaft längst nicht mehr selbstverständliches Miteinander der Generationen.
Eintritt: 2 €

Freitag, 18. März, 20 Uhr studiobühne
Mensch Puppchen - Chansons und Geschichten von Gören, Damen und Dirnen im Berlin der 20er Jahre.

Sie ist erstaunlich wandlungsfähig, mal kesse Göre, Dame oder Dirne - und singt deren Lieder mit genau der richtigen Mischung von frech bis sentimental: Die Berliner "Chanson-Nette" Jeannette Urzendowsky kommt zum Frauenfrühling mit ihrem Programm "Mensch Puppchen" in die studiobühne der alten feuerwache Friedrichshain. Sie singt und spielt Chansons aus den 20ern von Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky, Rudolf Nelson u.a., und verwebt die Görenlieder mit Texten aus Irmgard Keuns Erzählung: "Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften" - der etwas frühreifen Pippi Langstrumpf der 20er Jahre. Quirlig, ergreifend - romantisch, real.
Eintritt: 8 / 6 €

Donnerstag, 31. März, 20 Uhr projektraum
Galina Breitkreuz – Frauenporträts

„Inschallah“ – Der Islam, die Frauen und der Alltag in Bagdad, Filmreportage 2004

Die Reportage schildert die Bedeutung islamischer Traditionen im Leben der Frauen von Bagdad und erzählt von den alltäglichen Schwierigkeiten der Frauen, ihre Familie zu ernähren, einen Mann zu finden, aber auch von der Lust, das richtige Parfüm zu kaufen.

„Erst kommt die Angst“ - Afghanistans mutige Frauen
Lesung aus dem im Oktober 2005 bei dtv erscheinenden Buch
Eintritt: 2 €

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Antonia Klosterfelde

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Antje Taubert

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Seraphina Lenz




14.01. - 05.03.2005

GESCHICHTE IN LANDSCHAFTEN

Malerei, Grafik, Skulptur, Künstlerbuch, Fotografie, Komposition zu Texten von Marcel Beyer, Kathrin Schmidt, Nikolaj Kononov und Alina Vituchnovskaja
Ein deutsch-russisches Kooperationsprojekt / Wanderausstellung

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 13. Januar, um 19 Uhr

Worte zur Ausstellung: Gerlinde Creutzburg, Leiterin NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

20 Uhr Konzert und Lesung
percusemble berlin spielt „Kolja!“, Komposition für Vibraphon, Schlagwerk und Stimme von Sebastian Undisz zu Gedichten von Nikolaj Kononov
Kathrin Schmidt liest Gedichte

GESCHICHTE IN LANDSCHAFTEN ist ein Kooperationsprojekt des Deutsch-Russischen Hauses in Kaliningrad und des NEUEN KUNSTHAUS AHRENSHOOP in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Lukas der Stiftung Kulturfonds in Ahrenshoop und dem Literaturhaus Kuhtor Rostock. Bildende Künstler und Komponisten der Russischen Föderation, insbesondere des Kaliningrader Gebietes, und Deutschlands waren eingeladen, ausgehend von den Gedichten der russischen und deutschen AutorInnen und ausgehend von den Orten und Ländern ihrer Heimat zu arbeiten.
Aus 100 Einsendungen wählte eine Jury Beiträge von 27 Bildenden Künstlern und Komponisten aus, „die den individuellen Ausdruck historischer Erfahrungen in der Spannung zwischen Text und Bild bzw. Musik in einer möglichst originären Kunstsprache vermitteln konnten. Die lyrischen Vorlagen sollten hierbei wahrnehmbar bleiben, jedoch durch unerwartete Akzente oder neue Fragen erweitert werden ...“ (Dr. Wolfgang Gabler, Jurymitglied im Vorwort des Kataloges).
Die Wanderausstellung wurde vom 4.9. bis 1.11.2004 im NEUEN KUNSTHAUS AHRENSHOOP gezeigt, in Berlin ist sie zu sehen vom 14.1. bis 5.3.2005 im Projektraum der alten feuerwache in Friedrichshain und im Juli 2005 im Deutsch-Russischen-Haus in Kaliningrad. Ein zweisprachiger Katalog dokumentiert die Ausstellung.

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Faltblatt






 


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