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28.11.2014 - 23.01.2015 (23.12.2014 - 01.01.2015 geschlossen)

Jenny Brockmann: SEEK - Chronik eines Ortes

Ein Performance - Installations - Rechercheprojekt im öffentlichen Raum von New York, Istanbul und Tel Aviv

Gastprojekt in der Ausstellung: SP Wetterstation NY - ein Projekt von Heidi Neilson und Natalie Campbell (Berichte: Douglas Paulson, Roni Gross, Ellie Irons und Dan Phiffer)

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 27.11.2014, 19 Uhr
Einführung: Dr. Birgit Möckel, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Klangperformance von Geo Reisinger

Eine Ausstellung von drei Performance-Installations-Recherche Projekten der in Berlin lebenden Künstlerin Jenny Brockmann im öffentlichen Raum von New York, Istanbul und Tel Aviv. In ihrem aktuellen Projekt hat sich die Künstlerin auf den Weg gemacht und Pfade in den drei Städten beschritten, die mit der Geschichte der Emigration von Deutschen in diesen Städten verbunden ist. Von allen drei Orten werden in einer Rauminstallation Filmmaterial, Fotografien von Stadtdetails, Zeichnungen, Messungen (Temperatur, Tiefe, Höhe, Druck, …),gefundene Materialien und tagebuchartige Notizen gezeigt.

Die Ausstellung wird von einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Fichtelgebirge Grundschule begleitet.


Begleitprogramm:
Samstag, 17.01.2015, 16 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Jenny Brockmann

Donnerstag, 22.01.2015, 19 Uhr
"Perimetrische Erkundungen und städtische Landschaften"
Kristina Kramer im Gespräch mit Ece Pazarbaşı, Musik: Jeff Özdemir & Friends

http://www.jennybrockmann.de/­
http://spweatherstation.net/­


Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien


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Veranstaltung am 22.01.2015


02.10. - 14.11.2014

Der Westen 1973-1986

Eine Ausstellung im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie Berlin und des Projekts „Karl-Ludwig Lange. Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004“

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 1.10.2014, 19 Uhr

Die Ausstellung „Der Westen 1973-1986“ ist der Auftakt zur zehnteiligen Ausstellungsreihe „Karl-Ludwig Lange. Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004“ der Kommunalen Galerien in Berlin und der Berliner Regionalmuseen.

Im projektraum zu sehen sind Fotografien aus dem Westteil von Berlin kurz nach dem Mauerbau, darunter das Märkische Viertel. Die Aufnahmen entstanden 1973/1974 als eine der frühen Serien von Karl-Ludwig Lange - eine subjektive Dokumentation des Berlin der Nachkriegsmoderne. Die Arbeit „Schöneberger Gasometer“ von 1981hingegen entspricht einer langsamen Annäherung an das Bauwerk der Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. Eine weitere Serie, 1976 entstanden, gibt Läden der Kreuzberger Oranienstraße wieder.

Das künstlerische Werk des Stadtfotografen Karl-Ludwig Lange entstand im eigenen Auftrag über fünf Jahrzehnte hinweg. Sein Bildkosmos erschließt sich dem Betrachter durch den Besuch aller Ausstellungen des zehnteiligen Projekts. Die Arbeiten sind den Ausstellungsorten unabhängig von einem streng topografischen Bezug zugeordnet. Lange bringt damit seine individuelle Lesart der Stadtentwicklung Berlins zum Ausdruck.

An der Ausstellungsreihe beteiligt sind die alte feuerwache >projektraum, das Museum Pankow, die Galerieetage Alt-Hermsdorf / Museum Reinickendorf, die Kommunale Galerie Berlin, die Humboldt Bibliothek, die GALERIE im RATHAUS TEMPELHOF, die GALERIE im MUSEUM TEMPELHOF, das Mitte Museum, das Museum Köpenick und die Mittelpunktbibliothek Köpenick Alter Markt. Insgesamt werden mehr als 1.000 Fotografien aus der Zeit von 1973 bis 2004 gezeigt.

Karl-Ludwig Lange, geboren 1949 in Minden, arbeitete u.a. mit Günter Horn und Will McBride. Er gehört zu den bedeutendsten Stadtfotografen der Gegenwart in Deutschland (www.k-l-lange.de). Die Ausstellung wurde kuratiert von Matthias Harder, Fotografiehistoriker und Museumskurator in Berlin.

Begleitend zu den Ausstellungen erscheint das Buch „Karl-Ludwig Lange. Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004“, herausgegeben von Matthias Harder für die Kommunalen Galerien in Berlin und die Berliner Regionalmuseen (Nicolai-Verlag Berlin (ISBN 978-3-89479-877-2; 34,95€). Es ist in der Ausstellung erhältlich.


Samstag, 18.10., 16 Uhr / projektraum
Ausstellungsrundgang mit Karl-Ludwig Lange

Samtag, 15.11., 10-17 Uhr
Lange LANGE Bustour - moderierte Rundtour zu den Ausstellungsorten (8 €)
Treffpunkt: 10 Uhr alte feuerwache, Voranmeldung und nähere Informationen unter 293 47 94 26
ab 17 Uhr Finissage in der alten feuerwache >projektraum.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien


















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08.08. - 21.09.2014

LIEBER ANTON, LIEBER ERNST

ZUR GEGENWART VON DENKMÄLERN DER DDR

Eine dokumentarische Bestandsaufnahme und künstlerische Annäherung in Fotografie, Text, Video, Installation von Anja Majer und Regina Weiss.


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 7. August 2014, 19 Uhr
Begrüßung: Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin
Einführende Worte: Dr. Anna-Lena Wenzel, Kulturwissenschaftlerin
Musik: Denis Aebli


Die Berliner Künstlerinnen Anja Majer und Regina Weiss befassen sich in ihren Arbeiten mit sozialistischen und antifaschistischen Denkmälern in Berlin und Brandenburg. Ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an die Thematik verdichten sie nun zu einer gemeinsamen Ausstellung. Verbindend ist für beide dabei die Idee der künstlerischen Annäherung. So ist ihre Auseinandersetzung mit den Denkmälern im öffentlichen Raum, die sich als Bestandteile und Überreste eines politischen Narrativs bezeichnen lassen, keine historische Aufarbeitung. Vielmehr bewegt sie sich entlang an politischen und gesellschaftlichen Systemen, urbanen und ländlichen Strukturen in denen Denkmäler zu finden sind. Ausgehend von der Frage nach möglichen Verbindungen der unterschiedlichen Erinnerungskulturen von DDR und BRD heute, verknüpfen die Künstlerinnen persönliche Erfahrungen mit den Spuren der Denkmäler in ihrer Umgebung.


Veranstaltungen:

Donnerstag, 21. August, 19 Uhr
Erinnern als zukunftsgerichteter Prozess
Dr.Des. Hannah Maischein, Kulturwissenschaftlerin
im Gespräch mit Anja Majer und Regina Weiss

Samstag, 13. September // Samstag, 20. September // jeweils 16 Uhr *
Performance - Spaziergang
Konzept und Realisierung in Zusammenarbeit mit Karolin Nedelmann, Dramaturgin

Der Spaziergang führt vom Ausstellungsort in der Marchlewskistrasse zum Platz der Vereinten Nationen, wo der Lenin nicht mehr steht. Der Gang wird begleitet von Performer/innen, die während des Gehens ganz unterschiedliche Texte vorlesen (und auch wiederholen), die sich thematisch um die Stadt – und ganz spezifisch um diesen Teil –, das Gehen, die Bewegung und die Wahrnehmung der Umgebung drehen.


*Veranstaltungen anläßlich der Berlin Art Week.
Die Ausstellung ist auch am Sonntag, dem 21. September, 14 - 20 Uhr geöffnet.


Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien




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Einladungskarte




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Performance-Spaziergang

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20.06. - 01.08.2014

Menschenbilder

Gesichter und Geschichten aus Friedrichshain


Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 19. Juni 2014, 19 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung: Hans Panhoff, Bezirksstadtrat
Einführende Worte: Miriam Notowicz, Autorin und Malerin
Musik: Dirk Zöllner


Friedrichshainer Chronik – seit fast 10 Jahren berichtet das monatlich erscheinende Stadtteilmagazin über Alltag, Kultur, Geschichte und Geschichten in Friedrichshain. Straßen, Orte und Plätze werden vorgestellt, Geschäfte, Kneipen und Unternehmen. Das Kleine und Unscheinbare, das in anderen Blättern keinen Platz findet. Nicht der Boulevard, sondern die Frau und der Mann von der Straße kommen hier zu Wort: Kiezgrößen und Unbekannte, Alteingesessene und Neuzugezogene, Künstler und Lebenskünstler, Handwerker und Verkäuferin, Feuerwehrmann und Hebamme, Zeitungsverkäufer und Friseurin ... Sie alle haben im Kiez ihre Spuren hinterlassen, dem Bezirk ein Gesicht gegeben. Eine Auswahl der Foto-Porträts zeigt die Ausstellung.

Ausstellungskonzept: Stefan Berg, Diplom-Designer und Fotograf


Veranstaltungen:
Sonnabend, 12. Juli, 16 Uhr – Ausstellungsrundgang
mit dem Herausgeber und Chefredakteur der Friedrichshainer Chronik Thomas Heubner

Donnerstag, 24. Juli – Lesung
"Das Haus, in dem ich wohne"
mit Stefan W. Thielke, Barbara Friedl-Stocks und Thomas Heubner

Freitag, 1. August, 20 Uhr – Lesung und Finissage
Gesichter und Geschichten. Burga Kalinowski, Michael Sollorz und Thomas Heubner lesen aus Porträts der Friedrichshainer Chronik


















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Einladung

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Ausstellungseröffnung

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Ausstellungsrundgang

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Lesung "Das Haus, in dem ich wohne"



17.05. - 13.06.2014

SPUREN

10. Ausstellung der Künstlerischen Werkstätten
an Oberschulen in Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellungseröffnung: Freitag, 16. Mai, 19 Uhr

Begrüßung: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Marita Knauf, Oberschulrätin
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst

Es spielt das Kammerorchester des Händel-Gymnasiums.


Werkstatt 1: „Zeichnen im Naturkundemuseum“
Leibniz-Gymnasium, Schüler der Klassen 7 und 8

Werkstatt 2: „Die Spur der Dinge“
Dathe-Gymnasium, Schüler der Klassen 7 und 8

Werkstatt 3: „Spuren hinterlassen“
Andreas-Gymnasium, Schüler der Klassen 9 und 10

Werkstatt 4: „Lichtzeichnungen“
Heinrich-Hertz-Gymnasium, Schüler der Klassen 10 und Oberstufe

Werkstatt 5: „Experimentelle Malerei“
G.-F.-Händel-Gymnasium, Schüler der Klassen 10 und Oberstufe










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28.03. - 09.05.2014

ANNE // 2003 - 2014

ANNE ist Dokumentation und Ausstellung eines Projektes, das seit 11 Jahren im Berliner Straßenraum stattfindet. Diese Aktionen begleiten die Gruppe MARTHA seit ihrer Gründung 2002. MARTHA sind Bettina Lidzba, Marie Luise Birkholz, Gregor Hinz, Konrad Mühe und Thomas Ness.

Jedes Jahr nach Weihnachten nutzt MARTHA die von den BewohnerInnen auf die Straße gebrachten Weihnachtsbäume als Material und testet neue Umgangsformen. Es gilt, den routinierten Weg der Bäume - Zuchtwald - Verkaufsstelle - Wohnzimmer - Straße - Entsorgung - kurzfristig umzulenken, um Gedankengänge jenseits der Feiertage zu eröffnen.


Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 27. März, 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Einführende Worte: Christoph Tannert, Künstlerische Leitung
Künstlerhaus Bethanien
Musik: Bühnenwunder Jenz Steiner


Freitag, 25. April, 16 Uhr - Tannenbaumsequenz - Comicworkshop für Kinder (8 – 14 Jahre) mit Gregor Hinz zum Thema Weihnachtsbäume (Material wird gestellt)

Sonnabend, 26. April, 16 Uhr - Ausstellungsrundgang - Martha und Anne stellen sich vor

Donnerstag, 8. Mai, 19 Uhr - zur Finissage spielt die Band H.Odenboys










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Einladungsflyer






07.02. - 21.03.2014

Christiane Schlosser, Zeichnungen (Hokkaido)

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 6. Februar 2014, 19 Uhr
Begrüßung: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Einführende Worte: Dr. Birgit Möckel, Kunsthistorikerin


In der Reihe von mir aus stellt der projektraum seit 2004 Positionen von Künstlerinnen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg vor.

„Ich beginne an der linken oberen Ecke und ende an der rechten unteren, wie beim Schreiben. Die Gleichgültigkeit / Gleichwertigkeit von oben, unten, vorne, hinten, rechts und links auf der Fläche ist für mich sinnbildlich für Leben und Denken.“

Christiane Schlosser zeigt in der Ausstellung kleine und großformatige Zeichnungen (Bleistift, Buntstift, Tusche auf Papier) und eine eigens für die Ausstellung angefertigte dreiteilige Wandarbeit, die jeweils aus 40 Blättern besteht.
Ausgehend von Motiven und Gegenständen, die für Christiane Schlosser früher Anlass für Malerei waren, hat sie vor etwa 20 Jahren begonnen, die Bilder in Form und Farbe auf das zu reduzieren, was ihr wesentlich und notwendig erschien. Dabei stellte sie fest, dass durch die Reduktion für sie neue Frei- und Denkräume entstehen. Schließlich ist die Linie der Grund und Gegenstand ihrer Arbeit geworden. Mit ihr überquert sie die Fläche, sie dient zum Sichtbarmachen von Zeit und Prozesshaftigkeit.

Auszug aus der Rede von Dr. Birgit Möckel:
... Ob „linksrum / rechtsrum“ oder umgekehrt, ob mit „einer“, „zwei“ oder „unzähligen Entscheidungen pro Zeile“: konsequent wird jede neue Idee bis zur rechten unteren Ecke fortgeführt.
Erst dann ist greifbar, was als Idee am Anfang stand. Erst dann zeigt sich die Poesie, die Sprödigkeit, Zartheit, Lebendigkeit und Kraft, die einem Gedanken innewohnt, der einen nicht mehr los lässt, bis man ihn zu Ende gedacht und gezeichnet hat. Zeichnen ist Denken. Direkt, kompromisslos führt die Idee die Hand und setzt den Strich, formuliert die Linie: seismographisch, energetisch, locker, präzise, ausdauernd - über ein kleines Blatt bis hin zu Formaten von 2 Meter Breite – ohne oder mit Unterbrechungen. Jede Lücke ist eine Entscheidung. Einmal pro Zeile, zweimal pro Zeile? In welchem Abständen? Wann?
Jedes lineare System führt zu neuen Anknüpfungspunkten und neuen Ansichten, zu Miteinander von Linie und Fläche, von Davor und Dahinter. Zwischen jeder bewegten Spur entwickeln sich Zwischenräume. Jede Unterbrechung der Linie führt den Blick auf den Grund und zurück auf die farbige Tusche oder feine Graphitspur, als ausdauernde Fährte: Zeile um Zeile, Strich um Strich. Seien es horizontale, kreisförmige oder gittergleiche Lineaturen und Kürzel: immer öffnen sie Raum, wahren entschieden Freiräume und lassen der Linie auch in einem vermeintlich strengen Raster „ihren Lauf“, insbesondere an „Kreuzungen“ oder gedanklichen „Schnittstellen“ einer lebendigen Netzstruktur ...



Samstag, 22. Februar 2014, 16 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Christiane Schlosser

Donnerstag, 6. März 2014, 20 Uhr
Lesung - Sarah Diehl: Eskimo Limon 9", Atrium Verlag
Eskimo Limon 9 ist ein Culture-Clash der besonderen Art, in dem Sarah Diehl die deutsche Gedenkkultur einem radikalen Praxistest unterzieht, der gleich zwei Vorstellungswelten platzen lässt.

Donnerstag, 13. März 2014, 20 Uhr
„und keiner kriegt mich einfach krumm gebogen ..."
Frauen und Frauenleben in Friedrichshain-Kreuzberg
Lesung aus dem gleichnamigen Buch der Autorin Dietlinde Peters

Zum internationalen Frauentag am 8. März Erinnerung an Frauen, die noch heute bekannt oder lange vergessen in Friedrichshain-Kreuzberg gelebt haben. Arbeiterinnen und Ärztinnen, Künstlerinnen und Politikerinnen: Trotz mancher Schwierigkeiten haben diese Frauen sich nicht "krumm biegen lassen" und versucht, für sich und andere ein selbstbestimmtes Leben zu erkämpfen.





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Hokkaido, Tusche auf Papier (1 Blatt von 120)

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Foto: Eric Tschernow

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Foto: Eric Tschernow

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Die Biografie-Expertin und Antiquarin Katinka Krause liest aus dem Buch von D. Peters.



06.12.2013 - 31.01.2014

SPUR DER STEINE

Tabor Presse Berlin

Seit 30 Jahren druckt und editiert die TABOR PRESSE BERLIN Grafik.
Hervorgegangen aus der Druckwerkstatt des BBK Berlin im ehemaligen Krankenhaus Bethanien wurde die Druckerei für Künstler 1982/83 in der Taborstrasse 22 gegründet.
Gezeigt werden eine Auswahl der Editionen, Blätter aus den Grafikkalendern und eine zum Jubiläum entstandene Kassette mit Lithografien von Matthias Beckmann, Texten von Christoph Peters und einer Fotografie von Klaus Mellenthin.


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 5. Dezember 2013, 19 Uhr
Es sprechen: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Klaus Büscher, Tabor Presse Berlin
Textperformance mit Johannes Grützke und Manfred Giesler


Freitag, 6. Dezember 2013, 20 Uhr
IM FOKUS: QUARTETT
Kammermusikreihe des sonic.art Saxophonquartett
Werke von Alexandra Filonenko (UA), Ralf Hoyer, Hector Moro (UA)
Eintritt: 7 €/5 €


Freitag, 17. Januar 2014, 19 Uhr
Lesung mit Christoph Peters aus seinem neuesten Buch
"Einschreiben Aufzeichnen" und Zeichentrickfilme von Matthias Beckmann

Ein Geschenk, ein neuer Füller, wird zum Auslöser für die tägliche Niederschrift. Christoph Peters schreibt sein neues Arbeitsgerät ein und lässt den Leser für ein Jahr an den Beobachtungen und Gedanken seines Alltags teilhaben. Matthias Beckmann hat Zeichnungen dazu gefertigt.
Eintritt frei


Freitag, 24. Januar 2014, 19 Uhr
Konzert von Neoangin - Jim Avignon - Elektropop
Eintritt frei


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Foto: Klaus Mellenthin

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Neoangin


9.11. – 23.11.2013

Ohne Reibung läuft sowieso nichts

Projekte im Spannungsfeld von Kunst + Technik

von Julia Ziegler und Christian Bilger in Kooperation mit dem Kunstförderverein Choroso e.V.
Gefördert durch Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Ausstellungseröffnung: Freitag, 8.11., 18 Uhr

Es sprechen: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Julia Ziegler & Christian Bilger, Projektleiter/in

„Ohne Reibung läuft sowieso nichts"
Stimmt das denn? Fährt das schnelle Rad nicht völlig reibungslos, warum hilft Bremsen auf Glatteis nicht, und was bedeutet das,
wenn es Reibung gibt zwischen Personen? Warum hilft sie bei kalten Händen, beim Geigen, beim Klettern …?

350 Grundschüler haben diese These umfassend untersucht und an 7 Schulen in 7 Berliner Bezirken in 7 Doppelwochen in
altersgemischten Paaren ca. 150 sagenhafte kinetische Objekte hergestellt.

Das Projekt verbindet Kunst und Technik, Logik und Phantasie. Die Frage, warum und wie etwas funktioniert und wie man etwas in Bewegung
setzen kann, wurde theoretisch und praktisch erkundet, mit Akkuschraubern, japanischen Sägen, Kneifzangen..., Pinseln und Farbe,
Film- und Bildbeispielen und mit einem persönlichen Tagebuch. Jede Schule hatte ein eigenes Thema, das künstlerisch, naturwissenschaftlich,
philosophisch und handwerklich betrachtet wurde. Freie Assoziation, physikalisches Wissen, handwerkliches Geschick und Experimentierfreude
waren gleichermaßen willkommen.

Die Landschaften, Gruppen, Bilder, die entstanden sind, haben aber eines gemeinsam: ein zentraler Antrieb bringt alles in Bewegung.
Jedes Ensemble ist ein Kosmos für sich, gestalterisch vielfältig, überraschend, anarchisch, konzentriert. Eine große Kurbel bringt z.B. Leben
in 24 Turnhallen, ein Laufrad hilft beim Bilderrahmenrücken, eine Pedalvorrichtung lässt 50 Riesen im Kreis tanzen, eine Transmission lässt
25 Augäpfel rollen, Elfen schweben, Galaxien rotieren ... Exzenter, Pleuelstangen und Kardanwellen kann man in Funktion sehen.
Es ist eine Ausstellung über Kunst und Physik entstanden.

Die Ausstellung steht angemeldeten Schulklassen vormittags nach Vereinbarung und allen Interessierten zu den regulären Zeiten offen.

die beteiligten Schulen:
Blumengrundschule, Friedrichshain
Herrmann-Gmeiner-Grundschule, Lichtenberg
Grundschule im Blumenviertel, Pankow
Hauptmann-von-Köpenick-Grundschule, Köpenick
Franz-Carl-Achard-Grundschule, Marzahn-Hellersdorf.
Richard-Grundschule, Neukölln
Askanier-Grundschule, Spandau

Finissage: Samstag, 23.11.2013, ab 17 Uhr
Das Erscheinen der Broschüre zum Projekt wird gefeiert.


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Flyer

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11.10. - 1.11.2013

INNEN & AUSSEN

Kunst von Menschen mit Psychiatrieerfahrung


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 10. Oktober 2013, 17 Uhr

Es sprechen:
Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin
Ronald Weege, Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.

Eine Ausstellung zur 7. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit in Kooperation mit der Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit der Abteilung Familie, Gesundheit und Personal und unter
Schirmherrschaft von Hans-Christian Ströbele, MdB Bündnis 90/ Die Grünen“.



Veranstaltungen

Samstag, 12. Oktober 2013, 19 Uhr ►studiobühne

„Herauf, herab und quer und krumm“
Ein Projekt nach „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe in der Version der Theatergruppe von „Funkenflug - Werkstatt für Kunst“

Wir erforschen den Faust in jedem von uns. Faust ist der Suchende, der sich nicht zufrieden gibt. Er will wissen, was ein Mensch ist, er will hinter die Normalität schauen, erspüren, was das Menschliche ausmacht? Das Behagliche oder die Unruhe? Genießen oder kämpfen? Streben? Wonach? nach Wissen? Nach Geld, nach Glück? Oder doch nach dem Überirdischen, der Magie? Oder einfach nach Liebe? Wann können wir zum Augenblicke sagen: „verweile doch! du bist so schön!“
Eintritt: 7/3 €


Dienstag, 15. Oktober 2013, 19.30 Uhr

Lesung "Innen & Aussen"

Aus ihren selbst verfassten Kurzgeschichten lesen die Autoren der Literaturgruppe von „Funkenflug - Werkstatt für Kunst“: Daniel Gießer, Roya Golab, Anett Löffler, Peter Mannsdorff, Rasmina Mevkic, Petra Napierala, Michael Schindler, Sabine Wilde
Eintritt frei/Spenden erwünscht


Finissage: Donnerstag, den 31.10.2013, ab 17 Uhr
Musik von Tom Whittaker, Gitarre
























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Lesung am 15.10.2013



24.8. – 27.9.2013

The Berlin Portraits

Fotografien von Uwe-S. Tautenhahn

Ausstellungseröffnung: Freitag, 23. August 2013, 19 Uhr
Es sprechen: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur
Harald Theiss, Kunsthistoriker und Kurator


"... in dieser Ausstellung gilt es, Geschichte bzw. Gegenwart und Geschichten zu erkunden und zu vergleichen. Es ist das Prinzip der Portraits in Serie.
Mit der von den Portraitierten selbst gewählten Haltung wird der Betrachter in Gespräche über sie und die Stadt, in der sie leben oder diese auch nur besuchen, verwickelt. Ähnlich wie bei den großformatigen Arbeiten von Thomas Ruff, der beim Entstehen seiner Portraitserie an eine „Galerie seiner Generation“ dachte.
Bei den Fotografien von Uwe-S. Tautenhahn ist der Blick generations-übergreifender und es sind ausschließlich Frauen, die mit ihren Biographien in dieser Ausstellung gleichzeitig zu einer gegenwärtigen Stadtgeschichte bzw. Stadtportrait zusammengeführt werden."
Auszug aus der Eröffnungsrede von Harald Theiss



VERANSTALTUNGEN

Samstag, 14. September 2013, geöffnet: 14 - 0 Uhr
Lange Nacht der Bilder in Friedrichshain und Lichtenberg

ab 17 Uhr: Führungen und Gespräch mit Uwe-S. Tautenhahn

20 Uhr Film: “Libanon – Standhalten im Wahnsinn” -
“Lebanon – resisting lunacy”, Dokumentarfilm von Uwe-S. Tautenhahn
(2007, 71 min)

Zwei libanesische Frauen, die seit über 15 Jahren in Deutschland leben und während des Israel-Libanon Krieges in Berlin öffentliche Kunstaktionen durchführten, reisen zum besseren Verständnis der Auswirkungen des Krieges 2006 in den Libanon. Sie erzählen an Orten der Vergangenheit und Gegenwart über ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen im Libanon, treffen Freunde, Fremde und Bekannte, und gewähren einen Einblick auf die gegenwärtige Situation im Libanon, einem Land zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Eintritt frei



Freitag, 27. September 2013, 20 Uhr

"IM FOKUS: Quartett"
Kammermusikreihe des sonic.art Saxophonquartetts Berlin
Solowerke für Saxophon
Georg Katzer - Dialog imaginär
Fabien Lévy - L'air d'ailleurs u.a.
Eintritt: 7/5 €

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Foto: Gerald Christ





20.7. - 16.8.2013

Exploring istanbul

Fotografien

Valie Djordjevìc, Ulrike Eckel,Klaus W. Eisenlohr, Ute Maria Glaß, Hatice Görk, Anne Hingst, Astrid Kaminsky, Levent Karaoglu, Susanne Kempf, Roswitha Majchrzak, Karin Rennenberg, Frank Seeger, Annette Walde, Kamuran Yenel, Rike Zillmer


Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. Juli 2013, 19 Uhr
Es sprechen: Hans Panhoff, Bezirksstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg
Christiane Zieger und Özcan Ayanoglu,
Städtepartnerschaftsverein Kadiköy e.V.
Klaus W. Eisenlohr, Leiter des Fotoprojekts


Istanbul unter urbanen Aspekten zu betrachten, bedeutet den Blick zu verändern. Im Sinne einer reflektierten Stadtfotografie ist eine Gruppe aufgebrochen, eine fast schon vergessene Moderne mit urbanen Qualitäten fotografisch zu entdecken und weiteren heutigen Stadtentwicklungen nachzugehen.

In Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein Kadiköy-Friedrichshain-Kreuzberg und dem Photocentrum Kreuzberg unternahm die Gruppe eine einwöchige Fotoexkursion nach Istanbul. Das Projekt nahm seinen Ausgangspunkt in Kadiköy, ursprünglich die byzantinische Stadt Chalcedon, einem kosmopolitischen Bezirk Istanbuls mit türkischen, griechischen, armenischen und jüdischen Einflüssen. Kadiköy ist ein kulturelles Zentrum der Metropole auf der asiatischen Seite des Bosporus und Partnerbezirk von Friedrichshain-Kreuzberg.

TeilnehmerInnen aus Kadiköy haben der Gruppe die Chance eröffnet, öffentliche Orte näher zu erkunden, besser vor Ort zu kommunizieren und auch vom Alltag etwas mitzubekommen. Die Kamera wurde zum Mittel der Kommunikation, zum Mittel Öffentlichkeit herzustellen. Die bildhafte Aneignung durch eigene kreative Umsetzungen veränderte ihren Blick auf die eigene Stadt.

Eine Ausstellung im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Friedrichshain-Kreuzberg und Kadiköy-Istanbul in Kooperation mit der vhs Friedrichshain-Kreuzberg und dem Städtepartnerschaftsverein Kadiköy e.V.


Web: http:// istanbulausstellung.wordpress.com


VERANSTALTUNGEN

Sa 20. Juli 2013, 20 Uhr
#direngeziparki - Wem gehört die Stadt?
Eine Diskussion über Protest und Stadtentwicklung mit Erdem Evren, politischer Anthropologe und Ayse Erek, Kunsthistorikerin.
Englisch/Deutsch.


Mi 14. August 2013, 21 Uhr
Film "RomanIstanbul" von Özgür Akgül
60 min, türkisch mit engl. Untertiteln
Deutschland-Premiere in Anwesenheit des Regisseurs


Finissage
16. August 2013, 19 Uhr
Sommerfest










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Diskussion am 20.7.2013

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Führung von Klaus W. Eisenlohr zur Finissage




14.06. - 12.07.2013

UNVERBLÜMT

Katrin Peters
Malerei & Künstlerbücher


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 13. Juni 2013, 19 Uhr
Einführung von Matthias Körner
Lieder von Schikane Rollte


Das Projekt Unverblümt vereint erstmalig die in den letzten drei Jahren entstandenen großformatigen Bilder und die original-lithographischen Bücher der jungen Berliner Künstlerin Katrin Peters in einer Einzelausstellung.
In ihrer Malerei spielen das eigene Erleben und die Geschichten des Gegenübers eine große Rolle. Sie setzt die Geschichten distanzlos zum eigenen Ich in Bezug. Die großformatigen Selbstporträts offenbaren schonungslos den verborgenen Sadismus in einem selbst. Ein anderer Teil der Selbstporträts reflektiert politische Zitate aus der eigenen Kindheit.













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Germania, 2010, Öl auf Leinwand, 260 x 180 cm

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einen freien sonntag für ICH, 2003, lithographisches Künstlerbuch, 32 x 38 cm




17.05. - 07.06.2013

PAARE

Künstlerische Werkstätten 2013 in Friedrichshain-Kreuzberg
Malerei, Zeichnung, Objekt, Fotografie

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 16. Mai 2013, 19 Uhr
Begrüßung: Marita Knauf, Oberschulrätin
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst

Werkstatt 1: Finden und gestalten, Leibniz-Gymnasium, Klassen 7 und 8
Werkstatt 2: Kontrast-Paare, Dathe-Gymnasium, Klassen 7 und 8
Werkstatt 3: Paare in 3D, Andreas-Gymnasium, Klassen 9 und 10
Werkstatt 4: Positiv und Negativ, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Klassen 9/10
Werkstatt 5: Sincity vs. Paradise Berlin, Dathe-Gymnasium, Klassen 9/10


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Ausstellungseröffnung

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06.04. – 10.05.2013

ORTUNG

Ramona Taterra, Sebastian Fäth
Malerei, Objekt, Installation

Ausstellungseröffnung: Freitag, 05. April 2013, 19 Uhr

Einführung: Verena Fäth, Illustratorin und Grafik-Designerin
Musik: Brian Mitchell, Gitarre


In dezidierten Untersuchungen der sie einschließenden Lebenswirklichkeiten lokalisieren die Künstler Ramona Taterra und Sebastian Fäth – teils auf konkret materielle Weise, teils auf ausdrücklich abstrahierendem Weg – innere Räume und intime Zustände des Menschen. Dabei richtet sich ihr Augenmerk besonderes auf die verschiedenen kommunikativen Zugänge und Fluchten, die sie mit einer Umwelt verbinden, welche auf der Wechselwirkung zwischen der Privatheit und ihrer öffentlichen Zurschaustellung beruht. Gezeigt werden hauptsächlich Werke der in Berlin-Friedrichshain lebenden Künstler aus den letzten drei Jahren.

http://ortung2013.wordpress.com




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Ramona Taterra "Ein Gebot"

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Sebastian Fäth, Installation




23.02. – 28.03.2013

von mir aus

drei Positionen von Künstlerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg

Susanne Britz, Susanne Maurer, Agnes Brigitte Schröck

Ausstellungseröffnung: Freitag, 22.02.2013, 19 Uhr
Begrüssung: Hans Panhoff, Bezirksstadtrat
Einführende Worte: Angelika Richter, Kunsthistorikerin
Musikperformance von Augustin Maurs



Veranstaltungen
Samstag, 02. März 2013, 16 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Susanne Britz,
Susanne Maurer und Agnes Brigitte Schröck


Donnerstag, 21. März 2013, 20 Uhr
Lesung «Das Schiefe, das Harte und das Gemalene«
Die «Kunstkammer» des Dichters Norbert Lange versammelt in ihren drei Abteilungen nicht nur Gedichttypen, Schreibweisen und Tonarten unterschiedlichster Couleur, sondern sucht in den einzelnen Gedichten auch den direkten Bezug auf die «Urschriften» der Dichtung.
Eintritt: 3 €


Samstag, 23. März, ab 18 Uhr
Finissage




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Faltblatt, Vorderseite

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Ausstellungsrundgang

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12.01. – 15.02.2013

Glaubenssache

Fotoreportagen zum Thema Religion

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 11. Januar 2013, 19 Uhr
Es sprechen: Martin Düspohl, Kulturamtsleiter
Peter Held, Programmbereichsleiter für Fotografie, vhs Friedrichshain-Kreuzberg
Ann-Christine Jansson, Fotojournalistin, Konzept und Leitung
Musik: Philipp Caspari, Countertenor


HANS-JÖRG ALEFF, CARLES GONZÁLEZ, ANNE HINGST, DIANA PACELLI, CARLOTTA SCHNELLER, FRANK SEEGER, GIANLUCA SIVERO, CHRISTOS STEFANOU, BENJAMIN TALSIK, ANNE TOBABEN, NICOLE WALTER

Glaube - Hoffnung und Halt oder ein Auslaufmodell? Womit geben Menschen heute ihrem Leben Sinn und Erfüllung? Elf internationale, in Berlin lebende Fotografen, gehen diesen Fragen in ihren Reportagen nach und begleiteten Menschen vielfältiger Glaubenskulturen.

Die täglichen Gebete gen Mekka, Ramadan, die Rufe des Muezzin - diese islamischen Rituale und Feiertage sind bekannt. Carlotta Schneller begleitet einen muslimischen Bestatter und zeigt in ihrer einfühlsamen Reportage einen Aspekt der Glaubenskultur des Islams, der hierzulande oft im Verborgenen stattfindet.

Athen ist für Hunderttausende Migranten ein Zufluchtsort - trotz der wirtschaftlichen Misere. Die religiösen Gemeinden von Muslimen, Sikhs und Katholiken werden zur seelischen Heimat. Sie geben Hoffnung für die Zukunft, Unterstützung im Alltag und die Möglichkeit, sich mit Leuten aus dem eigenen Land auszutauschen. Christos Stefanou zeigt sie in seiner Reportage.

Die Jesus Freaks finden sich regelmäßig im Keller einer ehemaligen Brauerei in Berlin-Neukölln ein. Sie sitzen auf alten Sofas oder lehnen an der selbstgemauerten Bar. Der Gottesdienst beginnt mit Musik. Kinder rennen durch den Raum. Auch bei der anschließenden Predigt geht es locker zu. Hier darf man sein, wie man will. Es geht vor allen Dingen um Jesus. Hans-Jörg Aleff porträtiert die Jesus Freaks in seiner Reportage.

In den 80er Jahren war Michael Marek Mitglied einer Kreuzberger Rockergang. Gewalt und Drogenexzesse haben ihn an den Abgrund geführt. Seine Hinwendung zu Gott und die Faszination für das Rittertum waren seine Rettung. Frank Seeger zeigt sein zweites Leben - das Portrait eines Menschen, der auf skurrile Weise seinen christlichen Glauben praktiziert.

Berlin, die Haupstadt des Techno, hat sich für eine internationale Szene in ein Pilgerziel verwandelt. Tag und Nacht elektronische Musik für alle. Carles Gonzaléz zeigt die Trance und Ekstase, die Liturgie und die Rituale in den Clubs von Berlin.

Unter Leitung der Fotojournalistin Ann-Christine Jansson werden die Ausstellung und der ca. 100-seitige Katalog als Abschlussarbeit ihrer Fotoreportageklasse am Photocentrum am Wassertor an der vhs Friedrichshain-Kreuzberg realisiert.


Veranstaltungen

Donnerstag, 24.01.2013, 19 Uhr
„Um Gottes Willen – ist der Glaube ein Modell von gestern?“
Podiumsdiskussion
mit Prof. Dr. Michael Bongardt, Institut für Vergleichende Ethik, FU Berlin
Pinar Çetin DITIB Landesverband Berlin
Fabio Reinhardt, Abgeordneter PIRATEN Berlin
Pfarrer Heiko Schulz, Ev. Jesus Christus - Kirchengemeinde Kreuzberg

Donnerstag, 31.01.2013, 19 Uhr
„Fremde Heimat“ Fotoreportage von Kai Löffelbein
Vortrag und Gespräch mit dem preisgekrönten Fotografen,
UNICEF Foto des Jahres 2011, Henri Nannen Preis 2012 u.a.

Eintritt frei



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Ausstellungseröffnung

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