29.07. - 27.08.2017

Es lebe das Ornament!

Siegfried Völker
Kartondrucke, Auffaltungen, Collagen, Objekte

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 28. Juli 2017, um 19 Uhr
laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung: Clara Herrmann, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Einführung: Dr. Liane Burkhardt, Kunstwissenschaftlerin
Musik: Georg Wettin, Klarinette/Kontrabassklarinette


Mittwoch, 9. August 2017, 19 Uhr
Dr. Anita Kühnel im Dialog mit Siegfried Völker

Sonntag, 27. August 2017, ab 17 Uhr
Zur Finissage liest Siegfried Völker eigene Texte.


Das Prinzip der Mehrfachspiegelung (Muster) hat sich bei mir aus der Banalität des Handdruckvorganges ergeben. Wenn beim Handdruck die Farbe verhältnismäßig dick auf den Druckstock aufgetragen war, musste sie auf dem bedruckten Papier mittels Seiden-oder Zeitungspapier per Handabrieb entfernt werden und siehe und staune, plötzlich hatte ich neben dem Hauptdruck auch noch einen spiegelverkehrten Abklatsch der Häuserecke und aus dem häuslichen Motiv, in leicht ansteigender Landschaft, wurde durch Zusammenfügen beider Teile, ein Vogel mit weit ausgebreiteten Schwingen - und ich konnte plötzlich fliegen.
Siegfried Völker

1947 in Tribbevitz / Rügen geboren
1965 – 66 Physikstudium an der Technischen Universität Dresden
1967 – 70 Philosophiestudium an der Humboldt-Universität Berlin
1970 – 72 Arbeit in der Töpferwerkstatt Neubrandenburg, danach bei dem Bildhauer Arndt Wittig in Schwedt
1972 – 77 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin / Weißensee
seit 1977 als Maler / Grafiker tätig, lebt und arbeitet in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.

Foto

Hab Acht, 1999, Kartondruck, Auffaltung, 45 x 65 cm

Foto

Faltblatt


Foto

Finissage/Lesung



20.06. - 19.07.2017

WERKSTATT - DIALOGE

Ausstellungseröffnung // Dienstag 20.06. // 10:15 Uhr

Ausstellung mit Ergebnissen aus den Workshops „Werkstatt Bilderlexikon III - Ankommen, was wir uns wünschen und brauchen“ mit Kindern der 36. Grundschule, dem Elisabeth-Stift und Neuberliner Kindern aus der Nachbarschaft sowie aus den Projekten „Kulturguides“ und „Frauen im Dialog“ im Rahmen des Integrationsfonds.

Die „Werkstatt Bilderlexikon III“ wurde gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin und den Ausstellungsfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Foto

Flyer

Foto





06.05. - 04.06.2017

Don’t forget me not

Seminar Linn Schröder, Ostkreuzschule für Fotografie

Tina Bauer, Tilman Brembs, Kattrin Faber, Kerstin Hehmann, Judith Horn, Diana Juneck, Ania Kaszot, Alexander Klang, Irina Kholodna, Gunnar Krüger, Carola Lampe, Patricia Morosan, Melina Papageorgiou, Linn Schröder, Stefanie Reichelt, Jessica Wolfelsperger, Martina Zaninelli, Marie Zbikowska

Ausstellungseröffnung: Freitag, 05. Mai 2017, 19 Uhr

Zeit lässt sich nicht aufhalten, noch nicht einmal festhalten, oder doch? Die Sehnsucht nach der stillgestellten Zeit, der verlorene Augenblick und die Feier des Momentes waren die geistigen Paten der Fotografie. Und Fotografie nahm den Auftrag dankbar an. Sie materialisiert den Augenblick zur Erinnerung, wo doch nur Realität war. Was aber erinnern wir wirklich?
Was zeigen uns die Bilder? Die Kluft besteht fort und ist das Thema dieser Ausstellung. Sie beschreibt die prekäre Stellung der Fotografie zwischen Erinnerung und Wirklichkeit, zwischen Vergessen und Vergangenem.
Und thematisiert ganz nebenbei die Wandlung von der Sehnsucht nach der stillgestellten Zeit zur Sehnsucht moderner Prägung.


Finissage: Samstag, 03. Juni 2017, ab 17 Uhr

Foto

Faltblatt

Foto





28. – 30.04.2017

Gamefest 2017

Interaktive Ausstellung: HOMEBREW. Neue Spiele auf alten Konsolen

Dass Computerspieleprogrammierung einer Kunst gleichkommt, kann man kaum so deutlich sehen, wie bei Homebrew-Spielen. Obwohl die Homebrewprogrammierer auf dem Programmierwissen von mehreren Jahrzehnten aufbauen, gelingt es ihnen immer wieder, neue Tricks und Kniffe zu erdenken und so den betagten Maschinen nie gesehene Effekte und Töne zu entlocken.

ab 20 Uhr RetroGameParty / DJ / Tunier

Das Gamefest am Computerspielemuseum ist zu einer guten Tradition geworden. Es ist DAS Event für Gamer, Familien, Retro-Fans und Kultur-Interessierte. Das Gamefest stellt die vielfältigen Facetten der Games als Kulturgut in unterhaltsamen Formaten crossmedial einer weiten Öffentlichkeit vor. Das Gamefest 2017 wird vom 28. bis 30. April im Rahmen der International Games Week wieder zu spannenden und wissenswerten Veranstaltungen auch in den projektraum und die studiobühne der alten feuerwache einladen. Das Gamefest 2017 wird vom Computerspielemuseum in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur und der alten feuerwache Friedrichshain im Rahmen der International Games Week Berlin veranstaltet und vom Medienboard Berlin Brandenburg unterstützt.











11.03. - 23.04.2017

Pola Brändle: PLAKATIEF - COLLAGE/DECOLLAGE


Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. März 2017, 19 Uhr

Die einführenden Worte spricht Britt Janina Heinker, Kulturwissenschaftlerin.

Auf den Spuren der Affichisten führt Pola Brändle aus kunsthistorischer Sicht fort, was ihre männlichen Kollegen vor mehr als 60 Jahren begonnen haben. Dabei geht die Künstlerin noch einen Schritt weiter: So verarbeitet Brändle nicht nur Plakate aus ihrer unmittelbaren Umgebung, sondern hat auf ihren Reisen durch mehr als 26 Länder Postermaterial zusammengesammelt auf Grundlage dessen sie ausdrucksstarke zeit- und kulturspezifische Kunstwerke kreiert.

Von kleinen Werken wie der "A Picture A Day"-Serie, über ihre lebendigen Städte-Triptychons zu überwältigenden Portraits im Großformat bewegen sich ihre Collagen/Decollagen dabei zwischen Pop Art und Abstraktion - zwei Pole, die eigentlich Extreme darstellen, in ihren Werken jedoch eine perfekte Symbiose eingehen. Brändles Oeuvre lässt dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Lesarten zu, getreu dem Motto: Die Wahrheit ist ein Stückwerk.


Ausstellungsrundgang/Gespräch: Samstag, den 01. April 2017, um 16 Uhr
Die Künstlerin führt durch die Ausstellung und gibt Einblicke in ihre Arbeit.


Eine Ausstellung in der Reihe "von mir aus", die Positionen von Künstlerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg vorstellt.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.









Foto


Foto

Schülerworkshop

Foto

Ausstellungsrundgang

Foto


28.01. - 05.03.2017

Das geheime Leben der Pflanzen

Ausstellung des Projektkurses am Photocentrum der Gilberto Bosques VHS Friedrichshain-Kreuzberg unter Leitung von Sibylle Hoffmann

Ausstellungseröffnung: Freitag, 27. Januar, 19 Uhr
Begrüßung: Peter Lattermann, Programmbereichsleiter für Fotografie
Sibylle Hoffmann, Kursleiterin


Blumen und Pflanzen stehen im Mittelpunkt der fotografischen Gruppenausstellung „Das geheime Leben der Pflanzen“.
Unterschiedliche künstlerische Zugänge und individuelle Betrachtungsweisen nähern sich dem Sujet in dokumentarischer, botanischer, emotionaler, assoziativer Vertiefung und Komplexität.
Ein Kaleidoskop der Faszination von Schönheit und Vergänglichkeit, von Offensichtlichem und Verborgenem, von botanischer Genauigkeit und träumerischer Verwirrung.
Die unterschiedlichen Konzepte der 21 Künstlerinnen und Künstler
werden in selbst gestalteten Fotobüchern präsentiert.
Die Ausstellung ist der Abschluss des Projektkurses am Photocentrum der Gilberto Bosques Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, unter Leitung von Sibylle Hoffmann.

Samstag, 11.02.2017, 15 Uhr
Führung und Werkstattgespräch

Freitag, 17.02.2017, 19 Uhr
„Ansichten und Einsichten zum Fotobuch“ mit Hannes Wanderer
(Peperoni Books)

Sonntag, 05.03.2017, ab 16 Uhr
Finissage


Eine Kooperation zwischen dem Photocentrum am Wassertor
der Gilberto Bosques VHS Friedrichshain-Kreuzberg und dem
Projektraum „alte feuerwache“.

Foto

Flyer






 


  Anmeldung