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Rückblick 2011 - 2012

09.11. - 21.12.2012

Das Geschenk des Privaten – Knipserfotografie in der DDR

kuratiert von Stefan Raum

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 08.11.2012, 19 Uhr
Einführung: Stefan Raum, Fotohistoriker
Musik: Herbst in Peking, " Ex Oriente Lux"

Die Ausstellung zeigt Beispiele aus dem schier unerschöpflichen Fundus privater Schnappschüsse: Spuren der „Knipser“ auf dem Gebiet der DDR. Das große Spektrum des privaten Lebens wird hier, wie in allen Industriestaaten dieser Zeit, von immer wiederkehrenden Motiven wie „Urlaub“, „Freunde und Paare“, „Feste und Freizeit“, „Menschen und ihre materiellen Errungenschaften“ und vor allem „Familie“ bestimmt. Dennoch stellt sich die Frage, ob die gesellschaftlichen Verhältnisse der DDR nicht besondere Motive geschaffen haben, z.B. „die Grenze“, „Aufbau und Arbeit“ und am Ende „die Wende“. Der „Schubladenfotograf“ (Dieter Hacker) dieser Zeit wusste noch nichts von der heutigen Verschiebung vom Privaten zum Öffentlichen. Was das private Bild aber traditionell von anderen Bildern unterscheidet, sind die damit verbundenen persönlichen Erinnerungen, Gefühle und Vorstellungen, die es zu einem Fenster in eine vergangene Wirklichkeit machen. Indem die „Knipser“ fast immer ein gelingendes Leben und glückliche Augenblicke darstellen wollten, machten sie sich und ihrer privaten Umgebung ein Geschenk. Und manchmal erscheint der „Knipser“ in der Rückschau dabei auch als „Zufallskünstler“ (Enno Kaufhold).


Donnerstag, 22.11.2012, 19 Uhr
Privatfotografie - biografische Erinnerung - künstlerische Reflektion
Gespräch mit Prof. Wiebke Loeper und Karen Oostenbrink


Eine Ausstellung im Kontext der Ausstellung "Geschlossene Gesellschaft - Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 - 1989" in der Berlinischen Galerie, gefördert aus Bezirkskulturfondsmitteln 2012.

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Flyer

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21.09. - 02.11.2012

Hoyerswerda - Die Schrumpfende Stadt

Fotografien von Stefan Boness


Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20. September 2012, 19 Uhr

Begrüßung: Hans Panhoff, Bezirksstadtrat
Einführung: Dr. Michael Schäbitz, Historiker
Musik: Carmen Orlet und Ingo Dietrich, Gesang/Gitarre


Die Stadt Hoyerswerda im nordöstlichen Sachsen und insbesondere die zehn riesigen Wohnkomplexe (WK I–X) der „Neustadt“ waren einst das Vorzeigemodell sozialistischen Städtebaus in der DDR. Die industriell in Plattenbauweise errichteten Gebäude galten als Symbol für Modernität, Funktionalität und Fortschritt.

Heute ist der Name Hoyerswerda zum Synonym für radikale gesellschaftliche und städtebauliche Umbrüche geworden. Denn die Neustadt, das einst von sozialistischer Utopie getragene Projekt einer neuen Lebensform, ist nach der Wende zu einem Menetekel der Moderne geworden. Verloren ist das Utopische, irreal und geisterhaft die Gegenwart. Statistisch gesehen ist Hoyerswerda die am stärksten schrumpfende Stadt Deutschlands.

Die fotografische Langzeitstudie Hoyerswerda – Die Schrumpfende Stadt beschreibt die post-sozialistische urbane Landschaft als Symbol für die radikalen gesellschaftlichen Transformationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.



Donnerstag, 27.09.2012, 20 Uhr
Vineta ohne Glocken
Vom Werden und Vergehen einer schrumpfenden Stadt.
Ein Gespräch mit dem Architekturkritiker Wolfgang Kil, Berlin.


Samstag, 29.09.2012, 16 Uhr
Führung mit Stefan Boness

Eintritt frei

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Flyer

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Veranstaltung, 27.09.2012

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10.08. - 15.09.2012

Das verortete Verlangen >>2

Kunst & Kartographie

kuratiert von Zuzanna Skiba, Kartographin und Bildende Künstlerin http://www.zuzannaskiba.com

Ivan Boskovic, Berlin
Philipp Geist, Berlin
Jörg Jozwiak, Wien
Inghild Karlson, Norwegen
R.J. Kirsch, Köln
Stephan Kurr, Berlin
Pia Linz, Berlin
Dan Belasco Rogers+Sophia New, Berlin
Todosch Schlopsnies , Berlin
Zuzanna Skiba, Berlin

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 9.8.2012, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister
Einführende Worte: Thomas Wulffen, Kunstkritiker

20 – 22 Uhr Live-Performance von Ivan Boskovic
"Circulus Meridianus Methode - Die Seele im Überblick"
Boskovic hält einen intimen Dialog hinter einem Paravent mit dem Besucher. Durch den persönlichen Dialog ergeben sich visuelle Impulse für eine kartographische Übersetzung. Das Individuum setzt die Legende des Blattes. Sie sind herzlich eingeladen! http://www.ivan-boskovic.de


„Wenn wir von Reisen durch das Weltall träumen, vergessen wir häufig, dass wir es sind, die träumen. Aus solcher „Seinsvergessenheit“ erwachend, erkennen wir, dass die Welt in uns ist, dass wir die Welt als Wille und Vorstellung entwerfen.“(Novalis)

Im Mittelpunkt dieser zweiten thematischen Ausstellung „das verortete verlangen >>2“ stellt sich die Frage, in welcher physischen Form und welcher überhöhten Perspektive der Künstler das Festhalten seines Blickes vermittelt? Welche Verortung der „Inneren Landschaft“ wird festgehalten? Wie können wir uns tatsächlich mit der Erde verbinden?
Die künstlerischen Ergebnisse der Ausstellung - mit einem kartographischen Blick gearbeitet - zeigen einen Ausschnitt, immer ein Teil des Ganzen, unserer Welt. Alle präsentierten zehn Positionen beziehen sich auf einen realen Zustand. Sie sind immer als Puzzlestück zu sehen, nicht als Raumdarstellung mit einer Begrenzung, sondern mit einer visuellen Weite über den Rand hinaus.


Donnerstag, 16.8.2012, 19 – 22 Uhr
Vortragsreihe, anschließend Gesprächsrunde mit den KünstlerInnen und der Kuratorin der Ausstellung, moderiert von Jan Kage, freier Kunstjournalist, Eintritt frei

Jörg Jozwiak: "Antipoden II - Der erste Blick durch den Mittelpunkt der Erde"
Gemeinsam mit LehrerInnen und SchülerInnen aus Olvera, Spanien und Auckland, Neuseeland wurden am 31.3.2011 globale Antipoden durch einen virtuellen Tunnel verbunden. Die Installation ermöglichte erstmals einen Blick durch den Erdmittelpunkt und die Begegnung von Menschen, die nicht weiter voneinander entfernt sein könnten. Die einstündige Aktion, die zu Sonnenaufgang in Spanien und Sonnenuntergang in Neuseeland stattfand, wird hier erstmals gezeigt. http://www.jozwiak.org

Dan Belasco Rogers+Sophia New, plan b: „Die Erzählung unserer Wege“
Seit 2003 haben wir täglich jede unserer Bewegungen mittels eines GPS (global positioning system) aufgezeichnet. Diese tägliche Praxis dient sowohl als eine Zeichnung, Erinnerungs-Prothese, Tagebuch und Performance. Ihr Anliegen ist es, sich auf diese Weise zu verorten bis ans Ende unseres Lebens. http://www.planbperformance.net

Prof. Knut Ove Arntzen, Universität Bergen Norwegen: „Szenische Landschaften“
Arntzen untersucht, wie szenische Landschaften skandinavischer Regisseure, Autoren und visuelle Künstler mit dem nordischen Licht spielen und auf die Veränderungen der Landschaften während der vier Jahreszeiten blicken.


Freitag, 17.8.2012, 19 Uhr // Sommerfest in der alten feuerwache 16-22 Uhr
Vortrag Todosch Schlopsnies: „Die Goldmine in Berlin-Friedrichshain“

„Goldmine“ und „Silo“ sind begleitende Projekte einer größeren Kampagne unter dem Titel „Das verworfene Museum der Zukunft“. - Die Entscheidung zu graben, wurde am 26.11.2011 nach einem guten Kaffee und ein paar gebratenen Eiern gefällt. – Der Winter kam und ein Dach wurde nötig; auf halber Höhe einen Ofen einzubauen, hielten wir für sinnvoll. – Im Februar gründeten Studenten der Winterakademie des Theaters an der Parkaue die erste "berlin city claims" - die Gesellschaft im Zuge einer Expedition auf der Suche nach Gold und eröffneten eine "Meldestelle" (in der alle Angelegenheiten um Schürfrechte und Vergabe der Plätze wie zur Zeit des großen Goldrausches in Alaska geregelt werden). - Im April 2012 haben wir Richtfest unseres neuen "Silos" gefeiert (eines hölzernen Abraumspeichers für das geschürfte Material aus der Mine, welcher jetzt auch über eine großzügige Besucherplattform verfügt): Wir machen weiter!


Samstag, 15.9.2012, 14 – 23 Uhr
Finissage im Rahmen der "Langen Nacht der Bilder in Friedrichshain und Lichtenberg"

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Eröffnung

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Jörg Jozwiak "Antipoden II"

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Vortragsreihe am 16.8.2012, Moderation Jan Kage

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Dan Belasco Rogers+Sophia New

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Todosch Schlopsnies "Die Goldmine in Berlin-Friedrichshain"

22.06. - 03.08.2012

TEER UND STAHL

Michael Kutzner
Malerei

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 21. Juni 2012, 19 Uhr

Einführung: Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien
Elektrische Musik: atelierTheremin, NeoKrautrock auf analogen Maschinen http://www.ateliertheremin.com


Michael Kutzner setzt Stecknadeln in die Häute der Gewohnheit. „Kälte und Härte“ markieren seine Zeitgenossenschaft. „Mühsal und Qual“ konstatieren in malerischem Relief Sinnlichkeitsverluste und den Dissens, in dem er lebt. Er vernichtet dabei mit dem Pinsel auf Leinwand, was an Verstocktem und Hartherzigem seinen Weg kreuzt. Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien
http://www.grillundirrlicht.de

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Ausstellungseröffnung, atelierTheremin




08.06. - 15.06.2012

BEHERZT

Ehrenamt für Kinder von nebenan

Eröffnung am Donnerstag, 7. Juni 2012, 17 Uhr>


In dieser Ausstellung wird das Ehrenamt geehrt. Im Schulclub des Vereins Kinder von nebenan e.V. treffen sich seit 2009 Ehrenamtliche mit einzelnen Kindern, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Als Patinnen und Paten entwickeln sie mit ihrem Patenkind Freizeitaktivitäten. Die Patenschaft ist sowohl für das Patenkind als auch für die Paten selbst eine große Chance: Sie kann individuelle Verwirklichung im gesellschaftlichen Rahmen und generationsübergreifendes Verständnis ermöglichen. So entstehen neue soziale Kontakte, andere Perspektiven öffnen sich.
Die weitergehende Wirkung in den Kiez ist dabei von großer Bedeutung.
Die Ausstellung „Beherzt“ zeigt im Schulclub entstandene Arbeiten von Kindern, die einen Einblick in die gemeinsamen Erlebnisse verschafft. In Porträts, Drucken, Collagen, Fotos und kleinen Büchern mit Zeichnungen spiegeln sich die Patenschaften wider.
Das Logo von Patinnen und Paten für Kinder von nebenan (eine kleine rote und eine große blaue Hand) sind zum Beispiel Gestaltungsgrundlage für die „Handgeschichten“ in den „Handbüchern“. Paten und Patenkinder porträtieren sich gegenseitig und fertigen Tagebücher an, aus denen Anregungen für die Bilder und Zeichnungen entnommen werden.
Kinder, die die Freizeitangebote im Schulclub nutzen, wurden auf dieses Projekt aufmerksam. Ihre Fragen: „Was sind Paten?“ oder
„Was macht ihr gemeinsam?“ bekunden ihr Interesse an diesem kreativen Projekt und lassen neue Freundschaften entstehen.

Dank der Förderung von AKTION MENSCH und Software AG
können wir das Patenprojekt dokumentieren und präsentieren.





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Plakat






11.05. - 01.06.2012

Z E I T

Künstlerische Werkstätten 2012 in Friedrichshain-Kreuzberg
Malerei, Zeichnung, Graffiti, Objekt, Computeranimation



Eröffnung: Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Peter Beckers, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule
und Sport

Einführung: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst


Schulklassen können nach telefonischer Anmeldung (29 34 79 426) auch vormittags die Ausstellung besuchen!




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Blick in die Ausstellung





30.03. - 04.05.2012

E/O 30

Die original-grafische Künstlerzeitschrift ENTWERTER/ODER wird dreißig.
Uwe Warnke (Hrsg.) und Komplizen, Gratulanten, Freunde

Eröffnung: Donnerstag, 29. März 2012, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Peter Beckers, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung,
Schule und Sport
Laudatio: Erik Stephan, Kunstsammlungen Jena
Musik: Lothar Fiedler, Gitarre/Elektronik

Vom 30. März bis 04. Mai 2012 zeigt der Projektraum eine Jubiläumsausstellung zum 30jährigen Bestehen der original-grafischen Künstlerzeitschrift ENTWERTER/ODER. Aus diesem Anlass wird die aktuelle 97. Ausgabe der Künstlerzeitschrift in Einzelblättern präsentiert sowie die Arbeiten von 57 KünstlerInnen - Komplizen, Gratulanten und Freunde:

Hartmut Andryczuk, Claus Bach, Tina Bara, Jochen Berg†, Tatjana Bergelt, Brandstifter, Micha Brendel, Kurt Buchwald, Martin Claus, Michael Dohle, Gerhild Ebel, Hartwig Ebersbach, Frank Eckhardt, Bernhard Freutel, PLG Friesländer, Ronald Galenza, John Gerard, Rainer Görß / Ania Rudolph, Cornelia Groß, Thomas Günther, Florian Günther, Anne Hahn, Frank Herrmann, Martin A. Heydecke, Jürgen Höritzsch, Peter Huckauf, Urs Jaeggi, Birger Jesch, Norbert Klassen†, Siegmar Körner, Hinrich Peters, Alain Jadot, Sabine Jahn, Christoph Meyer, Annette Munk, Florian Neuner, Jürgen Olbrich, Joachim Richau, Kai Selbar, Maria Sewcz, Frank Siewert, Hartmut Sörgel, Gerd Sonntag, Tobias Stengel, Klaus Storde, Anton Theileis, Peter Thieme, B.K. Tragelehn, Sabine Voerster, Zoppe Voskuhl, Uwe Warnke, Rainer Wieczorek, Lutz Wohlrab, Ottfried Zielke, Bernhard Zilling, Klaus Zylla.

Die Ausstellung gibt die besondere Gelegenheit, die Sammlung des ENTWERTER/ODER aus dem Museum Schloss Burgk/Vogtland und aus privater Hand von der 1. bis zur 97. Ausgabe sowie die 27 Sonderausgaben vereint zu sehen.

Gegründet wurde das Projekt 1982 in Friedrichshain von Uwe Warnke und Siegmar Körner. Die Zeitschrift erschien ab März 1982 illegal. Zunächst ging es darum eigene Texte selbstbestimmt herauszugeben. Schnell wurde es ein Medium für junge Kunst und Literatur, das der künstlerischen Kommunikation untereinander diente.

Die Auflage hat sich sukzessive von 4 auf 33 Exemplare erhöht. Dem Prinzip der Offenheit ist Uwe Wanke bis heute treu geblieben: offen für das Experiment, künstlerische Formen und interessierte KünstlerInnen. Gedichte, Erzählungen, Essays (Erstveröffentlichungen), Siebdrucke, Linolschnitte, Radierungen, Lithografien, Zeichnungen, Collagen, Fotografien, Kompositionen u.a. prägen den Charakter dieser Zeitschrift, für die Uwe Warnke 1991 den V.O. Stomps-Preis der Stadt Mainz erhielt.

Uwe Warnke geboren 1956 in Wittenberge, aufgewachsen in Schwerin, Studium der Kartografie an der Technischen Universität Dresden. Lebt und arbeitet seit 1981 in Berlin. Seit 1979 Beschäftigung mit experimentellen Schreibweisen (Dada, Wiener Gruppe, Konkrete und Visuelle Poesie etc.). Lesungen, Performances, Ausstellungen, Kuratorentätigkeit im Bereich Buchkunst und Visuelle Poesie, Juryarbeit, theoretische Texte zur Visuellen Poesie und zur Buchkunst.
Aktuell: Ko-Kurator der Ausstellung Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 bis 1989 (Eröffnung im Herbst in der Berlinischen Galerie).


Führung mit Uwe Warnke: Samstag, 14. April 2012, 16 Uhr

Literatursalon TextTotal
Eine unterhaltsame Bestandsaufnahme gegenwärtiger Poesieverständnisse durch die Autoren D. Holland-Moritz, Ralf B. Korte, Uwe Warnke.
Mittwoch, 18. April 2012, 19 Uhr, Eintritt: 3 €

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Einladung

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Ausstellungseröffnung

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Uwe Warnke führt durch die Ausstellung

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Literatursalon TextTotal mit D. Holland-Moritz, Ralf B. Korte, Uwe Warnke



17.02. - 23.03.2012

HEIMATSPUREN

Irma Markulin & Mayumi Okabayashi

Eröffnung: Donnerstag, 16. Februar 2012, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Peter Beckers, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport
Einführende Worte: Mirjana Lozančić, Kunsthistorikerin
Musik: nakayamafutaba+tatz


Samstag, 25. Februar 2012, 16 Uhr
Die Künstlerinnen führen durch die Ausstellung.

Finissage
Freitag, 23. März 2012, ab 19 Uhr
Philipp Koch liest die Erzählung „Landauers letzter Gang“ aus seinem Erzählzyklus „Das Leben der Dinge“ (Hörbuch 2008), musikalisch begleitet von Rainer Philippi.


Eine Ausstellung in der Reihe von mir aus, die seit 2004 Positionen von Künstlerinnen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg vorstellt.


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Faltblatt

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16.02.2012

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Führung am 25.02.2012




07.01. - 10.02.2012

facetten des seins

Eine Ausstellung der Abschlußklasse in Reportagefotografie der vhs Friedrichshain-Kreuzberg unter Leitung der Fotojournalistin und Bildredakteurin Ann-Christine Jansson.

Florian Boillot, My-Linh Kunst, Anja Kehmeier, Sylvana Kretzmar, Sarah Marsh, Katja Münz, Sigrid Oberer, Dennis Schrader, Dieter Titz, Agata Szymanska-Medina

Eröffnung: Freitag, 06. Januar 2012, 19 Uhr
Es sprechen: Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung
Peter Held, Programmbereichsleiter für Fotografie, vhs Friedrichshain-Kreuzberg
Ann-Christine Jansson, Fotojournalistin, Konzept und Leitung

Musik: Roland Satterwhite (Django Lassi)


Der fünfjährige Alon wartet im Deutschen Herzzentrum Berlin auf eine Herztransplantation, der palästinensische Austauschstudent macht eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch eine fremde Welt in Berlin. Wie fühlt man sich, wenn man nicht der Norm entspricht und immer "anders" behandelt wird? Die Ausstellung "facetten des seins" zeigt die Beziehung der Menschen zu ihren Lebensräumen, ihre Auseinandersetzung mit Identität, Krankheit und Tod, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte und dem nicht immer alltäglichen Leben.

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Einladung

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Fotografie Gestern und Heute, "Radfahrer" dokumentarischer Fotofilm über den Berliner Fotografen Harald Hauswald, anschl. Gespräch mit H. Hauswald und A.-C. Jansson, 12.01.2012

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Fotografischer Alltag in Konfliktgebieten, Gespräch mit dem dpa-Fotojournalisten Maurizio Gambarini, 26.01.2012




12.11. - 17.12.2011

DER UMZUG IN DIE GEGEND - BÜCHER VON KINDERN

Ein Ausstellungsprojekt von Dorothea Johne und Jörg Lehmann.
Savod Progress Kinderbuch / Buchkinder Berlin

Eröffnung: Freitag, 11. November 2011, 18 Uhr
Einführende Worte: Dorothea Johne, Projektleiterin
Musik von den Buchkindern


Vom 12.11. bis 17.12.2011 zeigen die Buchwerkstatt
Savod Progress und die Buchkinder Berlin Originalgrafiken, Manuskripte, Entwürfe und Materialien aus dem Prozess der Buchherstellung, vor allem aber viele Bücher zum Anschauen und Lesen.

Die Bücher entstanden zwischen 2007 und 2011 an der Modersohn-Grundschule (Friedrichshain), der Evangelischen Schule (Mitte), der Finow-Grundschule(Deutsch-italienische Europaschule, Schöneberg), in der Malwerkstatt der Gemäldegalerie Berlin und im Kunstkreis Beeskow.

Neueste Ergebnisse präsentieren Schüler der Spartacus-Grundschule in Friedrichshain. Dieser Buchkurs fand im Oktober 2011 im projektraum der alten feuerwache statt, gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin. (s. Patenschaft)


Lesung
Samstag, 19. November 2011, 16 Uhr
Kinder lesen aus ihren Büchern vor


Familientag in der alten feuerwache
Samstag, 17. Dezember 2011, 16 – 18 Uhr, projektraum

Experimentierwerkstatt Buch (zeichnen, kleben, binden, ...), Eintritt frei


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Workshop im projektraum

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30.09. - 04.11.2011

FRANK SIEWERT

Die Zeichen in den Büchern - Buchgrafik + Künstlerbücher

Eröffnung: Donnerstag, 29. September 2011, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Peter Beckers, Bezirksstadtrat
Einführende Worte: Uwe Warnke, Autor
Musik: Sanne Möricke, Akkordeon


Neben Zeichnungen, die den Schwerpunkt im Euvre von Frank Siewert bilden, hat sich der 1963 in Berlin geborene Künstler seit Ende der 1980er Jahre kontinuierlich in grafischer Form - im Dialog mit verschiedenen Autoren - zur Literatur geäußert. Viele dieser buchbezogenen Arbeiten sind in den Berliner Editionen „Entwerter Oder“, „Dschamp“ und „Herzattacke“ erschienen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten in Editionen und Unikatbüchern aus mehr als zwanzig Jahren im Zusammenspiel mit korrespondierenden Zeichnungen.



Führung mit Frank Siewert: Samstag, 22. Oktober 2011, 14 Uhr

Finissage: Donnerstag, 03. November 2011, ab 19 Uhr
Eduard Schreiber liest aus „Der Fetischist“ von Vitézlav Nezval (Edition Savod Progress)

Eintritt frei





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Ausstellungsansicht

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03.11.2011




19.08. - 23.09.2011

Konstruktion Dekonstruktion

Objekte, Rauminstallationen und Malerei von Gaby Taplick, Cécile Dupaquier und Ines Doleschal

"Unter dem Ausstellungstitel „Konstruktion Dekonstruktion“ möchten wir mit Rauminstallationen (Cécile Dupaquier), Raumobjekten (Gaby Taplick) und Arbeiten auf Papier und Leinwand (Ines Doleschal) den Raum als zwei- und dreidimensionalen Erfahrungsraum hinsichtlich seiner konstruktiven, funktionalen und disfunktionalen Möglichkeiten ausloten. Uns ist an spezifischen Räumen gelegen, die wir, indem wir sie betreten, selbst zunächst über unseren Körper und unsere Sinne wahrnehmen und dann in ein neues Material, in neue Formen und Dimensionen transformieren. Gerade dieser Transformationsprozess ist uns wichtig: Uns interessiert das Herausbilden, Abstrahieren von Formen aus bereits bestehenden Form- und Architekturelementen, das Übersetzen von Material in ein anderes. Das Spannungsfeld für unsere künstlerische Arbeit schaffen dabei die Polaritäten von Konstruktion und Dekonstruktion, Offenheit und Hermetik, Fragilität und Festigkeit sowie Farbigkeit und Farblosigkeit."

Eröffnung: Donnerstag, 18. August 2011, 19 Uhr
Einführung: Dr. Dorothée Bauerle-Willert
Musik: Franziska Hölscher, Violine

Intermezzo I: Führung und Künstlergespräch mit Ines Doleschal,
Samstag, 20. August 2011, 16 Uhr

Intermezzo II: Lesung mit Ina Strelow (Berlin),
Donnerstag, 01. September 2011, 19 Uhr

Eintritt frei


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Faltblatt


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Führung mit Ines Doleschal am 20.08.2011, Rückansicht der Installation "Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen" von Gaby Taplick




02.07. - 13.08.2011

microwesten11

Jubiläumsausstellung mit Kim Dotty Hachmann, Julia Hürter, Catherine Lorent, Matthias Roth, Mirko Tzotschew, Bertram Schilling, Ricarda Wallhäuser und Stefan Winkler.

Ausstellungseröffnung im Rahmen der "Langen Nacht der Bilder in Lichtenberg und Friedrichshain": Samstag, 02. Juli 2011, 19 Uhr, geöffnet von 15-1 Uhr

Mittwoch, 3. August 2011, 19 Uhr
Eröffnung des mail-art-projektes mit Versteigerung der Pakete von 50 internationalen Künstlern durch den Auktionator Jürgen O.Olbrich

Samstag, 13. August 2011, 19 Uhr
Finissage mit Künstleressen und Aktion zu 50 Jahre Mauerbau

In diesem Jahr feiert die Künstlergruppe microwesten (Berlin_München_Hamburg) ihr 11jähriges Bestehen. Gegründet in den 90er Jahren an der Kunsthochschule Kassel, hat sich in den Folgejahren eine feste Gruppe entwickelt, die durch die ständige Einbindung von Gästen immer wieder neue Impulse aufnimmt und an internationalen Ausstellungen teilnimmt. Die Künstlergemeinschaft organisiert professionelle Ausstellungen und bildet internationale Netzwerke. Zur festen Besetzung von microwesten gehören: Kim Dotty Hachmann (Video), Julia Hürter (Malerei), Matthias Roth (Video, u. a.), Bertram Schilling (Malerei, Collage), Ricarda Wallhäuser (Malerei, Collage).
Am 02. Juli 2011 eröffnet microwesten zunächst die Ausstellung microwesten11 mit seiner Kerngruppe, Gästen und Musikprogramm und freut sich auf regen Austausch untereinander und mit der Öffentlichkeit. Ab dem 03. August 2011 wird mit WESTPAKETE ein weltweites Paketkunst-Projekt präsentiert, bei dem an microwesten zum Geburtstag gesendete Westpakete - "Geschenksendung, keine Handelsware" - ausgestellt werden.

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Ausstellungsansicht

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Versteigerung der Westpakete




27.05. - 24.06.2011

aufgetischt

Künstlerische Werkstätten 2011
Malerei, Grafik, Objekt, Fotografie, Keramik

Eröffnung: Donnerstag, 26. Mai 2011, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel, Projektleiter und Fachbereichsleiter Kunst

Führung durch die Ausstellung: Samstag, 28. Mai 2011, 16 Uhr mit Asmira Delíc, Andreas-Gymnasium und Hoang Son Luu, Heinrich-Hertz-Gymnasium



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Faltblatt, Vor- und Rückseite

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Schüler/innen des Dathe-Gymnasiums in der Ausstellung





08.04. - 20.05.2011

WORTSCHÄTZE

Klaus Rähm, Typografik
Satirische Inszenierungen von A-Z

Eröffnung: Donnerstag, 07. April 2011, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Einführende Worte: Jörg Schaefer, Kulturwissenschaftler
Performance: Valeri Scherstjanoi, "Lautschätze"

Eine Ausstellung, die sich mit der Schrift als elementarer Ausdrucksträger und mit der Anmut der Druckschriften in ihrer sinnlich wahrnehmbaren visuellen Gestalt unserer Sprache befasst. Mit Ideenvielfalt und dem Mut zum experimentellen Gestalten werden die sorgsam ausgewählten Texte so in Szene gesetzt, dass ihre Inhalte über die typografische Komposition ihre Entsprechung finden. Die Bezugnahme zu realen Situationen der Gegenwart kann uns zum Schmunzeln verleiten oder auch nachdenklich werden lassen, beides liegt in der Absicht des Gestalters.


Samstag, 16. April 2011, 16 Uhr
Ausstellungsführung mit Klaus Rähm








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Einladung

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Klaus Rähm führt durch die Ausstellung

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Ausstellungsansicht




25.02. - 01.04.2011

raumrauschen

Sabine Beyerle, Antonia Michalopoulos
Malerei, Zeichnung, Objekt

Eröffnung: Donnerstag, 24. Februar 2011, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es spricht: Susanne Husse, freie Kuratorin und Autorin

Samstag, 12. März 2011, 16 Uhr
Führung mit den Künstlerinnen

Freitag, 01. April, 20 Uhr
Konzert "Lieder vom Aufbrechen und Verlorengehen"
Rainer Killius - Gesang, Instrumente, Performance
Eintritt: 3 €
ab 21 Uhr Finissage


Sabine Beyerle beschreibt in ihren Arbeiten Szenerien, die ihr auf Reisen begegnen, Momente einer spezifischen Stimmung, die sie im Bild festhält. Indem sie die realistische Darstellung mit malerischen Erfindungen, wie zum Beispiel Schüttungen, Strukturen und Auflösungen, verbindet, erweitert sie das real Sichtbare um den Aspekt der Stimmung und Atmosphäre. Den dargestellten Raum verfremdet Sabine Beyerle durch ungewohnte Perspektiven und überführt ihn so in einen Zustand zwischen subjektiver Wahrnehmung und Wirklichkeit.

Mit dem Bleistift untersucht Antonia Michalopoulos Phänomene, Strategien und Gesten, welche das Leben in der Fremde thematisieren. Die unzähligen Graphitschichten auf stetig wachsenden Formaten ähneln Wanderungen und erzählen von der Gefühls- und Gedankenwelt von Migranten. Die gezeigten Zeichnungen bewegen sich zwischen Erinnerung und Erfindung und erzeugen Räume für den Schwebezustand zwischen dem Weggehen und dem Ankommen.


Raumrauschen ist eine Ausstellung in der Reihe von mir aus, die seit 2004 Positionen von Künstlerinnen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg vorstellt.

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Einladung, Vor- und Rückseite

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Ausstellungseröffnung

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Konzert "Lieder vom Aufbrechen und Verlorengehen", Finissage




08.01. – 18.02.2011

DEUTSCHLAND, wer bist du?

Eine Ausstellung der Abschlussklasse in Reportagefotografie der vhs Friedrichshain-Kreuzberg unter Leitung von Ann-Christine Jansson.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Freitag, 07. Januar 2011, 19 Uhr
Es sprechen: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Peter Held, Programmbereichsleiter für Fotografie der vhs Friedrichshain-Kreuzberg
Ann-Christine Jansson, Bildjournalistin, Konzept und Leitung
Musik: Alexey Wagner, Gitarre


Die Reportagen sind überwiegend in sozialen Problemzonen angesiedelt, doch zeigen die Bilder alles andere als Angst, Verunsicherung und Verzagtheit. Statt dessen zeigen die Bilder individuelle Freude, Glück und Stolz sowie die Lust am Leben. Auf das Erreichte, auf den Moment. Da ist Deutschland nicht mehr nur ein Ort mit ungelöster Rentenfrage und fehlendem Energiekonzept, sondern eine sichere Heimat, ein Ort, an dem Gedanken frei sind und sich entfalten können. Ein Ort im glücklichen Jetzt. Und ein Ort, der bei allen Risiken eben doch auch gewisse Chancen bietet. Und genauso wie sich die Lebenswirklichkeiten individualisieren, individualisiert sich Glück und Freude. Nicht nur während einer WM, sondern auch in den Jahren dazwischen. (Auszug aus dem Katalogtext)

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19 Uhr
„Standortbestimmung der Reportagefotografie“
Gespräch mit dem Photojournalisten Stefan Boness, Ann-Christine Jansson und den Absolventen der Abschlussklasse


Veranstaltung anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2011
Lesung und Gespräch mit Anja Tuckermann

Anja Tuckermann liest aus ihren dokumentarischen Romanen über eine große Münchner Sinti-Familie "Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo
er war" und "Denk nicht, wir bleiben hier". Das sagte die Mutter in Auschwitz oft zu dem 9-jährigen Hugo. Zwei Jahre überlebten Hugo und sein Cousin Mano verschiedene KZs. Am Kriegsende war Mano von
befreiten Häftlingen nach Frankreich mitgenommen, die nicht wussten, wer der Junge war.



















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Katalogcover

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... beim Aufbau

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Ausstellungseröffnung




 


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