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Rückblick 2003 - 2004

19.11. - 18.12.2004

Natalie Harder

Kreidezeichnungen und Marionetten von Natalie Harder
zu "Amor und Psyche" nach Apuleius

Das Märchen „Amor und Psyche“ bildet das Mittelstück aus dem Roman „Der goldene Esel“ von Apuleius, um 124 n.Chr. geb. Es erzählt von dem langen, mühevollen Weg zweier Liebender, an dessen Ende sie schließlich eine neue Qualität in der Liebe als Mann und Frau erfahren. Daher beschäftigt das Märchen auch den modernen Menschen noch in seiner Suche nach Lösungen. Die farbigen Kreidezeichnungen, überwiegend 1990 entstanden,
wurden Vorgaben für ein Marionettenspiel, das 1993 uraufgeführt wurde. Bilder und Figuren der Künstlerin werden erstmalig ausgestellt.

Natalie Harder, geb. 1934 in Fehrbellin/Mark Brandenburg
1953/1958 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, Meisterschülerin bei Alexander Camaro
seit 1958 Grafik und Malerei
seit 1968 Collagen und Reliefs
1973-1987 Dozentin für Tanz, Pantomime, Gymnastik
seit 1972 eigenes Marionettentheater „Die Blaue Perle“ mit fester Truppe und bis zu 130 selbstgebauten Figuren
seit 1988 Solotourneen mit Marionetten durch Süd- und Norddeutschland sowie zahlreiche Ausstellungen
2000 Stipendium der Hermann Sudermann Stiftung für Literatur, Ehrenmitglied des BBK und Mitglied der NGL
Nähere Informationen unter www.natalie-harder.de


Finissage
am Samstag, dem 18. Dezember, 17 Uhr
Die Märchenerzählerin Waltraud Kiesler liest aus „Amor und Psyche“.

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09.10. - 13.11.2004

Grenzwechsel

Fotografien von Karl-Ludwig Lange
Ausstellung zum 15. Jahrestag des Mauerfalls







03.09. - 02.10.2004

3 V.O.Stomps-Preisträger aus Berlin-Friedrichshain

Die original-grafischen Editionen Entwerter / Oder, miniature obscure und Dschamp

Eröffnung: Donnerstag, den 2. September, um 19.00 Uhr

Die Stadt Mainz verleiht seit 1979 alle zwei Jahre an eine oder mehrere Personen den V.O.Stomps-Preis (V.O.Stomps / 1897-1970, Schriftsteller und Herausgeber) für außergewöhnliche kleinverlegerische Leistungen oder für besondere buchgrafische oder literarische Leistungen, die in einem Kleinverlag erschienen sind.
In Friedrichshain leben und arbeiten drei V.O.Stomps-Preisträger, deren ausgezeichnete original-grafischen Editionen zum ersten Mal im Bezirk umfassend präsentiert werden.

Uwe Warnke erhielt den Preis 1991 für die original-grafische Künstlerzeitschrift Entwerter / Oder, die unveröffentlichte Texte mit Grafiken, Zeichnungen, Fotografien, Kompositionen u.a. verbindet und bis heute mit 87 Ausgaben und 21 Sonderausgaben lebendig ist.

Gerhild Ebel erhielt den V.O.Stomps-Preis 2001 für die seit 1991 gemeinsam mit Cornelia Ahnert herausgegebene original-grafische Zeitschrift für experimentelle Literatur und Kunst miniature obscure. Pro Ausgabe sind ca. 40 Künstler mit 1-2 Originalen im Format 11 x 11 cm vertreten. Eine Besonderheit ist die Gestaltung des Einbandes in Objektform, die der Zeitschrift Unikatcharakter verleiht.

Thomas Günther wurde 2003 für die seit 1993 herausgegeben Bücher der Edition Dschamp ausgezeichnet, in denen erstpublizierte Texte, Original-Grafik und Fotografie vereint sind. Aus den drei Elementen ergibt sich ein Spannungsverhältnis, das sich an klassische bibliophile Muster und Vorstellungen oft nicht hält.


Veranstaltungen
Dienstag, 14. September, 20 Uhr
Texte & Projekte
Lesung und Gespräch mit Uwe Warnke, Gerhild Ebel und Thomas Günther
Eintritt: frei

Freitag, 24. September, 20 Uhr
Schlagstock und Stimme.
Von Wittgenstein bis Hartz
Steffen Hübner (drums)
Uwe Warnke (Text und Stimme)
Eintritt: 4 EUR

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Edition E/O, Uwe Warnke Verlag

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miniature obscure, Gerhild Ebel

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Edition Dschamp, Thomas Günther




17.07. – 28.08.2004

Queer Summer

Fotografien, Zeichnungen, Collagen & Video von
Winja Lutz (D)/Abb., Bas Meermann (NL), Johannes Zits (Can)

Eröffnung: Freitag, 16. Juli, 19.00 Uhr

Begrüßung: Cornelia Reinauer, Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg
Einführung: Ralf F. Hartmann, Kurator der Ausstellung

(queer = anders, fremd, quer / lesbisch, schwul, bisexuell, transgender)

"queer summer" stellt Arbeiten von drei internationalen Künstlerinnen und Künstlern vor, die sich mit queerer Identität in der heutigen Gesellschaft beschäftigen.
Unter dem Titel "I don't know about you, but who am I?" thematisieren Winja Lutz, Bas Meermann und Johannes Zits neben zwischenmenschlichen Beziehungen auch das Zusammenleben der Geschlechter, indem sie zentrale Fragen im Umgang mit der eigenen identitären Position stellen. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Wahrnehmung von Außen bzw. um persönliche Introspektiven, sondern insbesondere um den gesellschaftlichen Raum, in dem queeres Leben im Spannungsfeld zwischen Selbstbewusstsein, Anpassung und Subversion stattfindet. Die ausgestellten Arbeiten machen einen wesentlichen Grundkonflikt deutlich: Sie formulieren die Frage nach der eigenen Identität in der Suche nach dem Selbst und nach dem Anderen. Als komplexe Konstruktion von Wirklichkeiten, Zuschreibungen, Normen und persönlicher Reflexion ist lesbisch, schwule, bi- und transsexuelle Identität mittlerweile zum populären mainstream geworden, der leichter inszeniert ist, als er gelebt wird.
Im Mittelpunkt der Zeichnungen von Bas Meerman, Fotografien von Winja Lutz und Videos von Johannes Zits stehen neben subjektiven Erfahrungen und persönlichen Beobachtungen, kritische Anmerkungen und künstlerische Kommentare zur heutigen Alltagsrealität, in der sich queeres Leben nach der weitgehenden Liberalisierung der letzten Jahrzehnte abspielt. Die Arbeiten stellen sehr individuelle künst-lerische Statements dar und legen alte wie neue Klischees und normative Grenzen offen. Darüber hinaus setzen sie sich mit den identitären Schwierigkeiten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenders zwischen subkultureller Freiheit und sozialer Realität in einer vorwiegend heterosexuell geprägten Umwelt auseinander. Insbesondere der signifikante Umgang mit Körperlichkeit und die Probleme bei der Selbstpositionierung in einem binären Geschlechtersystem spielen dabei eine ganz wesentliche Rolle.

Die Berliner Fotokünstlerin Winja Lutz zeigt eine Serie von ebenso sensiblen wie bisweilen drastischen Selbstportraits, in denen sie die Ungreifbarkeit von Identität und den Konflikt zwischen biologischem Körper und psychologischem Geschlecht thematisiert. Die Wahrnehmung der eigenen Subjektivität ist dabei von ebenso großer Bedeutung, wie die tägliche Erfahrung gesellschaftlicher und persönlicher Grenzsituationen.

Mit seinen tagebuchartigen Zeichnungen gibt der niederländische Maler Bas Meerman einen sehr persönlichen Einblick in Wünsche, Utopien und Ängste eines schwulen Mannes zwischen Szene und Alltag, zwischen idealisiertem Klischee und oftmals brutaler Wirklichkeit. Im Spannungsfeld zwischen erotischen Fantasien und erinnerten Gewalterfahrungen kommen auch solche präsenten Themen wie Krankheit und Tod, Religion und Glauben zur Sprache.

Werbung und Medien beeinflussen mehr als alles andere das Selbstverständnis und die körperlichen Ideale einer jugendorientierten schwulen Community. Der kanadische Videokünstler Johannes Zits zeigt Arbeiten, die diese Kategorien täglicher Wahrnehmungen untersuchen und transferiert sie in einen künstlerischen Kontext: Das Video "Le poseur" rekurriert auf ein Gemälde des französischen Impressionisten Georges Seurat und analysiert sowohl mediale wie künstlerische Inszenierungen und ihre Auswirkungen auf das Subjekt.

Winja Lutz, * 1974 in Hamburg, lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin.
Ausbildung als Sozialpädagogin, langjährige Arbeit in Drogen- , Jugend- und Sexinitiativen, Studierende der Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung und Buchkunst Leipzig, seit 2000 Fotoprojekte und Ausstellungen zum Thema Gender und Identität.

Bas Meerman, * 1970 in Hilversum (NL), lebt und arbeitet in Berlin und Amsterdam.
Studium Malerei an De Ateliers und an der Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam. Zahlreiche internationale Stipendien und Preise, seit 1994 umfangreiche Einzel- und Gruppenausstellungstätigkeit in Europa und den USA, Werke in vielen interna-tionalen Museen und öffentlichen Sammlungen.

Johannes Zits, * 1959 in Den Helder (NL), lebt und arbeitet in Toronto/ Kanada.
Studium Fine Arts an der York University, Toronto/ Ontario, zahlreiche internationale Stipendien, Preise und Residencies, seit 1984 zahlreiche Film-/ Videoprojekte und Ausstellungen in Nordamerika, Europa und Asien.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von sensor.k und alte feuerwache, ermöglicht aus Mitteln der Kulturförderung Friedrichshain-Kreuzberg, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Kanada.

Dienstag, 20. Juli 2004, 20.00 Uhr:
"Queere Kunst: Positionen, Perspektiven & Strategien“
Gespräch mit Gästen: Winja Lutz, Bas Meerman, Johannes Zits & Ulrike Kremeier (Kunsthistorikerin, plattform Berlin), Dr. Linda Hentschel (Kunsthistorikerin, UdK Berlin). Moderation: Ralf F. Hartmann

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Faltblatt






16.06. – 10.07.2004

im raum, um den raum, und um den raum herum

Ausstellung der Ergebnisse des 4-tägigen Workshops Installation - raumbezogenes Arbeiten mit SchülerInnen des Erich-Fried-Gymnasiums und der Künstlerin Juliane Heise

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 15.6.04, 19 Uhr
mit der Trommelgruppe des EFG

Am 10./11.6. und 14./15.6. findet ein Workshop mit ca.15 SchülerInnen des Erich-Fried-Gymnasiums unter Leitung der Künstlerin Juliane Heise im Projektraum der alten Feuerwache statt. Die räumlichen Gegebenheiten werden Grundlage und Bezugspunkt der Aktivitäten dieses Workshops sein.

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08.05. - 05.06.2004

SWIAT II - Polnische und deutsche Kinder fotografieren ihre Welt

Ergebnisse des Deutsch-Polnischen Fotoworkshops in Berlin

Krzywa und Jasionka liegen in Polen nahe der Grenze zur Slowakei und Ukraine und am Rand der neuen erweiterten Europäischen Union. Im Tal dieser beiden Dörfer hat der bekannte polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk („Die Welt hinter Dukla“, „Galizische Geschichten“, „Der weiße Rabe“) mit Freunden einen Verein gegründet, der den Kindern mit vielfältigen kleinen Projekten eine Zukunft eröffnen will. Aus einem Fotoprojekt, in dessen Verlauf die Jugendlichen ihre eigene Welt und Lebenswirklichkeit fotografierten, entstand die Ausstellung SWIAT I unter Betreuung des preisgekrönten Fotografen Piotr Janowski „Gazeta Wyborcza“, die bisher in Warschau, Krakau, Wien und Göteborg gezeigt wurde und jetzt in Deutschland zu sehen ist. Die Bilder voller Intensität, Intimität und Poesie erzählen von der Identität der polnischen Menschen und ihrem Leben in der Peripherie.
Anlässlich des Deutsch-polnischen Kulturjahres 2004 und vor dem Hintergrund des EU-Beitritts Polens findet ein Deutsch - polnischer Fotoworkshop in Berlin statt, dessen Ergebnisse in der Ausstellung SWIAT II vorgestellt werden. Als Wanderausstellung tritt SWIAT II mit weitereren europäischen Städten in Dialog. SWIAT II steht unter Schirmherrschaft von Cornelia Reinauer, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 7. Mai 2004, 19 Uhr

Fr, 7. Mai, 20.00 Uhr
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung liest Annette Dittert (ARD-Korrespondentin in Warschau) aus dem gemeinsam mit Fritz Pleitgen geschriebenen Buch „Der stille Bug“ - Reportagen vom Leben diesseits und jenseits der neuen Ostgrenze der EU.

Do, 13. Mai, 20.00 Uhr
Uwe Kolbe liest aus seinem neuen Kriminal-Roman „Der Tote von Belintasch“.

Sa, 5. Juni, 20.00 Uhr
Zur Finissage liest Natasza Goerke aus ihren Erzählungen und Krzysztof Niewrzeda aus seinem neuen Roman „Die Suche nach dem Ganzen“.

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Blick in die Ausstellung

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09.03. - 24.04. 2004

Positionen zum Thema Stadt von Stefanie Bürkle, Juliane Heise, Claudia C. Lorenz

Eine Ausstellung in der Reihe "von mir aus" im Rahmen des Frauenfrühlings 2004 - Künstlerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellungseröffnung: Montag, 8. März 2004, 19 Uhr

Veranstaltungen
Mittwoch, 10.3.04, 12 Uhr
Stadtrundgang „Frauenaufbruch in Friedrichshain-Kreuzberg“
von den letzten Ruhestätten der berühmten Berliner Salonieren bis zu dem Ort, wo vor 100 Jahren der „Weltbund für Frauenstimmrecht“ gegründet wurde. Referentin: Claudia von Gélieu, FRAUENTOUREN

Donnerstag, 11.3.04, 20 Uhr
„Die 68erinnen – Porträt einer rebellischen Frauengeneration“
Kommunen, Kinderläden, Neue Politikformen im Westen
und die Kommune 1 Ost in der DDR.
Eine multimediale Lesung mit Ute Kätzel aus ihrem gleichnamigen Buch (Rowohlt Berlin, 2002).

Samstag, 13.3.04, 20 Uhr
„Die Ritterinnen“, D 2003, R: Barbara Teufel
Film (96’) mit Archivmaterial und aktuellen Interviews der „Ritterinnen“
Autonome Frauen-WG in der Kreuzberger Ritterstraße mit dem Motto „Leben, Politik und Liebe ohne Männer“ in den 80er Jahren. Was wurde aus ihren Visionen und Sehnsüchten dieser Zeit?
Vorfilm (10’): „Kehrwoche“, D 2000, R: Kerstin Ahlrichs

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vorn: Installation Juliane Heise

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hinten: Stefanie Bürkle, Asia-Laden, Fototapete





17.01. - 28.02.2004

Im Blick Berlin







05.12. - 20.12.2003

köstlichkeiten aus osten

Objekte und Fotografien
von Agnieszka Rek und Agata Zbylut
Ausstellung im Rahmen der Städtepartnerschaft Szczecin / Friedrichshain-Kreuzberg

„köstlichkeiten aus dem osten“ – Unter diesem Titel präsentierte der Projektraum der „alten feuerwache“ des Kulturamtes vom 5. bis 20. Dezember 2003 Objekte und Fotografien von Agnieszka Rek und Agata Zbylut, zwei junge Künstlerinnen aus Szczecin. Die Ausstellung erfolgte in Kooperation mit dem Kulturamt Szczecin im Rahmen der seit 1996 geschlossenen Städtepartnerschaft zwischen Szczecin und Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.

In Anwesenheit der Künstlerinnen und der 1. Vizepräsidentin Szczecins, Anna Nowak, sowie offizieller polnischer Vertreter wurde die Ausstellung am 4. Dezember um 19 Uhr von der Bezirksbürgermeisterin, Cornelia Reinauer, eröffnet. Nach den Worten von Hermann E. Minz, Vorsitzender des „Städtepartner Stettin e.V.“ zur Geschichte des Vereins und den kunstwissenschaftlichen Betrachtungen von Dr. Peter Funken feierte das Publikum mit DJ Koval aus Szczecin die Vernissage. Auch während der Begleitveranstaltungen, wie dem Kurzfilmabend zur historischen Entwicklung Szczecins am 9.12.03 oder der Stelzenperformance mit Feuerakrobatik des Szczeciner Studententheaters Teatr Karton am 17.12.03, gab es die Möglichkeit der Begegnung.

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24.10. - 29.11.2003

Kolonie Friedrichsberg







20.09. - 18.10.2003

ort.unort.ort

Chorôso e.V. – 11 Jahre Kunstförderverein und Atelierhaus
sowie neue Arbeiten von Lucio Auri, Christian Bilger, Michael Kaul, Uli Reuhl, David Reuter, beate maria wörz

Veranstaltungen
Samstag, 27. September, 18 Uhr / 18. Oktober, 18 Uhr

Vergiss mich nicht
eine Koch- und Essaktion von David Reuter in Zusammenarbeit mit Aino Stratemann und David Lehmann

Vergiss mich nicht ist eine Kunstaktion, in der im Bezirk alte Rezepte gesammelt werden, nach denen bereits zu Großmutters Zeiten gekocht wurde. Die erinnerten Rezepte werden aufgeschrieben, archiviert und nach einem speziellen Verfahren ausgewertet (das Auswahlverfahren wird im Rahmen der offenen Ateliers zugänglich gemacht!). Dadurch werden zwei Rezepte ausgewählt, die in den Kochaktionen im Rahmen der Ausstellung ort.unort.ort am 27. September und 18. Oktober gekocht und anschließend gemeinsam gegessen werden. Eingeladen sind alle, die sich durch das gemeinsame Sammeln, Kochen und Essen erinnern möchten...


Samstag, 27.9./ Sonntag, 28.9., 14-19 Uhr
Ort: Atelierhaus in der Str. der Pariser Kommune 37
Offene Ateliers von Chorôso e.V. im Rahmen der spektrale03

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27.08. - 13.09.2003

Saxa Loquuntur - Steine reden

Die uralte Technik der Abreibung als Mittel der Stadtarchäologie. Ergebnisse eines Sommerworkshops
mit dem Berliner Künstler Manfred Butzmann

Vom 20. bis 22. August haben Schüler/innen der Erich-Fried-Oberschule und der Lessing-Oberschule in einem Workshop mit Manfred Butzmann die uralte Technik der Abreibung kennen gelernt. Eine Fotodokumentation gibt Einblick in die Arbeitsatmosphäre.

Ausstellungseröffnung: Di, 26.8., 18.30 Uhr
Musik: Drumattack, Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg

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Abreibungen Eingangsportal Altes Museum

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Ausstellungsansicht





13.06. - 26.07.2003

Leben hinter der Zuckerbäckerfassade

Portraits aus der Karl-Marx-Allee







08.05 - 07.06.2003

Arbeitsraum 1

Positionen in Ton und Bild zum Thema Arbeit
Sebastian Bieniek, Ronald de Bloeme, Tatjana Doll, Oliver Grajewski und
Jan Rohlf
kuratiert von Meike Jansen

Eröffnung: 7. Mai 2003, 19.00 Uhr

Begrüßung: Cornelia Reinauer, Bürgermeisterin Kreuzberg-Friedrichshain
Thomas Eyerich, stellv. Chefredakteur die tagezeitung

Arbeitsraum 1 ist eine Ausstellung bildender KünstlerInnen gekoppelt mit vier Veranstaltungen, in denen der Begriff Arbeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. In Zeiten der Rezession, ist es wichtig zu verdeutlichen, dass nicht das Individuum allein vor dem Problem von Arbeitssuche, "anscheinend" schwindender Kaufkraft des Geldes (Teuro-Effekt) und zunehmender sozialer Unsicherheit steht. Es geht um das kollektive Bewusstsein, das analysiert und geschärft werden muß.

Fragen: Was ist welche Arbeit Wert? Was ist Job, was Hobby, was Nebenerwerb?
Wie flexibel muß und sollte ein Mensch sein, um sich ein Minimum an Lebensqualität zu sichern? Gibt es tatsächlich eine Gleichbehandlung von Frau und Mann auf dem Arbeitsmarkt? Ist es für eine Gesellschaft erstrebenswert Arbeit als Wert zu glorifizieren?

Gerade im neu strukturierten Bezirk Friederichshain-Kreuzberg, mit einer der höchsten Arbeitsuchendenzahlen Berlins, sind diese Themen allgegenwertig, werden aber außerhalb eines medienpolitischen Rummels kaum öffentlich thematisiert. Lediglich hinter vorgehaltener Hand oder in geschlossenen Gruppen werden die Probleme der Erwerbslosigkeit und deren Folgen diskutiert. Der Arbeitsraum 1 im Erdgeschoss der Feuerwache wird Projekten den Anlass bieten, der Öffentlichkeit gegenüberzutreten. Um den Raum zu öffnen werden in den 5 Ausstellungswochen vier Veranstaltungen (jeweils Mittwochs) stattfinden. Egänzend zu den visuellen Arbeiten der KünstlerInnen wird ein Ton- und Musikarchiv zugänglich gemacht. Diese Sammlung zeigt verschiedene Umgehensweisen bei der musikalischen Bearbeitung des Thema Arbeit. Allen Titel gemein ist, daß sie sich über den handwerklichen Kontext hinaus mit Arbeit oder den davon abhängigen Verhältnissen beschäftigen. Das Archiv wird ständig erweitert, befindet sich also im "work in progress". Die KuratorInnen werden im Vorfeld eingeladen Titel
vorzuschlagen. Während der Ausstellungsdauer können Interessierte das Archiv entdecken und ergänzen.


Veranstaltungen im Arbeitsraum:

14.5. 19.00 Uhr Von Arbeit Überrascht!
Eine Aktion der Initiative Anders arbeiten und workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. mit Marion Drögsler (Vors. Arbeitslosenverband Berlin e.V.), Gerd Krause, Kiez-Café der Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain sowie Rüdiger Strauß und Paul Singer (Verein für soziale, politische und kulturelle Bildung e.V.)
Eintritt frei

19.5. 19.00 Uhr Hartz-Reformen in Berlin - Chancen und Risiken
Eine Diskussionsveranstaltung der tageszeitung mit Susanne Ahlers (Berliner Staatssekretärin für Arbeit und Frauen), Sibyll Klotz (Fraktionsvorsitzende B90/die Grünen im Abgeordnetenhaus), Hinrich Garms (Anti-Hartz-Bündnis Berlin) und Nils Busch-Petersen (Geschäftsführer des Berliner Einzelhandelverbandes). Moderation: Richard Rother (taz)
Eintritt frei

28.5. 21.00 Uhr arbeitsam(t)
V.S. Diehl, Monika Großerüschkamp, Jürgen Kiontke, Almut Klotz, Werner Labisch. AutorInnen des Verbrecher Verlags lesen kurze Geschichten zur Arbeit.
3 Euro

4.6. 21.00 Uhr Der Ton macht die Musik
Marc Marcowic (fein raus/Kompakt) singt instant-fake Arbeitslieder, Frieder Butzmann spielt elektronische Arbeitsmusik.
3 Euro

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Tatjana Doll, Kabeltrommel

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Tatjana Doll, Feuerlöscher

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Ausstellungsansicht




08.03. - 19.04.2003

ABC des Ostens

26 Objektgeschichten







17.01. - 26. 02.2003

gestern und heute

Wandlungen in Friedrichshain - Fotografien von Lutz Körner

Ausstellungseröffnung: 16. Januar 2003, 19 Uhr

Es spricht Dr. Reinhard Meyer, Amtsleiter für Stadtplanung und Vermessung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Anschließend performen Roberto und Claudia Thierfelder.

Die ausgestellten Fotografien von Lutz Körner machen an markanten Punkten wie Ringcenter, Plaza-Gelände der ehemaligen Vergaserfabrik, U-Bahnhof Warschauer Straße, Oberbaumbrücke, Knorrbremse etc. das Leben und die Veränderungen im Bezirk Friedrichshain vor und nach der Wende deutlich. Die Aufnahmen werden durch historische Fotos ergänzt.

Am Freitag, 17.01. und Samstag 18.01., jeweils 20 Uhr, zeigt die Filmemacherin Thurit A. Kremer in ihrem experimentellen Dokumentarfilm „Lebens(t)räume“ (Arbeitstitel) verschiedene Menschen in Friedrichshain und Kreuzberg mit ihrem spezifischen Blick auf Berlin (Videofilm, Länge 40 min, Eintritt frei).

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