vergangene Ausstellung

RÜCKBLICK // PAST EXHIBITIONS 1991 - 2016

25.03. - 24.04.2016

MORITZ FREI: COSMIC LATTE

Die Einladung in die Galerie im Turm veranlasst den in Berlin lebenden Künstler Moritz Frei auf Themen neu zuzugreifen, die ihn bereits lange beschäftigen. Er beginnt ein Assoziationsspiel zu Generation, Nachbarschaft, Bedingungen von Kunstproduktion und die durchschnittliche Farbe des Universums.
In einem friedrichshainer Kiezblatt schaltet er eine Kleinanzeige und besucht Orte für Senioren, um die Anwohner 65+ zu akquirieren, für ihn gegen Bezahlung Kunstwerke nach seinen Vorgaben anzufertigen. Moritz Frei tritt mit den Assistenten im Ruhestand in einen Dialog über Kunstverständnis und Kunstkritik und das Leben im Kiez heute und in der Vergangenheit.

Die Ausstellung »Cosmic Latte« ist eine Überführung des assoziativen Denkens und der Recherchen des Künstlers: Moritz Frei schafft in der Galerie im Turm eine ganzräumliche Installation, in der seine persönliche Faszination in Konkretem und in Abstraktion – in zwischenmenschlicher Auseinandersetzung und bildhafter Assoziation – erfahrbar wird.

Moritz frei studierte in Leipzig fotografie und Bildende Kunst bei Peter Piller. Seinen Arbeiten liegen oftmals langzeitige Beschäftigungen wie auch performative Prozesse zu grunde. So sammelte er über sechs Jahre besonders sonderbare, im Kunstkontext stehende Kleinanzeigen aus Zeitungen und veröffentlichte dazu 2014 das Buch »Tausche Ölbild für gebrauchtes Auto (nicht älter als 5 Jahre).«

Deine Arbeiten sind oftmals Ergebnisse von langfristiger Beschäftigung. Wie steht es um die Ausstellung »Cosmic Latte« in der Galerie im Turm?

»Alles geht los mit der Kleinanzeige - meiner ersten eigenen. Vieles habe ich schon von Beginn an im Kopf, was aus gesammelten Ideen herrührt und vieles - und das ist auch wichtig - kann ich überhaupt nicht planen: Wer meldet sich? Wie ist es für sich arbeiten zu lassen? Was entsteht daraus? Reicht das Budget? Nach den ersten Treffen habe ich gemerkt, wie unterschiedlich die Leute sind, die mir assistieren wollen. Die Ausstellung wird Bilder zeigen, die mit gutem recht durchschnittlich sind; genauso durchschnittlich wie das helle Beige, das Forscher 2001 mit »Cosmic Latte« bezeichnet haben. Dem ganzen liegt ein Konzept zu grunde, doch die Form findet sich aus dem Weitertragen und Ergänzen. Ich würde eben auch nie zweimal die gleiche Ausstellung machen. Auf meiner Neulandbegehung werde ich bestimmt ab und an dem Zufall über den Weg laufen.« Moritz Frei


Kuration und Text: Melina Gerstemann
MoritzFrei.pdf

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12.02. - 13.02.2016

NELE SCHWIERKUS | STATE OF FLUX

Die Berliner Künstlerin Nele Schwierkus zeigt in der Galerie im Turm Skulpturen aus Stahl, die sich über den Ausstellungszeitraum beständig weiter verändern - durch die Hände der Künstlerin, und die Körperkraft der Besucher. Die Form der „Mäander“ ist somit permanent im Fluss - in a State of Flux. Nele Schwierkus, die Bühnenplastik am Maxim Gorki Theater erlernte, an der Universität der Künste Bildende Kunst studierte, und 2012 den Meisterschülerpreis der UdK erhielt, möchte das Potential und die Formenvielfalt vermeintlich statischer Objekte aufzeigen.
Ihre Arbeiten sind Manifestationen von Situationen und Handlungen, Ergebnisse massiver Körper- und Maschinenkraft: So ließ sie eine Badewanne durch einen Bagger formen, und faltete Stahl virtuos mithilfe eines Hubwagens. Doch auch die Kraft ihrer eigenen Füße, Hände und die Einwirkung ihres gesamten Körpergewichts lässt das künstlerische Material sprechen. In ihrer Ausstellung in der Galerie im Turm werden auch die Besucher aktiviert: sie werden zu Akteuren und bestimmen die Form der Ausstellung mit, die somit nie endgültig ist.
Der Prozess umfasst auch den Klang, der durch den bewegten Stahl entsteht und endet schließlich erst mit dem letzten Ausstellungstag.

Was wirst Du in Deiner Ausstellung in der Galerie im Turm zeigen?

»Da mich im körperlichen Umgang mit dem Material der Prozess mindestens genauso interessiert wie das Produkt, möchte ich in meiner Ausstellung „State of Flux“ die Skulpturen in Bewegung halten. Jedes der in der Ausstellung gezeigten Objekte kann sich in unendlich vielen Formen entfalten. Hinzu kommen die Beziehungen der Objekte zueinander und zum Raum. Mit diesen Konstellationen kann man spielen – ähnlich wie in der improvisierten Musik. Das meine ich durchaus wörtlich, denn jede(r) BesucherIn ist eingeladen die Skulpturen frei im Raum zu bewegen. Durch das partizipative Element wird der Rezipient zum Akteur und die Ausstellung selbst bewegt sich im Zustand der Veränderung. Das finde ich spannend, weil es ein Moment darstellen wird, das gestalterisch nicht mehr in meinen Händen liegt.« Nele Schwierkus

Kuration und Text: Celina Basra

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11.12.2015 - 17.01.2016

IVAR VEERMÄE: TENDER SALUTE

TENDER SALUTE, sanfter Gruß, ist ein 234 x 38 m großer und 95695 Tonnen schwerer Frachter, der unter der Flagge der Marshall Inseln registriert ist.
Das gleichnamige Projekt Ivar Veermäes in der GALERIE IM TURM ist eine kritische Recherche zu Seefahrt, flags of convenience und Steueroasen. Der Künstler hinterfragt in Tender Salute zahlreiche globale flows – ökonomisch und materiell, real und simuliert – und versucht so den Finanzfluss großer Unternehmen nachzuzeichnen und zu visualisieren.

Der estnische Medienkünstler Ivar Veermäe (*1982 in Talinn) beschäftigt sich mit Fragen des öffentlichen Raums, der Globalisierung und neuen Technologien. Seine Werke entstehen in langfristiger investigativer Recherche und umfassen Video, Fotografie, Sound, und Performance.
Die Arbeitsweise des Künstlers spiegelt die Eigenschaften seines zentralen Sujets und Arbeitsmaterials: des Netzwerks. Er deckt Stück für Stück die unsichtbaren Netzwerke auf, die unsere globale Realität zusammenhalten, und macht seine eigenen Suchbewegungen sichtbar.
Ivar Veermäe möchte die Infrastruktur unserer zeitgenössischen Informations- und Datenkultur dokumentieren, analysieren, und ihre Dynamiken visualisieren. Seine Werke enstehen stets im Prozess und sind grundsätzlich offen – der nicht abgeschlossene Charakter der Arbeiten ermöglicht eine aktive Einbeziehung des Betrachters.

Text: Celina Basra

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16.10.- 29.11.2015

AUSSTELLUNG OSKAR MANIGK

Ausstellung: Oskar Manigk 16.10.- 29.11.2015

Eröffnung am Donnerstag, 15. Oktober, 19 Uhr

Nach fast zehn Jahren präsentiert die Galerie im Turm erneut eine Einzelausstellung des Malers und Zeichners Oskar Manigk. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung stehen Manigks frühe experimentelle Arbeiten, Collagen, Übermalungen von Foto- und Modezeitschriften, sowie Zeichnungen, Mail Art und Super-8-Filme. Diese selten gezeigten Arbeiten zeugen von Manigks ausgeprägtem Sinn für Absurdes: mit viel Ironie, kritisch und eigensinnig-poetisch nehmen sie die ostdeutsche Lebensrealität der 1970er und 80er Jahre ins Visier.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Fülle von Oskar Manigks experimenteller Bilderwelt, die lange hinter dem großformatigen malerischen Werk zurückstand. Dabei sind es besonders die Text-Bild-Kombinationen dieser frühen Arbeiten, in denen sich Parallelen zu heutigen Praxen finden und deren Witz und Poesie bis in die Gegenwart wirken.
Kuratiert von Naomi Hennig, in Zusammenarbeit mit Lutz Wohlrab

Do. 29.Oktober 2015, 19 Uhr:
Vortrag von Lutz Wohlrab: Oskar Manigk und die Mail Art

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21.August – 08.Oktober

fieldrecording

Eröffnung am 20.August 2015, 19h
20h: Livemusik von J.W.Wilkendorf


Hand-Zeichnungen von Marc Gröszer, Hagen Klennert, Susanne Neumann, Susanne Roewer und Peter Schnaak.


Die Arbeiten von den vier Berliner und einer Wiener Künstlerin werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Zeichnungsausstellungen des Berliner Kabinett Vereins präsentiert. Gemeinsam ist ihnen, dass mit dem flexiblen Medium der Handzeichnung eine Art geistiger Raum beschrieben wird. Das Bild ist hier ein Container für Weltaneignungen, das Ringen um Sinn, eingespannt in Form - die Zeichnung fungiert also als Erkenntnisinstrumentarium, nicht nur im bildnerischen, sondern auch im menschlichen Sinn. Somit gibt die Ausstellung Aus- und Einblicke auf und in die Bildwelt der Gegenwart mit dem dem vielleicht unmittelbarsten und intimsten Medium der bildenden Kunst. (Peter Schnaak)







4.–18. Juli 2015

GLOBAL ALIEN ANNIVERSARY

Eröffnung am 4.Juli 2015
Nachmittagsperformance 15–19h
Eröffnung und Abendprogramm ab 19h

Die Künstlergruppe Global Alien wird im Rahmen eines einwöchigen Happenings eine Reihe von Performances und Veranstaltungen in der Galerie im Turm und im Außenraum durchführen, die einen Überblick über ihre zehnjährige Praxis geben. Fluxusartig werden Performances aus den letzten Jahren verwoben, die die Besucher auf eine Zeitreise mit den Aliens mitnehmen.

Am Nachmittag vor der abendlichen Eröffnungsparty am 4.Juli wandert die Gruppe auf den Platz vor der Galerie und in den öffentlichen Raum. Ein Zelt wird aufgebaut und Passanten werden aktiv angesprochen und eingeladen, an der Aktionsreihe „Save the World with Global Alien“ teilzunehmen. Daneben finden Gastauftritte, u.a. von Patrick Jambon, Chryssa Tsampazi, Jimok Choi, April Gertler und DRY TIDE statt.

Abgerundet wird die Woche durch eine Diskussionsrunde zu einem Thema, welches der Gruppe aufgrund ihrer langjährigen gemeinsamen Praxis besonders am Herzen liegt: dem „Alterungsprozess“ von Künstlergruppen. Hierzu werden Mitglieder anderer Kollektive und Gruppen zu einer Podiumsdiskussion geladen, bei welcher es um die Vorteile und Problematiken der Zusammenarbeit über viele Jahre gehen wird. Diese Diskussionsrunde findet am 11.Juli als Abschluss des einwöchigen Happenings statt, zu dem die Besucher nochmals eingeladen werden, ihren Beitrag zu den im Raum aufgebauten Stationen zu leisten.

Ausstellungsdauer: 4.–18. Juli 2015

Programm:

Samstag, 4.Juli 2015, 15–19 Uhr:
Performance 
'Save the World with Global Alien', auf dem Platz vor der Galerie
.
19 Uhr: Eröffnung 
mit Performances von Patrick Jambon und Chryssa Tsampazi

Dienstag, 7.Juli 2015 ab 18 Uhr:
Global Alien Dinner Party 
mit Jimok Choi, April Gertler und DRY TIDE



Samstag, 11.Juli ab 16 Uhr:
Podiumsdiskussion "Altern als Künstlergruppe" 
u.a. mit Drei Hamburger Frauen, Wolfgang Müller (Tödliche Doris), DRY TIDE und Global Alien. 
Moderation: Naomi Hennig
. Der Talk findet auf Englisch statt.
Im Anschluss: Midissage



Über Global Alien:

Global Alien wurde 2005 in Berlin von Künstlern und Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft gegründet und arbeitet zu Themen wie Migration, Grenzen, Überschreitungen und den Wertesystemen, die Identität konstituieren. 2015 kommt Global Alien somit in ihre „Basisstation“ zurück, nachdem sie international Projekte, z.B. mit der Emily Harvey Foundation, New York, Gallery Homeland in Portland, Samszee Space in Seoul oder zuletzt mit dem Litmus Community Space in Ansan entwickelt hat.
http://globalalien.org
GlobalAlien_Pressemitteilung.pdf







22.Mai – 30.Juni 2015

Tina Bara / Alba d´Urbano – History Tales

Die Ausstellung History Tales in der Galerie im Turm präsentiert zwei gemeinsame Projekte der Künstlerinnen Tina Bara und Alba d' Urbano. Im Zentrum steht die Ambivalenz der Bilder und des Biografischen. Als Zeugnisse persönlich erlebter Zeitgeschichte sprechen sie gleichzeitig vom Zugriff des Staates oder der Öffentlichkeit auf das eigene Bild – das doch als Erinnerungsbild etwas völlig anderes bedeutet.

Beide Projekte stellen Momente der Verkettung von Persönlichem und Politischem in den Mittelpunkt, wobei die scheinbar subjektive Erinnerung sich als zerbrechlicher Stoff erweist, als etwas nicht ganz Eigenes, im steten Austausch – ob gewollt oder ungewollt – mit den Bildern des Kollektivs.


Covergirl: Wespen-Akte (2007-2009) ist eine in mehrere Unterprojekte gegliederte Beschäftigung mit der eigenen politischen Biografie und Fragen der Repräsentation und Zirkulation von Bildern. Am Anfang der Arbeit steht die Wiederentdeckung eines Porträts von Tina Bara, das – Anfang der 80er Jahre im Kontext einer oppositionellen Frauengruppe entstandenen und zunächst durch die DDR-Staatssicherheit angeeignet – später durch die spanische Künstlerin Dora Garcia aus einem Stasi-Archiv entnommen und zum Coverbild ihres Katalogs gemacht wurde. Tina Bara und Alba D’Urbano thematisieren aktuelle Fragestellungen zur Politik der Bilder in der Kunst- und Medienpraxis sowie die subjektive Rekonstruktion einer im mehrfachen Sinne enteigneten Geschichte.

Das Projekt Bellissima umkreist in Form von mehreren Video- und Fotoarbeiten das Thema der zeitgeschichtlichen und der persönlichen Erinnerung. In Anlehnung an Viscontis Film Bellissima wird das Mutter-Tochter Motiv variiert – so zeigt eines der Videos Tina Bara und ihre Tochter am Strausberger Platz in einer performativen Inszenierung vor dem "Schwebenden Ring", dem 1967 an Stelle des abgeräumten Stalindenkmals errichteten Brunnen von Fritz Kühn.

Bara_dUrbano_Pressemitteilung.pdf

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Tina Bara, Alba D`Urbano / VG Bildkunst Motiv aus dem Werkkomplex Covergirl: Wespen-Akte (2007-2011)

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Tina Bara, Alba D`Urbano / VG Bildkunst Videostill: Schwebender Ring. Aus dem Werkkomplex Bellissima (2006-2011)





27.März – 07.Mai 2015

Nina Torp – In Between Images

Mit der Ausstellung IN BETWEEN IMAGES schlägt die norwegische Künstlerin Nina Torp eine Brücke zwischen der Architekturgeschichte der Karl-Marx-Allee in Berlin und ihrem Interesse an Ritualen visueller Wahrnehmung und kulturellem Erbe.

Durch Recherche, Analyse und Interpretation historischen Materials untersucht Nina Torp die Art und Weise, auf die der westliche hegemoniale Blick Kultur und Erinnerung hervorbringt und kommuniziert. Ausgangspunkt ihrer Projekte ist häufig ein Artefakt, ein kunstgeschichtliches Thema oder ein kulturelles Phänomen.

Für ihre aktuelle Ausstellung in der Galerie im Turm untersucht Nina Torp, auf welche Weise sich diese Konzepte sogar in dem baulichen Kontext der Galerie selber – dem historischen städtebaulichen Ensemble Karl-Marx-Allee und Frankfurter Tor – wiederfinden lassen. In den 1950er Jahren erbaut, zeugt die ehemalige Stalinallee von den gestalterischen Ambitionen ebenso wie vom sowjetischen Einfluss, die den Wiederaufbau ostdeutscher Städte in der Nachkriegszeit prägten. Die Fassaden zeigen Gestaltungselemente der Antike und der Renaissance, aufgesetzt auf eine prinzipiell moderne Bauweise. Der sozialistische Boulevard erscheint als Pastiche-Bild von Architekturgeschichte, eine Vergangenheit, die an einem vorbeizieht, während man auf den großzügigen Fußgängerwegen vom Frankfurter Tor zum Strausberger Platz hinunter flaniert.

PROGRAMM:

Di. 05.05. 17.30 – 20.00
Architekturführung mit Ticket B über die Karl-Marx-Allee – von der Galerie im Turm zur Weberwiese. Mit Innenbesichtigung und Besuch einer Dachterrasse.
Teilnahme: 8€, Anmeldung: info@galerie-im-turm.net

Im Anschluss: Di. 05.05. 20.00, Studiobühne in der Alten Feuerwache, Marchlewskistr.6 (U-Weberwiese)
Geschichten von der Karl-Marx-Allee. Ein Abend mit Gästen

Do. 07.05. 19.00, Galerie im Turm
Finissage und Vortrag mit Thomas Flierl (Hermann Henselmann Stiftung) und Gästen: Architekturgeschichte in Ost und West – Karl-Marx-Allee und Hansaviertel


Die Ausstellung wurde von der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin und dem Office for Contemporary Art Norway unterstützt.

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©Nina Torp: Videostill, In Between Images, Karl-Marx-Allee, 2015






11. - 18. März 2015

Bonusmaterial

Die Ausstellung Bonusmaterial versammelt eine Auswahl künstlerischer Positionen, die sich mit Aspekten des Bauens und des Arbeitens auseinandersetzen. Es wird hinterfragt, inwiefern Materialien und Baustoffe Träger politischer und wirtschaftlicher Inhalte sind. Die uns umgebende gebaute Umwelt wird von Projektionen überlagert, welche die tatsächliche materielle Beschaffenheit manipulieren und die strategischen Hintergründe codieren. Entstehungsprozesse temporärer architektonischer Räume und deren Baustoffe sind ebenso Teil der künstlerischen Auseinandersetzung, wie die dafür zugrundeliegenden sozialen Konditionen.
Die Nachahmung und Umformung technisch-industrieller Abläufe, die distanzierte Beschreibung eines baulichen Details oder ein künstlich ins Feld geführtes Missverständnis sind Elemente des Instrumentariums der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten.
Erstmalig wir der zuvor unentdeckte Untergrund der Galerie im Turm als Teil der Ausstellung genutzt.

Mit:
Rocco Berger, Vincent Grunwald, Anna Herms, Kristoffer Kjaerskov, Paul Simon Krüger, David Kunold, Ole Meergans, Klara Reitberger, Joram Schön, Marco Spörle

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12.Februar – 01.März 2015

Laut und Leise – Stille Kracht

Eine Ausstellung des Abi-Jahrgangs Grundkurs Kunst des Heinrich-Hertz Gymnasiums

Vernissage am 12.Februar, 19h

Weitere Veranstaltungen:
Galeriegespräch am 20.Februar, 17h

Hören Sie mit den Augen und stillen Sie Ihre natürliche Neugier: Stellen Sie sich den Kunstwerken der Abiturient_Innen des Heinrich-Hertz-Gymnasiums vom 12. Februar bis zum 1. März!
Was für ein Kunstwerk würden Sie zum Thema „Laut und Leise“ herstellen, wären Sie gerade Abiturient?
Wenn Sie sich mit dieser Frage ein Bisschen überfordert fühlen, so geht es Ihnen wie manchen von uns anfangs auch: „Als ich zum ersten Mal das Thema unserer Kunstausstellung hörte, fühlte ich mich ein wenig überfordert. 'Laut und Leise', damit verband ich vor allem etwas, das man mit den Ohren hört, aber nicht etwas, das man visuell wahrnimmt", meinte dazu Linh. Also hielten wir, die Kursteilnehmer des Grundkurses Kunst, zunächst eine Phase der Reflexion ab, um unsere Gedanken und Ideen zu strukturieren. Rückblickend bemerkt Alex dazu: „Laut und Leise hat nicht nur etwas mit Geräuschen zu tun, sondern mit Wahrnehmung, Empfindung, Gefühlen und vielem mehr und erst bei längerem Überlegen wird einem klar, in was für einer Dimension sich zwei so simpel anmutende Wörter bewegen.“
Gerade der Gegensatz im Thema "Laut und Leise" hat letztendlich aus jedem die volle Kreativität herausgekitzelt.

Vor allem die dabei entwickelten technischen Spielereien der Abiturient_innen des Hertz-Gymnasiums, das sich seit über 50 Jahren einem klaren mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil in der schulischen Lehre verbunden fühlt, zeigen den weiten Rahmen der Möglichkeiten für die künstlerische Ausdruckssuche an dieser Schule.


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28.November 2014 – 25.Januar 2015

A Vocabulary of Revolutionary Gestures

28.November 2014 – 09.Januar 2015
––› verlängert bis 25.Januar 2015!

Elske Rosenfeld forscht zur Geschichte der Dissidenz in Osteuropa und zu den Ereignissen von 1989/90. In ihren aktuellen Video- und Performancearbeiten untersucht sie den Körper als Austragungsort und Archiv historischer Erfahrungen und entwickelt aus in historischen Dokumenten vorgefundenen körperlichen Bewegungen und Gesten abstrahierte Choreographien oder Interventionen in das Material. Für die Ausstellung in der Galerie im Turm zeigt sie eine Auswahl an Arbeiten um eine Aufnahme vom ersten Treffen des Zentralen Runden Tischs der DDR vom 7. Dezember 1989, die sie durch die formelle Bearbeitung aus ihren nachträglichen historischen Überschreibungen zu lösen versucht.
PM_ElskeRosenfeld.pdf

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© Elske Rosenfeld






14. – 16. November 2014

Push & Pull

14. – 16. November: Werkstatt #2


PUSH & PULL
Kollektiv der Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln


Wir wollen den von Brian Massumi geprägten Begriff der 'Relationstechniken' aufgreifen und in einer Gruppe von Künstler_innen, Theoretiker_innen und Aktivist_innen der Frage nachgehen, wie eine Verschiebung von repräsentativen solitären hin zu performativen kollektiven Kunst- und Interventions-Praxen in öffentlichen und institutionellen Räumen möglich ist.

Dazu sind wir vom 8. bis 16. November in der Galerie im Turm in Berlin zu Gast und suchen dort nach einem kollektiven Prozess zwischen Theorie und Kunst, Reflexion und Aktion, Rückzug und Präsenz. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigenen performativen Techniken und Theoriebausteine mitzubringen und hier in einen gemeinsamen Topf zu werfen. Daraus wird dann ein kollektiver Prozess entstehen, in dem situative und performative Aktionen einerseits, und gemeinsame Auswertung, Reflexion, Theoriearbeit andererseits stattfinden und immer wieder ineinander über- und auseinander hervorgehen. In diesem kollektiven Prozess wird etwas Neues entstehen, das mehr ist als die Summe der Einzelfähigkeiten und individuellen Standpunkte, die wir aus verschiedenen Realitäten mitbringen.

Für die gemeinsamen Tage und Nächte vor Ort bietet die Galerie den örtlichen Rahmen für Planung und Auswertung konkreter Aktionen, Diskussionsworkshops, gemeinsame Rezeption oder Produktion von Texten und Techniken. Zugleich ist sie aber auch die erste institutionelle Herausforderung, in der unser Wirken in ein gemeinsames Ausstellungsdisplay eingehen soll und in ständiger Wechselwirkung mit der Öffentlichkeit stehen wird.

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November 2014

1.– 12. November

Werkstatt #1

GRENZFAEHRSERVICE (Recherchereise)

Am 2., 4. und 5. November, zwischen 18 und 19 Uhr laden die Künstler_innen des Projekts Grenzfaehrservice alle Interessierten ein, am gemeinsamen Prozess teilzunehmen. Anhand kleiner Experimente werden sie ihre Recherchereise und den Arbeitsprozess in der Galerie präsentieren. Am 07.11. ab 19 Uhr findet ein Abschlussevent statt.

Die Ergebnisse waren noch bis zum 12.November in der Galerie im Turm zu sehen.
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©aufderlauer_pauli_kabahat






1. November 2014

Konzert rant: uthlande

Seit 2003 spielen Merle Bennett und Torsten Papenheim als rant zusammen. In ihren gemeinsam entwickelten Stücken loten rant die Möglichkeiten des Duospiels aus und kreieren in der Minimalbesetzung Gitarre und Schlagzeug ihre charakteristische Klangsprache.

Mehr info:
http://www.rantmusik.de/­­­­
http://vimeo.com/­­­­56036241 (trailer)







14.SEPTEMBER – 26.OKTOBER 2014

ARTIST FAIR

CREW: Anna Siobhán Fiedler, Vincent Grunwald, Anna Herms, Jule Köhler, Paul Krüger, David Kunold, Claus Phillip Lehmann, Ole Meergans, Alessandro Rauschmann, Christian Schellenberger, Joram Schön


Das Projekt Artist Fair nimmt Bezug auf die Arbeitsverhältnisse junger Künstlerinnen und Künstler in Berlin. Viele verdienen ihren Lebensunterhalt mit temporären Jobs im Kunstfeld, etwa dem Aufbau von Kunstmessen wie der ABC Berlin.
Die Lohnarbeit von Künstlerinnen und Künstlern in einem Sektor, der an der Oberfläche von symbolischen, immateriellen Werten, Moden, Hypes und Selbstdarstellungen strukturiert ist und dessen Produktionsbedingungen meist nicht zur Sprache kommen, ist Thema dieser Ausstellung.
Die hier teilnehmenden Künstler_innen nehmen den Messebau weniger als Stätte der Ausbeutung von Arbeitskraft, sondern als produktiven Rahmen in den Blick. Die Arbeitszeit auf der Messe wird doppelt genutzt – zum einen als Geldquelle und zum anderen als Reflexionsort und Möglichkeitsraum. Die Pausenzigarette in der ungenutzten Etage ist Katalysator eines Kurzgesprächs. Instant-Skulpturen aus Stühlen und Tischen werden zu Monumenten einer automatisierten Arbeit. Sture, sich wiederholenden Bewegungen, deren Rhythmik die körperliche Belastung verringern, sind ein performativer Akt, der die Beziehung zwischen Subjekt und Material entlang der temporären Messearchitektur abmisst.

Die Beiträge der eingeladenen KünstlerInnen – Fotodokumentationen, Videos, Textarbeiten, Zeichnungen – reflektieren den existentiellen Spagat zwischen künstlerischer Subjektivität und der verdingten Arbeitskraft. Die Ausstellung Artist Fair wird unmittelbar vor der Berlin Art Week eröffnen, die Jahr für Jahr eine Art 'Shockwork-Phase' für alle im Kunstbetrieb beschäftigten Lohnarbeiter_innen darstellt. Artist Fair ist damit als kritischer Beitrag zu den aktuell geführten Debatten um das Verhältnis von Kunst und Arbeit zu verstehen.

Zur Ausstellung entsteht eine Publikation.


Gefördert durch:
Senatskanzlei - kulturelle Angelegenheiten
Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg

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10.August bis 07.September 2014

How Long Is Tomorrow

Gruppenausstellung
Nico Ihlein, Anneli Schütz, Katharina Trudzinski, Lily Wittenburg


Eröffnung:
Sonntag, 10.August 2014, 19 Uhr


*
Das Gesehene
die Ankündigung dessen was man sehen wird
das Gesehen haben
das Erinnerte.
Durch Transparenzen gleichzeitig das Kommende und das Gegenwärtige sichtbar machen.
*

Was bedeutet es, in einem Raum auszustellen, ihn bloßstellend und neu formulierend einen gemeinschaftlichen Raum zu definieren und, über die Mechanismen des Ausstellens hinaus gehend, die unsichtbaren und räumlichen Gefüge zwischen den Menschen selber, zwischen Menschen und Raum, zwischen Ich, Wir, dem Ort, den Ideen und der Zeit in gebauten Gesten abzumessen?

Der von Nico Ihlein, Anneli Schütz, Katharina Trudzinski und Lily Wittenburg gemeinsam inszenierte Raum ist eine Verschachtelung individueller künstlerischer Haltungen, eine bewusste Verschiebung hin zur kollektiven Gestaltung. Was entsteht, ist ein Schauplatz paralleler Handlungen, Überschneidungen, Abstoßungen und Synthesen, in dem die Eigenschaften der Einzelnen hier und da aufscheinen. Der seines Kontextes entblößte Raum der Galerie im Turm, kurzzeitig vom Ballast seiner Geschichte befreit, dient als Leerstelle für eine räumliche Spekulation, die architektonische und gestalterische Referenzen aufgreift und mit ihnen die Möglichkeit ganz anderer Räume und Wirklichkeiten behauptet. Weniger als in den vergangenen Ausstellungen dieses Jahres geht es hier darum, auf bestimmte oder bestimmbare Verhältnisse zu zeigen, sondern vielmehr dem, was nicht da aber doch denkbar ist, eine irrsinnige und, ja, schöne Form zu geben. (Denn wo sonst zeigt sich Schönheit, als in der Art und Weise, wie etwas gemacht ist?)
Diese Ausstellung spricht auch von dem Unwillen, die uns vorgegebenen Bauten und Formen zu akzeptieren und von dem ästhetischen Vermögen, das alle dazu befähigt, die Formen des menschlichen Lebens gemeinsam anders zu denken.

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13.Juni – 23.Juli 2014

Die Ästhetik des Widerstands

Ein Ausstellungsprojekt zu dem Roman von Peter Weiss

Kuratiert von Moira Zoitl und Julia Lazarus



Ausstellung mit Beiträgen von:

Aesthetic of Resistance Reading Group (London), Akademie einer anderen Stadt (Knobloch/Vorkoeper), Dorothee Albrecht, Iris Andraschek, bankleer, Daniela Brahm / Les Schliesser, Yvon Chabrowski, Fred Dewey, Heiner Franzen, Christine de la Garenne, Erik Göngrich, Mathilde ter Heijne, Ralf Hoedt, annette hollywood, Ingela Johansson, Halina Kliem, Julia Lazarus, Achim Lengerer, Hubert Lobnig, Lizza May David, Matthias Mayer, Ralo Meyer, Jana Müller, Warren Neidich, Kirsten Palz, Andrea Pichl, Ben Pointeker, Stefan Römer, Isa Rosenberger, David Rych, Judith Siegmund, Melissa Steckbauer, Jan Verwoert / Federica Bueti, Bettina Vismann, Simon Wachsmuth, Franziska Wildt, Sabine Winkler, Andreas Wutz, Florian Wüst, Moira Zoitl u.a.



Peter Weiss war ein deutsch/schwedischer Schriftsteller, Künstler und Experimentalfilmer. Der Roman „Die Ästhetik des Widerstands“, 1975, 1978 und 1981 in drei Bänden veröffentlicht, gilt als sein schriftstellerisches Hauptwerk. Das Werk von Peter Weiss entwickelte sich in den 80er Jahren zum Kristallisationspunkt politisch-ästhetischer Diskussionsveranstaltungen und wurde angesichts seiner außergewöhnlich breiten Rezeption auch als der „letzte gemeinsamen Nenner“ der Linken bezeichnet. Eines der Kernanliegen der Trilogie bildet die Reflexion des Verhältnisses von Kunst und Politik.

Eine der zentralen Thesen des Romans von Peter Weiss ist, dass sich durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst und der Literatur neue Modelle für die politische Aktion und für ein Verständnis des Sozialen entwickeln lassen. Damit knüpft Peter Weiss an die Ideale und Ideen der Arbeiterbildung an, die möglicherweise – wenn auch unter anderen Vorzeichen – eine Fortsetzung finden in der gegenwärtigen Praxis des selbstbestimmten Lernens.

Mit der Ausstellung und dem begleitenden Programm zur „Ästhetik des Widerstands“ in der Galerie im Turm wollen wir die dem Roman zugrunde liegenden Themen in der Gegenwart neu verorten und der Frage nachgehen, inwieweit die in Peter Weiss' Roman aufgestellten Thesen für das künstlerische und das politische Feld auch heute noch Gültigkeit haben.

Für die Ausstellung wurden Bildende Künstler_innen, Schriftsteller_innen, Kritiker_innen und Kuratoren_innen eingeladen, die sich in ihren Arbeiten bereits mit dem Werk von Peter Weiss beschäftigt haben, einen Beitrag zu gestalten.


Im begleitenden Veranstaltungsprogramm werden u.a. historische Konzepte der Arbeiterbildung mit einem aktuellen politisch-ästhetischen Diskurs in Kontext gebracht; Aspekte des Romans werden an Originalschauplätzen in der Stadt diskutiert.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation (als download verfügbar – siehe link unten)




Veranstaltungen:


Freitag, 13.Juni
Workshop: Witnessing the Writing of History (engl.) mit Ingela Johansson
Ort: Kunstfabrik am Flutgraben
Siehe www.flutgraben.org und www.galerie-im-turm.net für aktuelle Informationen und Zeiten


Do., 10.Juli, 19:00 Uhr
Vortrag: „...uns aus dem Elend zu erlösen“– Bildungsbewegung der Berliner Arbeiter/innen vor 1945
Referent: Reinhard Wenzel, Politologe
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem August Bebel Institut


Freitag, 11.Juli 16h
Führung und Gespräch mit Hans Coppi
Am 1.Juli 2014 eröffnet die neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Innerhalb dieser Ausstellung ist die Geschichte des Netzwerkes von Freundes- und Widerstandskreisen um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack (Rote Kapelle) dokumentiert, deren Protagonist_innen im dritten Band der Ästhetik des Widerstands porträtiert sind.
Nach einer kurzen Führung wird es im Gespräch mit Hans Coppi um die historische Darstellung der Widerstandsgruppe und um deren Fiktionalisierung durch Peter Weiss gehen.
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2.Etage, Treffpunkt am Empfang
Stauffenbergstraße 13 – 14, 10785 Berlin


Fr, 11. Juli 2014, 20:00 Uhr
Lecture Performance: The Perception of the Precarious Beauty of Fighting Back While Facing Blockages and Impasses (engl.)
The Aesthetics of Resistance Reading Group, London
Karen Mirza und Claudia Firth
Mit freundlicher Unterstützung von Interflugs (UdK Berlin)



Sa/So, 12./13. Juli 2014
Sa: 11 Uhr bis 18 Uhr
So: 11 Uhr bis 15 Uhr
Workshop (engl.) mit The Aesthetics of Resistance Reading Group, London
Karen Mirza und Claudia Firth
Mit freundlicher Unterstützung von Interflugs (UdK Berlin)



So. den 13. Juli 2014 um 16:00
BEGEHUNG VOR ORT
mit der Ä. d. W. um den Bundesnachrichtendienst.
mit Bettina Vismann

Ort: Treffpunkt
Pflugstrasse, vor dem Eingang des Hauses Nr. 7
Nähe U-Bahnhof Schwarzkopfstraße

Was haben die 14.000 jüngst gebauten Fenster des BND mit der "Ästhetik des Widerstands" zu tun? Dieser Fragestellung wird im Zusammenhang mit den Daten der 200–jährigen Bauhistorie des Gevierts und den Texten von Peter Weiss, der eben hier fiktiver Mieter einer Wohnung in der Pflugstraße bis September 1939 war, nachgegangen.


Mi, 23. Juli 2014, 16:00 Uhr
Eine Ästhetik des Wiederstands
Performativer Besuch des Pergamonaltars
mit Stefan Römer


Über die Ausstellung:
http://www.artmagazine.cc/­­content78054.html


Begleitheft zur Ausstellung als pdf:
ÄdW_Begleitheft_download.pdf

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Bild: Julia Lazarus

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Bild: Julia Lazarus

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Bild: Julia Lazarus




25.April – 06.Juni 2014

JULIA MENSCH – 1973


Die in Berlin lebende argentinische Künstlerin Julia Mensch arbeitet seit mehreren Jahren mit der Sammlung von Fotos und Dokumenten ihres Großvaters Rafael: Als Mitglied der kommunistischen Partei Argentiniens hatte dieser Anfang der 1970er Jahre mehrere Monate die Sowjetunion und auch Deutschland bereist, um den Sozialismus ‚in der Praxis’ kennenzulernen. In der Galerie im Turm werden vor allem die in Ostdeutschland entstandenen Archivfotos und deren Re-enactments durch die Künstlerin gegenübergestellt. Selbst dort, wo die Straßen und Häuserensembles in der gleichen Form wie im Jahr 1973 erhalten sind, stellt sich bei der Betrachtung der Abbildungen das Gefühl einer unheimlichen Gleichzeitigkeit von Identität und radikaler Andersheit ein. Statt einer sentimentalen Wiederbetrachtung sozialistischer Aufbruchsstimmung finden wir uns hier eher unscheinbaren Bestandsaufnahmen gegenüber: Groß-Wohnsiedlungen, Straßen, Gedenkstätten, pathos-freie Tagebuchnotizen zu einzelnen Details der gesellschaftlichen Organisation. Eingetrübt wird die Sicht durch die spezifische Materialität des verwendeten ORWO-Filmmaterials, dessen Kontrastarmut und bläuliche Verfärbung auf den chemischen Produktionsprozess in der Wolfener Filmfabrik weisen.

In der Videoarbeit Republic of Orwochrom wird eine Reise durch einen fiktiven sozialistischen Staat anhand dieses Archivmaterials nacherzählt. Die Bilder führen uns durch einen schneeverwehten Landstrich, der in unerreichbarer Ferne liegt und zu dem es keine Wegbeschreibung mehr gibt – diese Vergangenheit ist ein fremdes Land (David Lowenthal).

Die gezeigten Arbeiten sind Teil von Das Leben in Rot, ein Projekt, das das private und politische Leben ihrer Großeltern Isabel und Rafael zum Ausgangspunkt nimmt. Motivation für Julia Menschs minutiöse Beschäftigung mit biografischem Material und politischer Geschichte als künstlerischer Praxis ist der Gedanke, dass solche Formen der Aneignung und Erkenntnis eine Handlung in die Gegenwart hinein bedeuten.

Nach der Ausstellung 'Wind of Change' ist '1973' der zweite Teil einer losen Serie von Ausstellungen in der Galerie im Turm, die im Verlauf der kommenden zwei Jahre das Potenzial experimenteller Geschichtsrepräsentationen in Rückgriffen auf die DDR- und Wendegeschichte auslotet.



Mehr Informationen unter
http://julia-mensch.blogspot.de

Julia_A4Heft_Laserline_small.pdf

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© Julia Mensch






07.März – 10.April 2014

Diego Castro – Wind of Change

Eröffnung: 06.März 2014, 19 Uhr


Der Berliner Künstler Diego Castro beschäftigt sich in seiner Arbeit kritisch mit Fragen politischer Macht. Die Ausstellung Wind of Change präsentiert Arbeiten, die sich dem architektonischen ebenso wie dem politischen Erbe der DDR und den städtischen Umwandlungsprozessen seit 1989 zuwenden. In seiner dreiteiligen Videoarbeit ORWO reflektiert er die spezifische Geschichte des gleichnamigen Volkseigenen Betriebes, einstmals größter Hersteller von Film- und Fotomaterial Ostdeutschlands, dessen Abwicklung durch die Treuhand und die heutige Nutzung des ORWO-Hauses in Berlin-Marzahn als selbstverwaltetes Gebäude mit zahlreichen Bandproberäumen.

Auch die ‚partizipative’ Installation Rückbau Ost – Aufbau West beleuchtet die Ökonomie und Ideologie der deutschen Transitionszeit und das Verhältnis von Stadtplanung und demokratischer Teilhabe bei der Umgestaltung öffentlichen Raums seit dem Mauerfall. Der Palast der Republik in Form eines Lego-Modells lädt zur kreativen De- und Rekonstruktion durch die Ausstellungsbesucher ein.
WindOfChange_PM.pdf

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© Diego Castro






17.Januar – 28.Februar 2014

BERLINER KABINETT – ZEICHNUNGEN XV

Eröffnung 16. 1. 2014, 20 Uhr

Einführung:
Dr. Jens Semrau, Kunstwissenschaftler, Berlin
Mitglied des Vorstands

Teilnehmer:
Dorit Bearach, Rolf Biebl, Anja Billing, Lothar Böhme, Joachim Böttcher, Frank Diersch, Marlene Gassmann, Sylvia Hagen, Ralf Hentrich, Volker Henze, Kerstin Hille, Helga Höhne, Hagen Klennert, Wolfgang Leber, Bernhard Leue, Doris Leue, Monika Meiser, Oscer Pioppi, Christoph Radke, Maik Rauchbach, Michael Reich, Karl-Friedrich Schmalwaßer, Peter Schnaak, Christian Ulrich, Berndt Wilde, Manfred Zoller

Der Verein Berliner Kabinett ist 1998 aus der Ausstellungsreihe BERLINER KABINETT hervorgegangen, die seit 1991 in der Galerie im Turm Arbeiten auf Papier zeigt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Zeichnung ein, deren unterschiedliche Auffassungen in jeweils neuen Zusammenstellungen von künstlerischen Positionen vorgestellt werden.

Mehr Informationen unter
www.berlinerkabinett.de
JensSemrau_Eroeffnungsrede_16Jan14.pdf

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STEFFI STANGL. PERICARDIUM

Kuratiert von Lena Fliessbach

Die Ausstellung zeigt kinetische Installationen, Zeichnungen und wundersame Objekte, die sich in der Galerie im Turm zu einer Wunderkammer vereinen. Steffi Stangls Arbeiten sind mechanisch und körperlich, organisch und statisch. Die rhythmische Choreographie der kinetischen Skulptur „Synchronschwimmen“ führt uns die Formen der Geometrie vor Augen. Sie werden von fünf im Kreis angeordneten Scheren in die Luft geschnitten und sind nur als Leerstelle sichtbar. Ebenso zyklisch verhalten sich der „Killerzirkel“ und der „Sandumwälzapparat“: Der Apparat transportiert Sand in zwei ineinander verschlungenen Kreisläufen, der „Killerzirkel“ löscht die Zeichnung eines Füllfederhalters immer wieder mit einem Tintenkiller aus. Nur noch als Spur ist das Werden und Vergehen der Linie erkennbar. Steffi Stangls Arbeiten zeigen Wandlungen und Prozesse, Statik und Bewegung. Gefundenes und Alltagsgegenstände verbinden sich mit Materialien wie Salzkristallen, gesättigten und ungesättigten Lösungen, Papier und Wasser. In der Ausstellung verdichtet sich alles zu einem eigenen Ordnungssystem. Alles ist erfunden.

Es klappert, es wächst und tropft, elektrostatische Felder entstehen. Die Künstlerin ist vielseitig in ihrem Medium, aber stets klar in Ausdruck und Form. In ihren Zeichnungen fängt Steffi Stangl beobachtete Bewegungen ein. Feine Tuschezeichnungen auf Transparentpapier legt sie als Collagen übereinander, immer neue Geschichten entstehen. Die Zweisamkeit, das Hin- und Herschwingen und der Übergang zwischen zwei Punkten sind häufig Thema. Eine Klapperschlange aus Holz bewegt sich auf und ab. Zwei Kännchen gießen sich gegenseitig ein, Geben und Nehmen voller Harmonie. In ihrer Performance „Schaukeln“, die als Film zu sehen ist, schwingt die Künstlerin auf einer Schaukel aus einem Wohnraum in den öffentlichen Raum und bewegt sich wie ein Pendel zwischen drinnen und draußen.

Spuren der Urgeschichte der Menschheit verschmelzen in der Arbeit „Altar“ mit Erzählungen aus Träumen und Mythologie. Gedanken über Anatomie und die Entstehung des Lebens finden sich in Steffi Stangls kinetischen Skulpturen wieder. Die Arbeit „Tropfen“ ist der Beweis einer Illusion von Wahrnehmung. Ein Tropfen steht in der Luft. Die Zeit scheint gefangen, verzögert, sogar rückläufig. Mit den Salzobjekten zieht sich die Künstlerin aus dem Schaffensprozess zurück. Sie wartet nur ab, lässt Salzkristalle auf Objekten wachsen, die Formen entstehen aus sich selbst heraus. All dies und noch mehr wird in pericardium zusammengeführt und versetzt den Zuschauer in ein neues Raum-Zeit-Gefüge.

Eröffnung: Donnerstag, 14. November 2013, 19 Uhr
Begrüßung durch Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung

Mehr Informationen unter www.steffi-stangl.de

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© Steffi Stangl

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© Steffi Stangl

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© Steffi Stangl

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© Steffi Stangl



triangle. Jan Klopfleisch

06. September - 20. Oktober 2013

Die Ausstellung in der Galerie im Turm zeigt eine Rauminszenierung aus Dreiecksformationen. Verschiedene Arbeiten der Medien Malerei, Installation und Fotografie werden präsentiert. „triangle“ setzt sich mit kaleidoskopischen Räumen, künstlerischen Utopien und Prozessen der Wahrnehmung auseinander.

Jan Klopfleisch beschäftigt sich mit optischen Phänomenen und dynamischen Sehprozessen. Seine Arbeiten sind charakterisiert durch einfache Grundstrukturen, Offenheit und Veränderbarkeit. Er erkundet grundlegende malerische Möglichkeiten jenseits von Abstraktion und Abbildung. Die Arbeiten der Serie „K“ (Kaleidoskop) basieren auf einer linearen Rasterstruktur, die quadratische Bildflächen in Dreiecksflächen aufteilt und diese zu Rhomben und Sechsecken gruppiert. Dieses Raster bezieht sich auf die Isometrie, eine Methode zur Darstellung räumlicher Körper. Es bildet zentralsymmetrische Objekte wie den Würfel perspektivisch uneindeutig ab. Dadurch entstehen komplexe, instabile räumliche Illusionen, die verschiedene Ansichten provozieren.

Eröffnung: Donnerstag, 05. September 2013, ab 19 Uhr

www.janklopfleisch.de


Pressemitteilung_Jan_Klopfleisch.pdf

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© Jan Klopfleisch

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© Jan Klopfleisch

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Foto: Delia Keller

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Foto: Delia Keller



Das Heinrich-Hertz-Gymnasium zu Gast in der Galerie im Turm

Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Kunst des Heinrich-Hertz-Gymnasiums

Ei gen art - Eine Zwischenbilanz
Schülerausstellung

25. Oktober bis 10. November 2013

Eröffnung: Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19 Uhr
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel, Fachbereichsleiter Kunst

Ausstellung: 25. Oktober bis 10. November 2013,

Die Teilnehmer des Grundkurses Kunst setzen sich mit bildhauerischen Arbeiten der Vergangenheit und Gegenwart und ihren künstlerischen Ideen auseinander. Auf der Suche nach einer Grundform wurden die stereometrischen Formen, wie Würfel, Kugel oder Tetraeder ausgeschlossen und das Ei als 3D-Ellipse ausgewählt. Neben der eigentlichen Formensprache bietet das Ei viele Assoziationen. So steht das Ei als Fruchtbarkeitssymbol für den Beginn des Lebens, aber es ist auch ein wichtiges Lebensmittel, deren Erzeugung man kritisch sehen muss. Die ausgestellten Arbeiten greifen viele Sichtweisen auf und regen an, sich ernsthaft aber auch humorvoll mit dem Thema Ei auseinanderzusetzen.

(Text: Hans-Jürgen Gabriel)

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YOU ARE MY FREEDOM / I AM YOUR PRISON

Zeichnung/Malerei von Stephane Leonard

19. Juli bis 1. September 2013

kuratiert von Lena Fliessbach

Für seine neue Serie YOU ARE MY FREEDOM / I AM YOUR PRISON arbeitet Stephane Leonard mit Lackfarbe und Sprühfarbe auf großformatige, bedruckte Leinwände. Er überlagert die vorgefundenen Drucke, verdeckt Botschaften und löscht Bilder aus. Die Informationen und Fotografien, die unter diesen Zeichnungen liegen, stehen stellvertretend für all die Dinge, die wir nicht wissen, nicht sehen, nicht verstehen.

Transformationen und Zustandsveränderungen beschäftigen Stephane Leonard immer wieder in seinen Arbeiten. Schon in früheren Serien arbeitete er auf fremdem Bildmaterial, füllte Zwischenräume aus und schrieb Zeichen der Unsichtbarkeit entrissen und des Übernatürlichen in die Bilder ein.

Die Arbeiten sind in geometrische Formen unterteilt, die von zerlaufendem Lack, Farbklecksen und Vernebelungen der Sprühfarbe durchbrochen werden. Es sind vor Allem Nicht-Farben, die Stephane Leonards Leinwände dominieren. Schwarz und Weiß schichten sich über Texte und überzeichnen Fotografien, es bleiben nur noch verschwommene Andeutungen und Fragmente.

Stephane Leonard ist Zeichner. Die Linien, die sich zu Formen verdichten oder auseinanderdriften sind die Überbleibsel eines Prozesses, der auch auf seinen Leinwänden immer präsent bleibt. Linien, das sind nicht nur die Spuren, die Sprühfarbe oder herunterlaufender Lack auf den Drucken hinterlassen, sondern auch die Bereiche zwischen zwei geometrischen Formen. Sie vernebeln und verschwimmen auf den Leinwänden, als würde man in eine Zeichnung reinzoomen und sie um ein Vielfaches vergrößern. Möglicherweise blicken wir auch aus weiter Entfernung auf einen Kosmos. Sind die in die Leinwände eingeschriebenen Zeichen Informationen, die auf etwas hinweisen?

Kommunikation und die Grenzen der Ausdrucksfähigkeit sind Themen, die Stephane Leonard seit Jahren in seiner Arbeit untersucht. Die Titelzeile I AM YOUR PRISON steht hier für das Unvermögen, das Innere auszudrücken und sich verständlich zu machen. YOU ARE MY FREEDOM beschreibt die Möglichkeit des freien Denkens. Die Linie steht für die Grenze zwischen dem Innen und dem Außen. Es ist diese nur einseitig durchlässige Barriere, die es uns erlaubt, alles in uns auf zu nehmen und doch nicht unmittelbar zu verstehen, jedoch oft nicht in der Lage zu sein, unseren Gefühlen und Gedanken eine adäquate Ausdrucksform zu verleihen.

Stephane Leonard (*1979 Berlin) studierte Freie Kunst in den Klassen von Prof. Paco Knöller und Prof. Jean-François Guiton an der Universität der Künste in Bremen. 2007 / 2008 war er Meisterschüler bei Paco Knöller. Leonard ist seit 1994 zunächst in der Street Art aktiv, später als Maler, Zeichner, Sound- und Videokünstler. In den letzten Jahren hat er sich auch einen Namen als Regisseur für international anerkannte Musikvideos gemacht.

Eröffnung: Donnerstag, 18. Juli 2013 ab 19 Uhr

TROY VON BALTHAZAR KONZERT IN DER AUSSTELLUNG am Samstag, 10. August, 19 Uhr:

YOU ARE MY FREEDOM / I AM YOUR PRISON - den Titel der aktuellen Ausstellung in der Galerie im Turm hat der Künstler Stephane Leonard einer Textzeile des hawaiianischen Musikers Troy von Balthazar entliehen.
Dies ist der Song mit der besagten Textzeile: https://soundcloud.com/­troy-von-balthazar-net/­tiger-vs-pigeon
Troy von Balthazar und Stephane Leonard haben vor ein paar Jahren ein kleines Video für Troy´s Musik gedreht: http://vimeo.com/­14451166
Mehr Informationen: www.troyvonbalthazar.net

Mehr Informationen unter www.stephaneleonard.net
Pressemitteilung_Galerie_im_Turm_Stephane_Leonard.pdf

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Cluster Strike, 2013, Lackfarbe und Sprühfarbe auf bedruckter Leinwand, 120x170 cm © Stephane Leonard

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Ohne Titel (4), 2013, Lackfarbe und Sprühfarbe auf bedruckter Leinwand, 120x170 cm © Stephane Leonard

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OT(2), 2013, Lackfarbe und Sprühfarbe auf bedruckter Leinwand, 120x170 cm © Stephane Leonard

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Tiziana Jill Beck - the seven hobbies of highly effective people

Eine Ausstellung im öffentlichen Raum

kuratiert von Lena Fliessbach

19. Juli bis 30. Juli 2013

Eröffnung: Donnerstag, 18. Juli 2013, ab 19 Uhr

Die Ausstellung „the seven hobbies of highly effective people“ zeigt großformatige Zeichnungen, die auf dem Platz vor der Galerie im Turm auf frei stehenden Holzmodulen installiert sind.
Ausgangspunkt dieser Arbeit ist das Überangebot an Selbstmanagement-Büchern, die als ‚One-Size‘ Lösung eine effizientere Lebensgestaltung versprechen und dafür das permanente Hinterfragen der privaten und professionellen Persönlichkeit erwarten. Tiziana Jill Beck hat sich mit dem Wesen der modernen neuen Arbeitswelt und dem damit verbundenen menschlichen Handeln und Motivationen beschäftigt. In der zeichnerischen Umsetzung ergründet sie durch eine assoziative Herangehensweise die Beziehung zwischen individueller Freiheit und Konformität in der heutigen Leistungsgesellschaft. Im parallelen Streben nach Erfolg und dem Bedürfnis nach Rückzug offenbart sich nicht selten das Absurde unserer menschlichen Existenz.

Für die Arbeiten dieser Serie nutzt Tiziana Jill Beck Bleistift, Buntstift und Tusche auf großformatigem Papier, auf dem sich großzügig aufgetragene Flächen mit spontan anmutenden Linien kreuzen. Durch ihre vom Bauhaus beeinflusste grafische Formensprache entstehen dynamische Bilder in satten Farben. Ihre Zeichnungen sind von der Ästhetik traditioneller Druckgrafik inspiriert. Sie bewegen sich immer zwischen Konkretem und Abstraktem, die formale Offenheit bietet Raum für eigene Assoziationen. Unsichtbares wird offenbart und Stimmungen für den Betrachter transportiert.

Tiziana Jill Becks Zeichnungen werden von Individuen bevölkert, die den gesellschaftlichen Normansprüchen zu entsprechen versuchen und jenen, die ihnen immer wieder entgleisen. Sie befinden sich in einem entfremdeten Zustand, in der das klassische Verhältnis zwischen Mensch und Arbeit aufgehoben scheint. In der Rätselhaftigkeit der Darstellungen können die Besucher Symptomatisches für unsere gegenwärtige Zeit entdecken.

Tiziana Jill Beck (*1982) hat Illustration und Zeichnung an der Weißensee Kunsthochschule Berlin und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert, wo sie 2012 mit dem Diplom abschloss. Seither arbeitet die gebürtige Berlinerin in den vielfältigen Bereichen der Kunst. Ihre Zeichnungen sind in Ausstellungen vertreten sowie in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern im Genre Film, Modedesign oder dem Graphic Recording. Das Zeichnen ist für Tiziana Jill Beck ein Medium, die Welt zu erkunden und ihre Haltung dazu sichtbar zu machen. Es ermöglicht ihr Dinge darzustellen, welche andernfalls verborgen blieben.

Mehr Informationen unter www.tizianajillbeck.de
Pressemitteilung_Tiziana_Jill_Beck.pdf

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© Tiziana Jill Beck

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© Tiziana Jill Beck

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© Tiziana Jill Beck

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© Tiziana Jill Beck

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© Tiziana Jill Beck


WHEN I WAS YOUNG THIS WAS SUPPOSED TO BE THE HIGHEST MOUNTAIN IN THE WORLD

Iris Janke, Rebecca Riedel und Mieke Ulfig

Kuratiert von Lena Fliessbach

31. Mai bis 14. Juli 2013

Eröffnung: Donnerstag, 30. Mai 2013 ab 19 Uhr
Musik von DJ Abenteuers ab 20 Uhr

Die Fotografin Iris Janke und das Künstlerduo Rebecca Riedel und Mieke Ulfig verwenden Archivmaterial, Fundstücke und Erzählungen von vergangenen Ereignissen für ihre Arbeiten. Mit Humor und Forschersinn schaffen sie eine multimediale Rauminstallation, die von früheren Abenteuern und persönlichen Geschichten erzählt.

Iris Janke nutzt für ihre Arbeit „The big boom nothing escapes AGFA project“ das Archiv ihrer Mutter als Ausgangsmaterial und kombiniert Kontaktbögen und Objekte mit eigenen Bildern und Collagen. Ihre Eltern lernten sich 1968 bei dem großen Unternehmen für Fotografie und Laborausrüstung AGFA kennen. Gemeinsam mit anderen Angestellten dokumentierten sie ihren unbeschwerten Arbeitsalltag und machten sich einen Spaß daraus, sich gegenseitig zu inszenieren. Iris Janke verbindet dieses Archivmaterial mit eigenen fotografischen Bildern, schafft aus Fotografie-Handbüchern, Texten und vorgefundenen Abbildungen Collagen. Dabei ist die Materialität und Spezifik der Analogfotografie nicht nur Gegenstand, sondern auch Thema ihrer Arbeit. Ein aus YouTube-Videos zusammengeschnittener Film der Sprengung des AGFA Gebäudes von 2008 versinnbildlicht den Wandel
von der analogen zur digitalen Fotografie.

Rebecca Riedel und Mieke Ulfig verknüpfen unterschiedliche Medien wie Fotografien, Film, Skulpturen, Kostüme und Fundstücke zu einer fiktiven Geschichtspräsentation. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind in Reiseberichten beschriebene Abenteuer von Frauen zur Zeit des Kolonialismus, vorgefundenes Bildmaterial und Objekte dienen als Inspirationsquelle. Auf humorvolle Art erforschen Riedel und Ulfig die Fortbewegungsarten, Bekleidung und Souvenirs der Reisenden und suchen ihren persönlichen Zugang zu deren Erlebnissen und Beobachtungen. Was war ihre Motivation? Welche Urteile bildeten sie sich und was war der Blick von außen, den man auf sie warf? Fotografien werden re-inszeniert, Reiseausstattung entworfen und Erlebnisse nachempfunden. Riedel und Ulfig konfrontieren den Betrachter mit ihrem eigenen Blick auf Geschichtsschreibung.

Die Ausstellung bringt die Arbeiten der drei Künstler in einen Dialog. Wege der Geschichtenvermittlung und mögliche museale Präsentationsweisen werden untersucht. Wie verändert der zeitliche Abstand zu einem Ereignis die Sichtweise darauf? Welche Unterschiede bergen die Erzählungen verschiedener Generationen? Funktionieren Fotografien und Souvenirs als Beweise für das Erlebte? Wie haben wir Spaß am Leben? Die Künstler testen alternative Wege aus, Zeitgeschichte und persönliche Geschichten neu zu strukturieren und zu kommunizieren.

Mehr Informationen unter www.irisjanke.de und www.riedelulfig.de.
Pressemitteilung_Galerie_im_Turm_When_I_was_young.pdf

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© Iris Janke

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© Iris Janke

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© Rebecca Riedel und Mieke Ulfig ... Foto: Sarah Bohn

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© Rebecca Riedel und Mieke Ulfig ... Foto: Sarah Bohn



Katrin Wegemann. AUFSTEIGEN

12. April bis 26. Mai 2013

Kuratiert von Lena Fliessbach

Sechzehn silberne, mit Helium gefüllte Ballons steigen in der Galerie im Turm in unregelmäßigen Zeitabständen auf und ab. Die minutiös geplante bewegte Installation der Bildhauerin Katrin Wegemann macht die Objekte zu Schau-spielern und den Raum zu ihrer Bühne. Es entsteht eine spiegelgleiche Choreographie, die den symmetrisch aufgebauten Galerieraum erkundet. Von weißen Fäden an Wickelmotoren geleitet, schweben die Ballons in Paaren oder Gruppen synchron empor und sinken wieder herab. Rhythmische Motorengeräusche begleiten die Aufführung und unterstreichen die Auf- und Abwärtsbewegungen der Ballons. Die kleinen Spulmotoren und Kabel sind integrale Bestandteile der Installation, sie werden offengelegt.

Katrin Wegemanns Skulpturen sind nicht statisch, sondern performativ, sie bewegen und verändern sich. Die Choreographie der silbernen Kugeln lässt ein Bild im Raum entstehen, das sich im ständigen Wandel befindet und uns den unaufhaltsamen Fluss der Zeit vor Augen führt.

Die ruhige, gleichmäßige Bewegung der Ballons verleiht der Installation einen ästhetischen Zauber. Katrin Wegemanns Silberkugeln geben den umgebenden Raum optisch verzerrt wieder. Die Grenze zwischen Objekt und Betrachterraum löst sich auf und der Betrachter wird Teil des Kunstwerks. Bewegungen und Veränderungen des Besuchers, des Galerieraums und der städtischen Umgebung schaffen immerfort neue Bilder. Durch Luftzüge, Bewegung und das ungleiche Aufspulen der Fäden, an denen die Ballons befestigt sind, entstehen winzige Differenzen in der Choreographie. Die Ballons scheinen ein Eigenleben zu entwickeln. Katrin Wegemann macht das Element Luft zu ihrem künstlerischen Material und damit das Unsichtbare sichtbar. Die Luft materialisiert sich in ihrer Installation, sie wird zum Ornament und zum Abbild des Ungreifbaren.

Katrin Wegemann begann ihre künstlerische Ausbildung 2002 an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf. 2007 wechselte sie an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der sie im Fachgebiet Bildhauerei zunächst bei Prof. Inge Mahn und abschließend bis 2009 als Meisterschülerin bei Prof. Else Gabriel studierte.

Mehr Informationen unter www.katrinwegemann.de

20. Mai um 20 Uhr Performance in der Installation "Aufsteigen"

Im Rahmen dieser Ausstellung fand am Montag, den 20. Mai um 20 Uhr eine OpenSound&Movement-Performance in der Installation mit der Violinistin Biliana Voutchkova und der Tänzerin Louise Wagner statt.
FETT Biliana's und Louise's Arbeit untersucht die Möglichkeiten des Zusammenspiels von Klang, Bewegung und anderen Kunstformen. Die Atmosphäre dieser Installation ist Ausgangspunkt für ihre spontane Aufführung.

Biliana and Louise's work together investigates the possibilities of the interplay between sound, movement and other forms of art. The atmosphere that the installation creates is the base from which their instant composition develops.

Eröffnung: Donnerstag, 11. April 2013, 19 Uhr
Begrüßung durch Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Kultur und Bildung
Pressemitteilung_Aufsteigen.pdf

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© Katrin Wegemann, Foto: Birgit Richter

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© Katrin Wegemann, Foto: Birgit Richter

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© Katrin Wegemann, Foto: Birgit Richter

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© Katrin Wegemann, Foto: Birgit Richter



STÜCKE. Eine Kartographie von Raum und Zeit. ARIEL GOUT / ECKART PSCHEIDL-JESCHKE / GARISTE GATENÉ

22. Februar bis 07. April 2013

Was war? Der Fotograf Eckart Pscheidl-Jeschke erzeugt in seinen Bildern Orte. Mit ordnendem Blick denkt er über menschliche Interventionen in die Natur und die Künstlichkeit von Landschaft nach.

Was ist? Ariel Gout beschreibt mit ihren Zeichnungen einen biomorphen Kosmos. Sie folgt den Spuren von imaginären Landkarten, anatomischen Strukturen und wachsenden Felsformationen.

Was wird sein? Die Geschöpfe des Künstlerkollektivs Gariste Gatené scheinen selbst zu agieren, um unsere Welt zu erkunden. Aus lebensgroßen Krokodilplastiken sprießt technisches Formwerk.

Die Ausstellung in der Galerie im Turm ist eine Kartographie von Raum und Zeit. Es ist die fragmentarische Sichtweise ihrer Welt, die alle drei Künstler verbindet. Mit den Medien Fotografie, Zeichnung und Plastik zerteilen sie das Gesehene in einzelne Ausschnitte und verknüpfen und durchdringen diese zu ihrer eigenen Topographie. Eckart Pscheidl-Jeschke betrachtet in seinen Momentaufnahmen eine Landschaft aus mehreren Perspektiven, Ariel Gout fügt einzelne Segmente ihrer Zeichnungen zu objekthaften Kompositionen zusammen und Gariste Gatenés Kreaturen tauchen nur stückweise aus dem Boden heraus. Die Durchbrechungen und Reihungen der Arbeiten bleiben dabei fortsetzbar.

Es bleibt dem Betrachter überlassen, die Stücke einzeln und doch zusammen zu sehen. Auf seinem Weg durch die Ausstellung kann er die Zwischenräume erobern und die Einzelteile für sich zusammensetzen. Der Besucher kann sich auf eine Suche begeben und bereits Bekanntes neu entdecken.

Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar 2013, ab 19 Uhr

Galerie_im_Turm_Stuecke_Pressemitteilung.pdf

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© Ariel Gout

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© Eckart Pscheidl-Jeschke

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© Eckart Pscheidl-Jeschke

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© Gariste Gatené

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© Gariste Gatené

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© Ariel Gout

Frauen. Die Sammlung Hansen

11. Januar bis 17. Februar 2013


„Die Sammlung Hansen besteht aus ca. 35.000 Privatfotografien aus sieben Jahrzehnten. Auf den Bildern sind ausschließlich Frauen zu sehen. Sie entstammen Fotoalben, deren eigentliche Geschichten unbekannt sind. Und doch kennt man sie; sie sind überall, weil sie Teil unseres Lebens sind.“ (Verlag der Buchhandlung Walther König)

Christian Hansen sammelt seit 15 Jahren Fotografien, auf denen Frauen zu sehen sind. Er findet sie in Antiquariaten, auf Flohmärkten oder bei Nachlassverwaltern in ganz Deutschland, meistens aber in Berlin. Die Fotografien erzählen von der Zeit, in der sie entstanden sind und beleuchten die Geschichte der Alltagskultur und der Amateurfotografie. Doch ihr ganzes Geheimnis geben sie nie preis.

Vor fünfzehn Jahren stellte Christian Hansen zusammen mit einem befreundeten Künstler, Hans-Peter Feldmann, eine Auswahl aus seiner Sammlung „1000 Frauen“ aus und 1998 gaben sie ein Buch gleichen Namens im Feldmann-Verlag heraus. Da stand seine Sammlung noch mitten im Aufbau - jetzt hat sie ein so breites Spektrum erreicht, dass der Zeitpunkt für ein neues Buch und eine neue Ausstellung gekommen ist. Eine Ausstellung scheiterte bisher, da die Bilder unverkäuflich sind und für kommerzielle Galerien trotz großen inhaltlichen Interesses nicht in Frage kommt. Als öffentliche Institution hat die Galerie im Turm die Möglichkeit, diese Sammlung zu zeigen und die Bilder einem größeren Publikum zugängig zu machen.

Das Buch "Frauen“ erscheint im November 2012 im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln und zeigt eine Auswahl von über 500 Fotos, die Christian Hansen neu getroffen hat.

Eröffnung: Donnerstag, 10. Januar 2013, ab 19 Uhr

Buchpräsentation und Sammlergespräch mit Christian Hansen und Bazon Brock am Dienstag, den 22. Januar 2013, um 19 Uhr
Eintritt: frei

Mehr Informationen unter www.1000frauen.de

Pressemitteilung_FRAUEN.pdf

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© Die Sammlung Hansen

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© Die Sammlung Hansen

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© Die Sammlung Hansen

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© Die Sammlung Hansen

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© Die Sammlung Hansen


SPACE SPACE. Stefan Demming

Eine Choreographie audiovisueller Ereignisse

16. November - 29. Dezember 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

Für sechs Wochen verwandelt sich die Galerie im Turm in ein begehbares Weltraumszenario. Bei der Installation SPACE SPACE des Künstlers Stefan Demming handelt es sich um eine mediale Landschaft basierend auf frühen Visionen der Raumfahrt. In Anlehnung an Setdesigns älterer Science-Fiction-Filme und Weltraumklischees entsteht eine Inszenierung, die die Besucher der Galerie auf eine galaktische Entdeckungsreise einlädt. Wie in der Skulptur „Endless Space“ kann so die Faszination der Unendlichkeit und damit die eigene Wahrnehmung erkundet werden.
Der Zugang zum fremden Planeten erfolgt - wie könnte es anders sein - über eine Art begehbares Raumschiff, das regelmäßig aber erfolglos versucht zu starten. Ein Sternenhimmel mit geheimnisvollen Sternzeichen und ein leuchtender Planet verbinden sich zu einem Weltraumpanorama dahinter. Zur imaginären Besatzung gehören unter anderem die Spezialeffekte von mitterweile altmodisch erscheinenden Sci-Fi-Filmen. Sie kreieren eine nostalgische Vision der Zukunft, des sogenannten Goldenen Zeitalters der Raumfahrt. Dieses Gefühl wird „nachgebaut“, erkennbare Kulissen und
magisches Moment verschmelzen.

Stefan Demming, 1973 in Südlohn/Westfalen geboren, lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Er studierte Freie Kunst mit dem Schwerpunkt audiovisuelle Komposition im Atelier für Zeitmedien bei Prof. Jean-François Guiton an der HfK Bremen. Studienaufenthalten bei V2 in Rotterdam und der ESBAM in Marseille folgten Diplom und die Ernennung zum Meisterschüler 2006. Seither arbeitet er freischaffend im Bereich Video und Installation. Stefan Demming entwirft installative Bühnen- und Ereignisräume, deren Dramaturgie er mit audiovisuellen Mitteln, Skulptur und Licht entwickelt.
Demmings Arbeit wurde international gezeigt und u.a. mit dem Deutschen Videoinstallationspreis, dem Bremer Förderpreis für Bildende Kunst und einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter www.stefandemming.de
Pressemitteilung_Stefan_Demming.pdf

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FARBE - Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Hertz-Gymnasiums

Initiative Kulturelle Bildung Berlin

26. Oktober - 07. November 2012

23 Schüler und Schülerinnen eines Grundkurses des Heinrich-Hertz-Gymnasiums haben sich experimentell mit der absoluten Farbe beschäftigt. Sie erprobten die verschiedenen Eigenschaften des Materials Farbe: fließen, spritzen, klecksen, spachteln, tupfen, abklatschen und so weiter.
Durch das gezielte Einsetzen des erfahrenen und erprobten Zufalls entstanden interessante und anregende Kompositionen, die den Betrachter zum Träumen und Rätseln animieren.
Text: Hans-Jürgen Gabriel

Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2012, ab 19 Uhr
Einführende Worte: Hans-Jürgen Gabriel (Fachbereichsleiter Kunst)
Musik von Ephraim Dusdal


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DORIS LEUE. EGMONT-SCHAEFER-PREIS FÜR ZEICHNUNG 2012

14. September - 21. Oktober 2012

Zum achten Mal vergibt der Berliner Kabinett e.V. im Jahr 2012 den Egmont–Schaefer–Preis für Zeichnung. Die Arbeit der Preisträgerin Doris Leue (geb. 1954) wird durch eine Ausstellung in der Galerie im Turm Berlin sowie durch eine Publikation präsentiert. Verein, Galerie im Turm und Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg führen das ambitionierte Projekt fort, Künstlerpositionen auf der Ebene der Zeichnung zu würdigen und öffentlich herauszustellen. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury bestimmt, die der Vorstand des Vereins jährlich neu beruft. Der Preis ehrt den Berliner Zeichner Egmont Schaefer, der über 90jährig im Jahr 2004 verstarb. Von 1965 – 1980 arbeitete er als Aufsicht in der Galerie im Turm und stellte dort auch mehrfach aus. Ausführliche Informationen zur Preisträgerin, zu Egmont Schaefer und zum Verein Berliner Kabinett unter www.berlinerkabinett.de

Die Zeichnungen von Doris Leue beeindrucken wegen ihrer Verspieltheit, Heiterkeit, Skurrilität, andere Blätter auch durch ihre Nüchternheit, Genauigkeit, ihren Ernst. Sie alle wirken nicht absichtsvoll, sondern wie mühelos entstanden. Als eine Art a cappella Vortrag lässt der Tonfall, der Duktus viel von der inneren Konstellation der Zeichnerin erkennen. Stadtlandschaften werden zu vertrauten Lebensräumen, deren Lebendigkeit aus der inneren Gewissheit, aus dem Erlebnis der Künstlerin herrührt. Was von ihrer Person sichtbar wird und sich in ihren Blättern niederschlägt, kann als Reife und Vitalität verstanden werden – eine freundlich-helle Lebenskraft, mit einem Überschuss, der sich als Humor, als Freude im Bildmotiv vermittelt. Es ist so, wie Gerhard Hillich 1997 über ihre Blätter schrieb: „Alles ist so uneitel vorgetragen, dass es instinktiv den Nerv vieler trifft.“
Jens Semrau

Eröffnung: Donnerstag, 13. September 2012, ab 19.00 Uhr
Begrüßung durch Herrn Dr. Jens Semrau

Veranstaltung zur Langen Nacht der Bilder am 15. September, 16.00 Uhr: Kunstgespräch zur Ausstellung und zum Egmont-Schäfer-Preis für Zeichnung mit Dr. Jens Semrau und Doris Leue


Pressemitteilung_Doris_Leue-3.pdf

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Zeit Gewinnen – La Synchronisation des Montres – Money Time von Gariste Gatené

31. August – 23. September 2012

Außeninstallation auf der Freifläche vor der Galerie im Turm

Kuckuck – Kuckuck – Kuckuck! Es ist Zeit, heute wie seit Ewigkeiten, es ist der Moment, die Märkte zu begrüßen. Morgen müssen wir sie beruhigen, weil sie gestern gestresst waren. Wir müssen den Märkten wieder Vertrauen schenken. Wir müssen sie nähren, damit sie ihr Lächeln zurückgewinnen und ihren Weg wiederaufnehmen. Doch wer oder was sind die Märkte? Machen sie Angst oder haben sie Angst? Sie spüren alles ganz genau und wir müssen sie wie ein Haustier zähmen, um uns nicht ihren Gesetzen zu unterwerfen und zu riskieren, dass sie uns ablehnen. Wie sieht dieses Wesen aus, das immer in Bewegung ist und in den Fernsehnachrichten gleichzeitig als sensibel und unerbittlich beschrieben wird?

Gariste Gatené hat versucht, dieser Naturalisierung des Systems eine Form zu geben. Wie kann es sich darstellen? Als Monster? Als Karnevalspuppe? Ist es amüsant? Erschreckend? Ist unser Haus seine Nische, sein Bau oder sein Panzer, seine Haut? Ist es ein Kuckuck oder ein Schachbrett? Wie viele Köpfe hat es? Wie sind die Spielregeln? Mit wie vielen Spielern spielt man? Wie lange und seit wann? Wo befindet sich das Spielfeld? In welcher Richtung? In welchem Maßstab? Im Ernst?

Gariste Gatené ist ein künstlerisches Mikrokollektiv, das 2008 von zwei französischen Künstlern gegründet wurde. Ihre Arbeit könnte insofern als politisch eingestuft werden, als dass sie für ihre Reflexionen und Kreationen Themen aus dem aktuellen und sozialen Kontext wählen. Sie beschäftigen
sich außerdem mit der Frage, welchen Raum die Kultur in der Öffentlichkeit einnimmt. Ihr Versuch, die kulturelle Gleichheit zu visualisieren, berührt die Welt der visuellen Künste und spielt gleichzeitig mit intellektuellen wie auch populären Bezügen wie zum Beispiel Fernsehserien oder erfolgreichen Filmen. Ihre ironischen Formen siedeln sich zwischen Satire und Zynismus an und verstärken sich in ihrer Kombination, wie dies auch in der Art der Darstellung und in den verwendeten Materialien zu erkennen ist. Der falsche Schein, die Nachahmung und gar Illusion sind Begriffe, die ihr Schaffen beschreiben.
Mit freundlicher Unterstützung des Conseil Général de la Moselle, Frankreich.

Weitere Informationen unter www.garistegatene.com

Eröffnung: Donnerstag, 30. August 2012, ab 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 23. September, ab 17 Uhr


Pressemitteilung_GiT_Gariste_Gatene.pdf

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TYPOSPHÄRE - Aktuelle Positionen zur Schriftbildlichkeit

03. August bis 09. September

Eröffnung: Donnerstag, 02. August 2012, ab 19.00 Uhr
Begrüßung durch Herrn Dr. iur. Wu-Lien Wei, Repräsentant
Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
Akkordeon-Musik von Chieh-Ting Hsieh

Ausstellung: 03. August - 09. September 2012
Eintritt: frei

Die Ausstellung beschäftigt sich mit chinesischen und lateinischen Schriftformen, die geschrieben oder gedruckt sind. Typosphäre aktiviert einen Dialog zwischen Kalligrafie und Typografie sowie zwischen Zeichnung und Druck. Typosphäre zeigt zudem ein gegenwärtiges Spektrum von Schriftbildlichkeit.

Die Ausstellung vereint acht künstlerische Positionen aus drei verschiedenen Ländern. In dieser Ausstellung berührt die Schriftbildlichkeit alle Sinne: Anne Mundo entwirft in abstrakten Zeichnungen ihr Verständnis über die Nuancen zwischen dem Kalligrafischen und dem Zeichnerischen. Alexander Behn präsentiert seine Buch- und Buchstabenobjekte, um seine gestalterische Auseinandersetzung mit den physischen und haptischen Qualitäten von Lettern darzustellen. Bo-Cheng Shen demonstriert in einer Blindenschrift-Klang-Installation das grenzenüberschreitende Zusammenwirken von visuellen, akustischen und haptischen Reizen. Die tamtamART GROUP beschäftigt sich in ihrer Licht-Klang-Installation mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Stimme wie auch zwischen Schrift und Bild. Chieh-Ting Hsieh übersetzt chinesische Notationen in seine Musik. Weiterhin zeigt die Ausstellung Typopoesie von Julienne Jattiot, kalligrafische Comics von Sebastian Russek und eine Lese-Installation von Yung-shan Tsou.

Diese Ausstellung wird gefördert vom Centre Culturel de Taïwan à Paris.

Ausstellende:
Alexander Behn (DE), Chieh-Ting Hsieh (TW), Julienne Jattiot (FR), Anne Mundo (DE), Sebastian Russek (DE), Bo-Cheng Shen (TW), tamtamART GROUP (TW), Yung-shan Tsou (TW)
Pressemitteilung_Typosphäre_mit_Bildern.pdf

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Bo-Cheng Shen, Read - La chamber claire, 2010

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Julienne Jattiot, Hauptsächlich Holz, 29 x 39 cm, 2010

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Yung-shan Tsou, Lesen, 2012

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Anne Mundo, Ohne Titel, 12 x 17 cm, 2010

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Alexander Behn, AB Origami, 36 Zeichen, 2010


DIE KLEINSTE SHOW DER WELT 2

Donnerstag, 02. August 2012

Intervention im öffentlichen Raum des Künstlers Stefan Demming mit Wanderkino in einem Wohnmobil und Bühnenshow in einem Zelt.
In einem Oldtimer-Wohnmobil ist das Video JUST JOURNEY WITH THEM zu sehen. Es zeigt die Geschichte von Schwester Bernardis und Sister Dorothy, die im amerikanischen Zirkus Ringling arbeiten. Mit ihm reisen sie von Stadt zu Stadt, ein Wohnwagen ist ihr Zuhause.
Im Zelt spielt eine Zirkusfilminstallation. Ein Wechselspiel von gesampelten Ausschnitten älterer Zirkusfilme mit Tierfiguren, die leuchten, wenn sie sprechen: stimmungsvolle und absurde Momente mischen sich im realen und im filmischen Raum. Nach Chaplins Seiltanz leuchtet ein Porzellanigel auf und ruft: „Silencio! Meine Damen und Herren, es folgt die grosse Attraktion des heutigen Abends“ - dann erhebt sich ein Pferd mit wehender Mähne ...



Die_kleinste_Showder_Welt_2.pdf

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RIGHT BEHIND YOU. NORA ADWAN

22. Juni bis 29. Juli 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

Sperrige Objekte, geheimnisvolle Projektionen und analoge Fotografien. Für die Ausstellung Right Behind You kombiniert die Künstlerin Nora Adwan verschiedene Medien zu einer einzigartigen Installation. Die bewegten Bilder der Projektionen verschmelzen mit dem Material der Objekte, sie passen sich der Form der Skulptur an, verzerren und dehnen sich. Lichtreflektionen schimmern auf dem hölzernen Material und Wasser scheint am Objekt entlang zu fließen. Trotz ihrer Statik und Sperrigkeit wirken die Objekte beweglich und geraten aus dem Gleichgewicht. Durch die im Loop laufenden Projektionen erhält die statische Skulptur zusätzlich eine zeitliche Dimension - sie ist kein zeitloses Monument mehr. Das gesellschaftliche Gedächtnis wird in seiner Wahrnehmung durch die im Raum schwebenden großformatigen Silbergelatineprints mit ihren rätselhaft architektonischen Strukturen und urbanen Szenerien hinterfragt.

Die Arbeit von Nora Adwan verknüpft Skulpturen mit fotografischen und medialen Projektionen. In London geboren, studierte sie Kunst an der Kingston University, bevor sie nach Berlin zog. Adwan hat an verschiedenen Artist in Residence Programmen teilgenommen, unter anderem bei Terre sans Frontieres, Zagora, Marokko (2008), Art Factory, Bialystok, Polen (2010) sowie Meet Factory, Prag, Tschechien (2011). Mehr zu ihrer Arbeit findet sich auf: www.noraadwan.com.

Zur Eröffnung spielen Petula und Corwood Manual:
Corwood Manual ist Geräusch, ein Song gewordenes Atmen halbfunktionierender Gerätschaften. Es entstehen verwirrt-melodische Songskulpturen, alles rauscht und pluckert, alles wird vermengt. Die alten Kassetten, verdrehte Beatgerüste und Assoziationsfetzen spielen mit den Stimmen im Kopf und Bauch. Takt für Takt. Klick klick klack. (www.corwoodmanual.net)
Die Gruppe Petula macht Musik aus Einzelteilen und schichtet Drama, Gezupfe und Glücksergebenheit übereinander, bis Lieder entstehen. Mal klingt er wie ein Orchester, mal wie ein Diktiergerät, und exakt so pendelt er auch zwischen erhabener Pracht und schmerzvoller Unmittelbarkeit. (www.petula.org)

Am 07. Juli veranstaltet die Galerie im Turm ein weiteres Konzert mit der Band Sarsaparilla, die sich wie folgt selbst beschreibt: „Sarsaparilla is a music project created in order to explore the possibilities of songwriting, performing, experimentation, and collaboration. Sarsaparilla is a soda pop like Rootbeer.“ (www.sarsaparilla-music.info)

Eröffnung mit Musik von PETULA und CORWOOD MANUAL: Donnerstag, 21. Juni, ab 19.00

Samstag, 07. Juli: Konzert von Sarsaparilla

Press_release_Galerie_im_Turm_Nora_Adwan.pdf

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ADIEU. ZEICHNUNGEN UND TEXTE VON LISA VON BILLERBECK

11. Mai bis 17. Juni 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

Urbane Zeichnungen und fragmentarische Texte: Ausgangspunkt der Arbeiten von Lisa von Billerbeck sind Fahrten zu ihr bereits bekannten Orten. Sie fährt durch den Osten Berlins, in dem sie aufgewachsen ist, aber auch durch ferne Städte. An einzelnen Straßenecken hält sie an und notiert sich Erlebtes, das an öffentlichen Plätzen, vor Gebäuden oder in Wohnungen stattgefunden hat. Wie fotografische Aufnahmen hält Lisa von Billerbeck ihre Erinnerungen in Blei- und Buntstiftzeichnungen fest. Dazu entstehen Texte: Wir liegen in einem Neubaublock / An einem Sonntag / auf einer Wiese / Du riechst nach Waschmittel / und niemand kommt vorbei. Die Veränderung und der architektonische Wandel von Städten werden ebenso zum Thema wie persönliche Geschichten und Erlebnisse. Zeichnung und Text fügen sich zu einer Gesamtkomposition in der Ausstellung „Adieu“.

Lisa von Billerbeck, geboren 1985 in Berlin, studierte an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Nanne Meyer und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2008 zeigt sie ihre Arbeiten in Ausstellungen, unter anderem in Frankfurt, Leipzig und Berlin. Billerbeck arbeitet gern in Kollektiven und ist Musikerin. Derzeit ist sie im Meisterschülerjahr an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.


Eröffnung: 10. Mai 2012 19 Uhr
galerieturm_einladung_adieu.pdf

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A E I O U. ALEXANDER KLENZ.

6. April bis 6. Mai 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

74 Tage, 74 Zeichnungen. Alexander Klenz unternimmt mit seinen Arbeiten eine Vermessung des Alltags. Mit Aquarell, Graphit, Buntstift und Klebeband produziert der Künstler jeden Tag eine Zeichnung in einheitlichem Format. Seine abstrakten Arbeiten verarbeiten Erinnerungen an Gesehenes und Gegenständliches. Es entsteht ein visuelles Tagebuch. Aus geometrischen Formen, klaren Linien, wilden Schraffuren und aquarellierten Flächen entwickelt Alexander Klenz seine eigene Grammatik, die mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt. Manche Arbeiten muten wie Modelle oder mathematische Versuchsanordnungen an, andere wirken wie Relikte aus einer vergangenen Zeit. Eine streng angelegte Legende mit vorgefertigten Feldern für Unterschrift, Datumstempel und Nummerierung dokumentiert Entstehungsort- und zeit. Kleine Botschaften wie „Schöne Grüße aus Berlin“ oder Farbtupfer in einem Legendenfeld verleihen den Zeichnungen Humor. Die Serie ist gleichzeitig das Konzept: Zeigt sich eine Tagesform des Künstlers in den Zeichnungen? Entstehen im Winter andere Arbeiten als im Frühling?

Alexander Klenz, geboren 1974 in Bützow (Mecklenburg), studierte an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er ist Mitbegründer der Berliner Künstlergruppe Tennis Elephant und der ehemaligen Produzentengalerie Andreas Wendt. Neben seiner eigenen Arbeit kooperiert Klenz mit verschiedenen Künstlern, beispielsweise für die Zeitschrift Prolog. Seit 2003 zeigt er seine Arbeiten in Gruppen- und Einzelausstellungen, unter anderem in Berlin in der Wendt + Friedmann Galerie und in der Galerie Inga Kondeyne. Alexander Klenz lebt und arbeitet in Berlin.

ERÖFFNUNG: 05. April 2012 19 Uhr


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8 CLOUD. Eine Bild-Sound-Raumkomposition von Carla Mercedes Hihn und Sebastian Zidek

24. Februar bis 01. April 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

Wie klingen Berliner Altbaufenster? In der Ausstellung 8 CLOUD gehen Fotografie-Zeichnung-Sound und Raum ein vielschichtiges Wechselspiel miteinander ein. Die Künstlerin Carla Mercedes Hihn bearbeitet alte Fenster mit Fotografien verschiedener Orte und freier Grafik. Auf dem Glas verbinden sich fotografische Fragmente von Großstädten und Landschaften mit organischen und räumlichen Strukturen. Mittels Spiegelungen und Schattenspielen verweben sich die frei hängenden Objekte gegenseitig und mit dem Raum. Eine Soundinstallation des Komponisten Sebastian Zidek erzeugt eine weitere Ebene. Die gläsernen Bildträger sind Membran seiner Klanginterpretationen. Der Betrachter taucht ein in eine sich stetig wandelnde Bild-Klang-Raumkomposition.

Carla Mercedes Hihn, geboren 1981 in Hermannstadt (Siebenbürgen/ Rumänien) studierte in Berlin an der Universität der Künste mit den Schwerpunkten Grafik/Malerei, Fotografie und Architektur. Während des Studiums verbrachte sie einen sechsmonatigen ERASMUS Aufenthalt in Lissabon und erhielt den Helmuth-Thoma-Preis für Grafik. 2008 schloß sie als Meisterschülerin ab. Aktuell arbeitet Hihn als Stipendiatin der Karl-Hofer-Gesellschaft und tritt dieses Jahr das Elsa-Neumann-Stipendium an. (www.carla-mercedes.de)

Sebastian Zidek, geboren 1976, studierte Jazzgitarre in Freiburg und Los Angeles und Komposition an der UdK Berlin. Er nimmt derzeit einen Lehrauftrag am uni.k (Studio für Klangkunst und Klangforschung der UdK Berlin) wahr und arbeitet als freiberuflicher Tonmeister, Sound Designer und Komponist.


ERÖFFNUNG:
Donnerstag, 23. Februar 2012, 19 Uhr
Finissage mit Artist Talk: 01. April 2012, 19 Uhr

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BLUE-PENCIL WORKS VON JENNIFER OELLERICH

13.Januar bis 19.Februar 2012

Kuratiert von Lena Fliessbach

Ob Nieseln, Schauer, Dauerregen oder Wolkenbruch - Jennifer Oellerich sammelt und archiviert Regen, indem sie ihre Objekte und Bildträger dem Wetter aussetzt. Die Energie des Wassers hinterlässt Spuren auf Bitumenlack oder Tintenstrahldrucken, die an Kraterlandschaften und ferne Galaxien erinnern.
Die Übersetzung abstrakter physikalischer Phänomene in Metaphern und die Arbeit mit Regen als Material setzt Oellerich in ihrer „blue-pencil series“ fort. Das Wasser transformiert ihre Fotoskizzen, es entstehen Farbverläufe und Unschärfen. Licht und Wasser fungieren als „Zeichenstifte der Natur“. Aufbauend auf diesem Konzept sammelt die Künstlerin außerdem Wasserspuren auf Holz oder Wandflächen und präsentiert diese in Form von Reliefs oder Fotoarbeiten. Die Spuren des Alltäglichen erscheinen in neuem Licht.
Die Galerie im Turm zeigt einige neue Objekte der Künstlerin zum ersten Mal, darunter das Lichtobjekt “600 Tage zum Mond, 60 Sekunden zurück”, Tintenstrahldrucke und Regen auf Papier sowie eine Fotoserie.

Jennifer Oellerich (1974 in Cuxhaven) studierte Bildende Kunst bei Tony Cragg an der UdK Berlin und war dort Meisterschülerin von Florian Slotawa. Seit mehreren Jahren zeigt sie ihre Arbeiten in Gruppen- und Einzelausstellungen. Oellerich wird vertreten von der Galerie Kwadrat in Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Eröffnung:
Donnerstag, 12.januar 2012, 19 Uhr
Es sprach Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik von Miss Kenichi

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24.November bis 23.Dezember 2011

BERLINER KABINETT

PANAZEE

Papierschnitte, Klebebilder, Schattenrisse

Martin Assig
Felix Droese
Michael Kutzner
Gudrun Poetzsch
Karl-Friedrich Schmalwaßer
Henry Stöcker
Christian Ullrich
Siegfried Völker

Eröffnung am Donnerstag, den 24.November 2011
um 20 Uhr

Es sprach Thomas Kumlehn.
Information_zu_PANAZEE_II.pdf

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14. November bis 19. November

DIE REISE INS EIGENE ICH
Leporellos

Grundkurs Kunst des Heinrich-Hertz-Gymnasiums Berlin

Schülerinnen und Schüler der Partnerschule
Initiative Kulturelle Bildung Berlin


Zeichnungen, Grafik, Malerei


Eröffnung am 14. 11. 2011, 20 Uhr

Schuelerausstellung.pdf

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13. Oktober bis 11. November

MICHA REICH: LANDSCHAFTSKÖRPER
Zeichnungen


Eröffnung am 13.10. 2011, 20 Uhr
Es sprach Christoph Tannert

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29. September 2011, 17 Uhr

Eröffnung der Ausstellung
Capoeira - Rhythmus und Zeichen

Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Primo-Levi-Oberschule

Hauptbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg

Ein Projekt der Primo-Levi-Oberschule und der Galerie im Tum
Initiative Kulturelle Bildung Berlin

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08. September bis 07. Oktober 2011

EV POMMER: INSIDE

Objekte / Arbeiten auf Papier

Eröffnung am 08. 09. 2011, 20 Uhr

Es sprach Dr. Fritz Jacobi, Kunsthistoriker
Musik: Elisabeth Zündel und Wulf Essen

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4. August bis 2. September 2011
Grafikpodium
Radierungen und Lithographien aus der Druckwerkstadt der Kunsthochschule Berlin

Charlotte Dualé
Christine Heinemann
Anne-Kristin Kollwitz
Kazuki Nakahara
Johannes Regin
Wolfgang Zandt

Begleitet von Stefan Friedemann und Hanna Hennenkemper

Eröffnung am 4. August 2011, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es spricht Astrid Volpert, Kunsthistorikerin.

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30. Juni bis 29. Juli 2011
Achim Niemann
schwarzweißträger
Malerei / Objekte / Zeichnungen

Eröffnung am 30. Juni, 20 Uhr
Es sprach Christoph Tannert.

02. Junli 2011, 14 bis 01 Uhr
Lange Nacht der Bilder
20 Uhr
Konzert in der Ausstellung
Oliver Potratz, Kontrabass

Finissage am 26. Juni, 20 Uhr

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2011

26.Mai bis 24. Juni 2011
TURM - MODELL - AKT
Zeichnungen aus der Galerie im Turm

Michael Bartsch, Günther Böwe, Noel O´Challaghan,
Bärbel Dieckmann, Thomas Ehrlich, Ingrid Esche,
Maja-Helen Feustel, Marlene Gaßmann, Jürgen Gerhard,
Karen Koschnick, Rita Paliege, Micha Reich,
Sandra Rienäcker, Karl-Friedrich Schmalwaßer,
Susanne Schüffel, Manfred Strehlau, Christian Ulrich,
Ralph Wachter, Beate Zeiss

Eröffnung am 26, Mai 2011, 20 Uhr
Es sprach Karl-Friedrich Schmalwaßer.

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Initiative Kulturelle Bildung Berlin

20. bis 24. Juni 2011
Capoeira - Rhythmus und Zeichen
Tanz-Musik-Zeichnung-Druckgrafik
Schülerinnen und Schüler in der Galerie

Ein gemeinsames Projekt der Galerie im Turm und der Primo-Levi-Oberschule Berlin betreut von Stefan Friedemann und Petra Schneider

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21. April bis 20. Mai 2011
Friedrich B. Henkel
Kykladen
Irdische Zeichen
Skulpturen und Arbeiten auf Papier

Eröffnung am Donnerstag, dem 21. April 2011 um 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Dr. Jens Semrau, Kunsthistoriker.


1. Mai 2011
HAYMARKET MEMORIAL BERLIN
Eine Arbeit von Sascha Polei

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17. Marz bis 15. April 2011
Sabine Laidig
LOW FREQENCY
Zeichnungen und Bilder
Eröffnung am 17. 03. 2011, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Sibylle Badstübner-Gröger, Kunsthistorikerin.

Mitunter scheint es, als ob Künstlerinnen und Künstler, wenn sie sich in ihrer Arbeit einem strengen, selbst bestimmten Reglement unterwerfen, dem Chaos der Realität eine eigene Ordnung entgegensetzen müssen. Das die künstlerische Welt nach eigenen Gesetzen existiert, wird vielleicht in den Arbeiten von Sabine Laidig deshalb besonders deutlich, weil das Regelwerk, das den Zeichnungen und Bildern zu Grunde liegt, immer präsent ist und mit seiner mathematischen Präzision Teil unserer Wahrnehmung wird. Dann aber sind die Arbeiten gleichzeitig auch flirrende Gebilde, deren vibrierende Strukturen sich ständig verändern und in denen neben der Ordnung das Chaos und die Realität, was auch immer das sein mag, erscheinen.
(Karl-Friedrich Schmalwaßer)

Rede_zur_Ausstellung[1].pdf

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10. Februar bis 11. März 2011
mini-mal / maxi-mal
Klaus Fuchs - Collagen
Ted Marschall - Bilder
Eröffnung am Donnerstag, dem 10.2. 2011, um 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Stadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Matheos Pontikos, Kunsthistoriker.

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06. Januar bis 04. Februar 2011
Reisen im Zeitalter der Elektrizität
Doris Leue - Zeichnungen
Rüdiger Thiede - analoge Fotografie
Eröffnung am Donnerstag, dem 6.1. 2011, um 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Stadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Volker Henze.
Volker_Henze_Reisen_im_Zeitalter_der_Elektrizität.pdf

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2010

25. November bis 23. Dezember 2010
Beate Haupt
Zwitterbilder
Eröffnung am 25. November 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Susanne Greinke, Kunstwissenschaftlerin.

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15. November bis 20. November 2010
Innen / Außen
Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Hertz-Gymnasiums
Initiative Kulturelle Bildung Berlin
Eröffnung am 15. November 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Frau Burkert-Eulitz, Vorsteherin der BVV
Es spricht Hans-Jürgen Gabriel, Fachbereichsleiter Kunst.

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14. Oktober bis 12. November 2010
Fumiari Ogawa
Verwandlungen
Skulpturen und Zeichnungen
Eröffnung am 14. Oktober, 20 Uhr
Begrüßung: Knut Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat
Es sprach Dr. Liane Burkhardt.
Musik: Maxim Shagaev, Bajan

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05. August bis 03. September 2010
GEGEN DIE LEERE
Jörn Gerstenberg
Klaus Hochhaus
PVC-Drucke, Malerei, Zeichnungen
Eröffnung am 05. August 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Dr. Peter Funken, Autor und Kurator.

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9. September bis 8. Oktober 2010
Helga Höhne
Textil. Bild und Objekt
Eröffnung am 9. September 2010, 20 Uhr
Es sprach Frau Dr. Karla Bilang
Percussion: Harald Thiemann
Dr. Karla Bilang:Textil.Bild und Objekt
(Katalog)
Dr._Karla_Bilang,_Helga_Höhne.pdf

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01. bis 30. Juli 2010
RANDSCHAFTEN
Anne Mundo
Sebastian Russek
Zeichnungen
Eröffnung am 01. Juli 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Text zur Ausstellung: Dr. Franziska Uhlig

www.annemundo.de
www.sebastianrussek.de
UHLIGText_Anne_Mundo.doc

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Anne Mundo, o.T., Tusche auf Papier in A4, 2010






27. Mai bis 26. Juni 2010
Material für eine Million Sonnenuntergänge
Anna Herms, Kveta Kazmukova, Wilhelm Klotzek, Judith Mohnfeld, Sabrina Schieke, Markus Zimmermann
Eröffnung am 27. Mai 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jan Stöß, Bezrksstadtrat für Bildung und Kultur

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22. April bis 21. Mai 2010
Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung 2010
Heinz Handschick
Preisvergabe und Eröffnung der Ausstellung am 22. April 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Dr Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
Laudatio: Volker Henze
Musik: Oliver Potratz, Kontrabass
(Katalog)

21. April 2010, 20 Uhr
Vorbesichtigung der Ausstellung Heinz Handschick - Zeichnungen
und Konzert in der Reihe Jours fixes - différents lieux, Amuse-Gueules Neuer Musik
mit Voraufführungen
Alex Nowitz: Der Blick zurück
Gerhardt Müller-Goldboom: Prooemium (Neufassung)
Kathrein Allenberg, Violine/ Chang Yun Yoo, Viola/ Marika Gejrot, Violoncello/ Cassandra Hoffmann, Sopran (Gast)/ Gerhartd Müller-Goldboom, Moderation


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18. März bis 16. April 2010
Henning Hennenkemper
hybridantrieb_Plastiken
Eröffnung am 18. März., 20 Uhr
Begrüßung Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Bildung und Kultur
"Kreuzung"
Temporäre Klanginstallation von Christian Ogrinz
http://www.myspace.com/­wasserstoffmusic

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11. Februar bis 12. März 2010
Alexander Sgonina
MENSCHENATLAS
Zeichnungen
Faltpläne
4 Ansichten
Konstruktionen
Eröffnung am 11. Februar 2010, 20 Uhr
Begrüßung: Jan Stöß, Stadtrat für Bildung und Kultur
Es sprach Aeneas Bastian.

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07. Januar bis 05. Februar 2010
Ingmar Bruhn
Widertiere I
Malerei
Eröffnung am 7. Januar 2010, 20 Uhr
Es sprach Dr. Siegfried Wege.
Dr. Siegfried Wege: Ingmar Bruhn, Widertiere I

13.01.2010, 20 Uhr
"...22,13..." Eine Musiktheaterpassion
Mark Andre
Werkeinführung
Mark Andre im Gespräch mit Habakuk Traber

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2009

26. November bis 23. Dezember 2009
ZU TISCH
BERLINER KABINETT - Zeichnungen XV
Heinrich Bethke, Peer Brüsseler, Heike Dittrich, Uros Djurovic, Marlene Gaßmann, Varda Getzow, Heinz Handschick, Holger John, Olaf Kühnemann, Michael Kutzner, Gudrun Kühne, Lena Lambertz, Doris Leue, Walter Libuda, Jannis Marwitz, Osmar Osten, Sabine Peuckert, Barbara Putbrese, Marco Riedel, Margot Sperling, Kata Unger, Ilse Winckler, Tafelaufsatz (Verena Schätzlein, Sabine Selmke, Thomas und Michael Bartsch)
Eröffnung am 26. November 2009, 20 Uhr
Begrüßung:Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es sprach Frank Diersch.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit von BERLINER KABINETT e.V. und Galerie im Turm

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16. November bis 21. November 2009
Vorfahrt
Zeichnungen aus der Rigaer
Eine Ausstellung mit Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Hertz-Gymnasiums
Initiative Kulturelle Bildung Berlin
Eröffnung am 16. November, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Hans-Jürgen Gabriel, Fachbereichsleiter Kunst

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15. Oktober bis 13. November 2009
Baldur Schönfelder
Kupferzeit - Eisenzeit
Plastik
Eröffnung am 15. Oktober 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es sprach Dr. Fritz Jacobi.

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10. September bis 09. Oktober 2009
Michael Kain
Zeichnungen
Eröffnung am 10. September 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik: Kathrin Lemke, Saxophon

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06. August bis 04. September 2009
Heidemarie Kasanowski
Skulpturen und Objekte
Claudia Grabarse
Malerei und Zeichnung
Eröffnung am 06. August um 20 Uhr
Begrüßung: Martin Düspohl, Kulturamtsleiter Friedrichshain-Kreuzberg
Zur Ausstellung sprach Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler.

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02. Juli bis 31. Juli 2009
Anton Schwarzbach
Zeichnungen, ein Raum
Eröffnung am 02. Juli 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Martin Düspohl, Kulturamtsleiter Friedrichshain-Kreuzberg
Musik: ELYK WOT
23. Juli 2009, 19 Uhr
Babyphonlesung mit Freunden
31. Juli 2009 ab 18 Uhr
Finissage

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28. Mai bis 26. Juni 2009
ZEICHNEN UND SCHREIBEN
Rocco Berger, Gracja Birmes, Pauline-Izumi Colin, Elisa Daubner, Jule Frommelt, Andrés Galeano, Sebastian Hagenow, David Harten, Thomas Korn, Wilhelm Klotzek, Philipp König, Silvia Lorenz, Daniel Mecklenburg, Lynda Aitamer Meziane, Franziska Partzsch, Christian Schellenberger, Sabrina Schieke, Moreen Vogel, Thomas Wiczak, Corinna Weidemann, Sandra Wieser, Eric Winkler
Eröffnung am 28. Mai, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Knut Ebeling, Kunstwissenschaftler
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Idee und Begleitung Prof. Berndt Wilde

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23. April bis 22. Mai 2009
René Neuer
Strömungsfilm
Malerei 2005 - 09
Eröffnung am 23. April 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführende Worte: Kathleen Krenzlin, Kunstwissenschaftlerin

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19. März bis 17. April 2009
Günther Böwe
ZEICHNUNGEN
Eröffnung am 19. März 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es sprach Dr. Jens Semrau.

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12. Februar bis 13. März 2009
Quaternio IV
ERIC BEETS / NL
AGLAIA HARITZ / CH
GUN HOLMSTRÖM / FIN
MARIE LOUISE LEUS / CH
JEROEN OLTHOF / NL
KARLA WOISNITZA / D

Eröffnung am 12. Februar, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es sprechen: Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, Kunsthistorikerin
Christoph Tannert, Ausstellungsmacher
Kuratorin: Karla Woisnitza

Preview: 11. Februar, 20 Uhr, mit Improvisationen aus dem Buch "Wer A sagt. Gedichte für Paula" von Dieter O. Guth.
Finissage: 13. März, 19 Uhr
Ausstellung mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande und des Finnland-Instituts

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08. Januar bis 06. Februar 2009
Jochen Senger
Arbeiten auf Papier
Eröffnung am 8. Januar 2009 um 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Dr. Andreas Schalhorn, SMB Kupferstichkabinett

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2008

20. November bis 19. Dezember 2008
Siegfried Völker
Schnitte, Objekte, Drucke
Eröffnung am 20. November, 20 Uhr
Es sprach Dr. Jens Semrau.
Musik: Johannes Bauer

16.12.2008, 10 Uhr
Gespräch in der Ausstellung mit Siegfried Völker und Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Hertz-Oberschule

WORK IN PROGRESS-BERLIN
Jours fixes - différent lieux
Amuses Gueules Neuer Musik
19.November 2008, 20 Uhr
Karlheinz Stockhausen: Zeitmaße
Einführung, Aufführung und Publikumsgespräch
work in progress-Berlin
Bläserformation
Gerhardt Müller-Goldboom, Dirigent

10.Dezember, 20 Uhr
Carlos Salzedo I
Harfenpionier des 20. Jahrhunderts
Musik für eine und zwei Harfen sowie Flöte
Magdalena Zimmerer,Katharina Hanstedt, Harfen
Katrin Plümer - Flöte
Gerhardt Müller-Goldboom, Moderation


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16. Oktober bis 14. November 2008
Elke Hopfe
Zeichnungen
Eröffnung am 16. 0ktober, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik: Daniela Petry (bass), Oliver Potratz (bass)
Es spricht: U. Kavka, Kunstwissenschaftler

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11. September bis 10. Oktober 2008
Michael Bartsch - Malerei
Peter Schnaak - Skulpturen
Eröffnung am 11. September, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Thomas Krumlehn, Kunstwissenschaftler
15.10.08
Zeichnen nach Modell in der Ausstellung und unter Anleitung von Michael Bartsch mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums
20.11.2008
Gespräch über die Ausstellung Michael Bartsch/ Peter Schnaak mit Lehrerinnen und Lehrern aus Berlin und M. Bartsch im Atelier des Künstlers


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07. August bis 05. September 2008
Jan de Beus
Bilder
Eröffnung am o7. August, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Volker Henze.

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03. Juli bis 01. August 2008
CHILL, HEGEWALD, LEUE
Bilder
Arbeiten von Bernd Chill, Michael Hegewald und Bernhard Leue
Eröffnung am 03. Juli, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Anke Scharnhorst.

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29. Mai bis 27. Juni 2008
Konstrukt und Figur
Ulrike Doßmann, Petra Schneider
Skulptur und Zeichnung
Eröffnung am 29. Mai 2008, 20 Uhr
Es spricht Astrid Volpert.

Ausstellungsgespräch mit Petra Schneider und Schülerinnen und Schülern der Primo-Levi-Oberschule am 26.6.08 um 14 Uhr.

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24. April bis 23. Mai 2008
Egmont Schaefer Preis für Zeichnung 2008
German Stegmaier
Preisverleihung an German Stegmaier am 14. Mai 2008, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Laudatio: Dr. Andreas Schalhorn
Musik: Johannes Bauer (Posaune)

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20. März bis 18. April 2008
Martin Enderlein - Malerei
Hans Hoepfner - Metallplastik
Eröffnung am 20. März, 20 Uhr
Es sprach Jens Semrau.
Musik: Achim Dette und Thomas Keller
Gespräch mit den Künstlern und Zeichnen in der Ausstellung mit Schülerinnen und Schülern des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums am 16.April

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14. Februar bis 14. März 2008
Rocco Hettwer
Figur und Schule
Eröffnung am 14. Februar 2008, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Prof. Dr. Steffen Dietzsch.
Prof. Steffen Dietzsch: Bilder sehen ...
13. März, 20 Uhr
Galeriegespräch mit dem Künstler zur Ausstellung und zum Thema "Ist die Schönheit grenzenlos?"
Moderation Prof. Dr. Steffen Dietzsch

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10.Januar bis 8. Februar 2008
Dietrich Noßky
Malerei
Eröffnung am 10. Januar 2008, 20 Uhr
Begrüßung Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Hans Mendau.
Musik: Josephine Bastian (Violonchello)

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2007

22. November bis 21. Dezember 2007
BERLINER KABINETT - Zeichnungen XIV
Michael Bartsch, Lothar Böhme, Joachim Böttcher, Reinhardt Grimm, Sabina Grzimek, Dieter Goltzsche, Claus-Lutz Gaedicke, Friedrich B. Henkel, Jörg-Uwe Jacob, Michael Kain, Eckhard Koenig, Karsta Lipp, Achim Niemann, Eva Niemann, Sibylle Prange, Heidi Vogel, Horst Zickelbein
Kurator: Michael Kain
Eröffnung am 22. November 2007, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Zur Ausstellung spricht Kathleen Krenzlin.
Musik: Cathrin Pfeifer (Akkordeon)

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18. Oktober bis 16. November 2007
Klaus Hack
Holzdrucke und Druckstöcke
Eröffnung am 18. Oktober, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführende Worte: Sabine Techel, Autorin, Berlin
Musik: Common Contrast

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13. September bis 12. Oktober 2007
Ted Marschall
Augenblicke
Bilder
Eröffnung am 13.September 2007, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik: Hinrich Beermann (Saxophon)

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09. August bis 07. September 2007
Im Lande Kanaan
Farid Abu-Shakra (Video), Dorit Bearach (Malerei)
Moshe Gershuni (Zeichnung), Varda Getzow (Installation)
Giora Segal (Skulptur), Ariela Shavid (Fotografie)
Eröffnung am 9. August um 20 Uhr
Musik: Christiane Wüstneck (Viola)
Es spricht Dorit Bearach, Kuratorin der Ausstellung

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05. Juli bis 03. August 2007
Henry Stöcker, Hagen Klennert
Zeichnung und Plastik
Vernissage am 5. Juli 2007, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Musik:Jörg Wilkendorf (elektische und akustische Gitarre)
Konzert am 12.07.07, 21 Uhr mit dem Christof Griese Quartett
Geburtstags-Jazz-Konzert mit Christof Griese (sax,fl) Franz Bauer (vibes)Horst Nonnenmacher (b)Niko Schäuble (dr)

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31. Mai bis 29 Juni 2007
Matthias Heidenreich
Neue Phantome
Eröffnung am 31. Mai 2007, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrit Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Finissage am 28. Juni, 20 Uhr

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26 April bis 25. Mai 2007
Hans-Georg Köhler
Körper und Geometrie
Malerei und Wandobjekte
Eröffnung am 26. April, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Es spricht Christoph Tannert.
Finissage am 22. April, 20 Uhr

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22. März bis 20. April 2007
Michael Kutzner
Kutzner Fortunato
Zeichnungen und Bilder
Eröffnung am Donnerstag, dem 22. März um 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Zur Ausstellung spricht Matthias Flügge.
Finissage am 19. April, 20 Uhr

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15. Februar bis 16. März 2007
Fiedemann Grieshaber
Bildhauerei
Eröffnung am Donnerstag, dem 15. Februar, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Zur Ausstellung spricht Dr. Ursel Berger.
Finissage am 15. März, 20 Uhr; ab 21 Uhr Konzert mit der Anti von Klewitz Berlin Band

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11. Januar bis 09. Februar 2007
treuka
(Felix Carl, Anette Stieger, Tamara Trölsch)
Belka und Strelka
Eröffnung am Donnerstag, dem 11. Januar 2007, 20 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezrksstadträtin für Bildung und Kultur
Zur Ausstellung spricht Karl-Friedrich Schmalwaßer.
Finissage am 08. Februar, 20 Uhr

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2006

23. November bis 22. Dezember 2006
Altar-Eck
Eröffnung am Donnerstag, dem 23. November, 20 Uhr

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19. Oktober bis 17. November 2006
Marie-Luise Bauerschmidt
Skulpturen und Zeichnungen
Eröffnung am 19. Oktober, 20 Uhr
Es spricht Fritz Jacobi.

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14. September bis 13. Oktober 2006
Schweigende Glut - Der Wille zur Kunst
Romen Banerjee
Frank Paul
Menno Fahl
Es spricht Gabriele Muschter.
Musik: duo inzeit, Bernd Kircher (Saxophon) Till Schlenzig (Kontrabass)

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10. August bis 08. September 2006
ZEBRANO
Antje Pehle - Zeichnungen und Druckgrafik
Kristof Grunert - Bildhauerei
Eröffnung am 10. August, 20 Uhr
Es spricht Mara Maroske.
Musik: Hagen Stüdemann (Kontrabass)

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6. Juli bis 4. August 2006
Peter Haller
Between Lines
Zwischen Linien
Eröffnung am 6. Juli, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Volker Henze
Finissage am 3. August, 20 Uhr, ab 21 Uhr Konzert "Chansons und Lieder von Piaf, Brel ..." Susanne Kliemsch (voc), Gerhard Schiewe (acc), Katrin Kirchner (P, kyb)

Freitag, 21. Juli, 10 Uhr
Gespräch über die Geschichte der Galerie im Turm und die Karl-Marx-Alle, Berlin
eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut

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1. Juni bis 30. Juni 2006
Alexander Sgonina
FIGUREN-PLAN
Eröffnung am 1. Juni, 20 Uhr
Zur Ausstellung sprichr Prof. Jörn Merkert
Finissage am 29.Juni, 20 Uhr, ab 21 Uhr Konzert mit Sarah Benz und Sebastian Storbeck

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27. April bis 26. Mai 2006
Egmont Schaefer Preis für Zeichnung 2006
Sati Zech
Vernissage und Preisverleihung am 27. April
Laudatio: Fritz Jacobi
Musik: Johannes Bauer
Es erscheint ein Katalog
Finissage am 25. Mai, 20 Uhr, ab 21 Uhr Jazz im Konzert mit Karpow & Brunn
Vladimir Karpov (Bulgarien) Sopran- und Tenorsaxophon
Andreas Brunn (Deutschland) 7-saitige Akustikgitarre

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23. März bis 21. April 2006
Clemens Gröszer
Bilder, Zeichnungen und eine Skulptur
Eröffnung am 23. März
Zur Ausstellung spricht Matthias Flügge

Finissage am 20 April, 20 Uhr, ab 21 Uhr Jazz im Konzert mit Yellon-Kowatsch-Roth

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16. Februar bis 17. März 2006
horst bartnig
malerei
Eröffnung am 16. Februar, 20 Uhr.
Zur Ausstellung spricht Eugen Blume, Leiter des Hamburger Bahnhofs, Museum für Gegenwart.

Finissage am 16. März, 20 Uhr.
Ab 21 Uhr "el laluna"
Konzert mit Eva Spagna (voc), Martin Klenk (Cello), Holger Schliestedt (g)- vocal-italien-jazz

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12. Januar bis 10. Februar 2006
Oskar Manigk
Malerei
Vernissage am 12.01.2006, 20 Uhr
Rede und Text zur Ausstellung: Dr. Lutz Wohlrab

Zur Finissage am 09.01.06, ab 20 Uhr, Konzert mit Soundwitch-Projekt

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2005

24. November bis 23. Dezember 2005
BERLINER KABINETT - Zeichnungen XII
Thomas Carl
Marc Gröszer
Hans-Georg Köhler
Micha Reich
Vernissage am 24.11.2005, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Martin Colden, Kurator der Ausstellung.

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20.Oktober bis 18.November 2005
Martin Seidemann
Arbeiten auf Papier, Malerei
"...Es sind in jedem Fall stabile Bilder, und sie formulieren die Sinnlichkeit der Malerei. Bei aller unvermeidlichen und auch notwendigen Irritation ist der Wille zum Bild da. Der Maler mit dem Willen zum Bild muß verhindern, daß die Malerei verschwindet, daß sie - dem Zug der Zeit folgend - geistig bedeutungslos wird, wer sonst sollte das leisten."
Jens Semrau in Katalog Martin Seidemann, 1999
Vernissage am 20.Oktober 2005, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Jens Semrau.

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15. September bis 14. Oktober 2005
Berndt Wilde
IN DEN STEIN HINEINSEHEN
Skulpturen und Zeichnungen
Vernissage am 15.9.2005, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Judith Siegmund.

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01.August bis 09.September
Klaus Roenspieß
Malerei
Vernissage am 11.8.2005, 20 Uhr
Eröffnung der Ausstellung: Gudrun Schmidt

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07.Juli bis 05.August 2005
La passion de la peinture II
Malerei
Volker Henze, Jeanett Kipka, Wolfgang Leber, Ted Marschall, Nuria Quevedo, Hans Vent, Karla Woisnitza
Vernissage am 7.7. um 20 Uhr
Es spricht Anke Scharnhorst, Kuratorin der Ausstellung

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2. Juni bis 1. Juli
Hansjörg Schneider
Palastleben
Papierschnitte
Vernissage am 2.6.2005, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Katharina Döbler

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28.April bis 27. Mai 2005
La passion de la peinture
Lothar Böhme, Dieter Goltzsche, Mark Lammert, Michael Hegewald, Martin Colden, Walter Libuda, Cornelia Schleime
Vernissage am 28.4.05, 20 Uhr
Begrüßung: Cornelia Reinauer, Bezirksbürgemeisterin
Zur Ausstellung spricht Anke Scharnhorst

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24. März bis 22. April
Hans Brosch
AKROBATEN
Radierungen und Bilder
Vernissage am 24.03.2005, 20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Reinhard Kraetzer

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17.Februar bis 18. März 2005
Samir Alschausky
SIMORANGE
Malerei auf Papier
Vernissage am 17.02.2005, 20 Uhr

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13.Januar bis 11.Februar 2005
Wolfgang Leber
Zeichnungen von 1965 bis 2005
Vernissage am 13.01.2005, 20Uhr
Es spricht Angela Lammert.

... der Glanz ungebrochener Farbigkeit aus den Tiefen einer sicheren Entwicklung. Das Neueste erinnert auch die Anfänge. Und diese bestimmen sich aus dem Sehen, wie alles, was Leber gestaltet. Darum war er von anfang an ein Zeichner, der den Maler in ihm erst weckte als die Linie das Bild in der Fläche suchte...
(Michael Freitag)

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2004

25.11. bis 23.12.2004
Hans Scheib
Berliner Gesichte
Skulpturen
Vernissage am 25.11.2004 ab 20 Uhr. Kurt Bartsch liest aus "Fanny Holzbein". Der Posaunenchor der Emmaus-Ölberg-Gemeinde Berlin Kreuzberg spielt Werke von J.S. Bach

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21.10. bis 19.11.2004
Ev Pommer
Skulpturen und Zeichnungen
Vernissage am 21.10.2004 um 20 Uhr
mit Musik von Thomas Keller (Saxofon) und Bernd Kuchenbecker (Bass). Zur Ausstellung spricht Manuela Lintl, Kunstwissenschaftlerin.
"...mit Konstruktionen aus weiß bemalten Ästen und Zweigen, dünnwandigen, aus Gips und Wachs geformten Hüllen umschreibt sie den menschlichen Körper, ohne ihn abzubilden. Dabei begibt sich Ev Pommer auf eine Gratwanderung: fasziniert von der Beschaffenheit und Stofflichkeit der Dinge und Materialien, gelangt sie zu poetischen, inhaltlich verdichteten Schöpfungen, die nicht in ästhetischer Verflachung enden sollen. Die Fragilität vieler Arbeiten erscheint wie ein Verweis auf die Verletzlichkeit..."
(M.Lintl)

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16.09. bis 15.10.2004
Quaternio III
Marlene Almeida (Brasilien), Salome Haettenschweiler (Schweiz), Irina Hasnas-Pascal (Rumänien), Liv Mette Larsen (Norwegen), Karla Woisnitza (Deutschland)
Kuratorin: K. Woisnitza
Vernissage: 16. September,20 Uhr
Zur Ausstellung spricht Tereza de Arruda, Kunsthistorikerin

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12. August bis 10. September 2004
Pierre Imhof
Karl-Marx-Allee
Malerei
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 12. August um 20 Uhr.
Zur Ausstellung sprechen:
Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, Kunsthistorikerin
Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien
Norbert Bärlocher, Kulturrat, Schweizer Botschaft in Berlin
Der Maler Pierre Imhof wurde 1956 in Fribourg (Schweiz) geboren und lebt seit 1979 in London. Die Ausstellung zeigt Bilder, die während eines Arbeitsaufenthaltes in Berlin gemalt wurden. Entstanden als Reaktion auf die Karl-Marx-Allee, auf Fassade, Raster und Dekoration, kehren die Bilder an den Ort ihres Entstehens zurück.

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01.07. bis 05.08.2004
Jens Becker
PROJEKTION - Mechanische Objekte
Die Objekte, die Jens Becker uns zeigt, ziehen sich gern in`s Dunkel zurück, obwohl die Dramaturgie der Bilder, die sie erzeugen, den Erfordernissen moderner Kunstproduktion durchaus entspricht.
Maelzels schachspielender Automat von 1768 stellte vehement sich selbst dar und hatte Gründe, die Geheimnisse seiner Funktionsweise zu verbergen.
Jens Becker erlaubt in seltenen Fällen (Modelle 1:12) den Blick in das Innere der Maschinen.
Dort können wir im bewegten, gesicherten Bereich der Mechanik ruhen, die die klaren, ungesicherten Bilder für uns herstellt.
(Karl-Friedrich Schmalwaßer)

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27.05. bis 25.06.2004
Norbert Poredda
Skulptur
Ulrike P. Seyboth
Malerei

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22.04. bis 21.05.2004
Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung 2004
Jürger Köhler
Zeichnungen

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18.03. bis 16.04.2004
Marlene Gaßmann, Doris Leue, Sabine Peuckert
Zeichnungen

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12.02. bis 12.03.2004
Gertraud Wendlandt
Sulpturen und Zeichnungen

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08.01. bis 06.02.2004
Ulrike Doßmann
Skulptur
Jürgen Kellig
Malerei

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2003

20.11.bis 23.12.2003
BERLINER KABINETT - Zeichnungen XI
Bildhauerzeichnungen
Rolf Biebl, Andreas Bindl, Rainer Fest, Lothar Fischer, Klaus Hack, Bernhard Heiliger, Friedrich B. Henkel, Veronike Hinsberg, Reinhard Jacob, Menashe Kadishmam, Hans-Georg Köhler, Gerhard Marcks, Margred Middell, Thomas K. Müller, Emerita Pansovova, Gustav Seitz, Hans Scheib, Peter Schnaak, Baldur Schönfelder, Wilfried Schröder, Alexander Sgonina, Henry Stöcker, Sabine Teubner, Gertraud Wendlandt, Bernd Wilde, Sati Zech
Kuratoren: Jens Semrau, K.-F. Schmalwaßer

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16.10. bis 14.11.2003
H.O.W. Toppel
Werkstatt 3. Stock
Ätzungen hoch und tief gedruckt

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11.09. bis 10.10.2003
Volker Henze
Fallen
Malerei

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07.08. bis 05.09.2003
Christoph Meyer
Erdung (ein raum für hannah arendt)
Bilder, Künstlerbücher,Raumordnung

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04.07. bis 03. 08.2003
Eckhard Koenig
Essaouira
Malerei

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28.05. bis 27. 06.2003
Manfred Zoller
Lichte Sprossen
Skulpturen

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24.04. bis 25.05.2003
Egmont Schaefer
Promenade an der Spree
Zeichnungen

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20.03. bis 18.04.2003
Thomas K. Müller
Im gelben Garten
Skulpturen und Zeichnungen

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13.02. bis 14.03.2003
Henry Stöcker
Auf sicherem Grund
Plastik und Zeichnungen

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09.01. bis 07.02.2003
Annelise Hoge
Neben den Gleisen
Malerei

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2002

14.11. bis 20.12.2002
Micha Reich
Parcour
Zeichnungen

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10.10. bis 08.11.2002
Reinhard Stangl
Zeichnungen 1980 bis 2002

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06.09. bis 04.10.2002
Barbara Bondzio
Zeichnungen

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09.08. bis 30.08.2002
Norbert Heins
Objekte

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10.07. bis 31.07.2002
repeat
Ulrich Diezmann, Manzur Kargar, Kai von Kröcher, Volker Schönwart, Konstantin Voit, Markus Wirthmann

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07.06. bis 07.07.2002
Andrea Engelmann
Zeichnung-Malerei

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02.05. bis 31.05.2002
Egmont-Schaefer-Preis 2002
Andreas Bindl
Zeichnungen

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21.03. bis 19.04.2002
Ulrich Diezmann
Landschaften
Malerei

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14.02. bis 15.03.2002
Paul Torsten Hahn
Malerei

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11.01. bis 08.02.2002
Ulrike Bunge
Malerei

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2001

22.11. bis 21.12.2001
BERLINER KABINETT - Zeichnungen IX
der himmel, die erde und die seltsamen felder
Dorit Bearach, Joachim Böttcher, Marlene Gaßmann, Klaus Killisch, Jürgen Köhler, Michael Kutzner, Michael Reich, Malte Spohr
Kurator: K.-F. Schmalwaßer

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12.10. bis 09.11.2001
Eva Niemann
Malerei

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06.09. bis 05.10.2001
Mario Dalpra (Wien)
THIRTY DEGREE ABOVE ZERO
Indien und Indonesien Projekt
Malerei und Skulptur

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31.07. bis 30.08.2001
Kerstin Heymann
Julia Rein
Duckgrafik - Malerei

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28.06. bis 27.07. 2001
Peter Schnaak
Skulptur
Anke Rische
Malerei

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23.05. bis 22.06.2001
Martin Colden
Malerei

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19.04. bis 17.05.2001
Anja Billing
Malerei

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08.02. bis 09.03.2001
Siegfried Völker
Harte Seesalzung
Grafik und Objekte

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15.03. bis 13.04.2001
Helga Höhne
Teppiche

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04.01. bis 02.02.2001
Peter Klitta
Malerei

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2000

16.11.bis 22.12.2000
Marion Stille
stadt land fluß
Arbeiten auf Papier

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12.10. bis 10.11.2000
Ted Marschall
GEMINI
Bilder und Fotografie

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07.09. bis 06.10.2000
Bernhard Leue
Unterwegs II
Arbeiten auf Papier

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07.08.bis 31.08.2000
KUNSTRAUM-FREIRAUM
35 Jahre Galerie im Turm - Editionen und Fundstücke







08.06. bis 07.07.2000
Günther Böwe
Zeichnungen

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05.05. bis 02.06.2000
Egmont-Schaefer-Preis 2000
Peter Graf
Zeichnungen

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30.03. bis 28.04.2000
QUATERNIO II
Doris Cordes-Vollert, Ron Henocq, Maria Lino
Dan Namingha, Marianne Pitzen
Kuratorin: Karla Woisnitza

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24.02. bis 24.03.2000
Christiane Conrad
Malerei

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20.01. bis 19.02.2000
Stefan Friedemann
Malerei

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1999

16.12.1999 bis 14.01.2000
BERLINER KABINETT - Zeichnungen VIII
Michael Bartsch, Anja Billing, Andrea Engelmann, Reinhardt Grimm, Klaus Hack, Paul T. Hahn, Peter Heyn, Reinhard Jacob, Hans-Georg Köhler, Lutamyo Leonhard, Jens Lorenzen, Nora von Mendelsohn, Cornelia Schmidt, Henry Stöcker
Kuratoren: Jens Semrau, K.-F. Schmalwaßer

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11.11. bis 10.12.1999
Sabine Peuckert
Berg und Turm
Arbeiten auf Papier

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07.10. bis 05.11.1999
Göran Hägg (Schweden)
Objekte

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01.09. bis 01.10.1999
Jörg Kuß
Malerei

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01.07. bis 30.07.1999
Peer Brüsseler
Malerei

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27.05. bis 25.06.1999
Alexander Sgonina
Zeichnung und Skulptur







22.04. bis 21.05.1999
galerie
Klaus Fuchs
Johannes Oberthür
Installation und Objekte

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18.03.bis 16.04.1999
fliegen und sparen
Annette Munk
Dirk Westermann
Bilder und Objekte

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12.02.bis 12.03.1999
Marlene Jachmann
Lutamyo Leonhard
Malerei

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07.01. bis 05.02.1999
Jörg-Uwe Jacob
Malerei

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1998

19. November - 31. Dezember 1998
Agnes Grambow
Malerei
Zur Vernissage am 19. November 1998 sprach Michael Freitag.

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08. Oktober – 06. November 1998
Achim Niemann
Kämme • Gerätschaften
Es sprach Karl-Friedrich Schmalwaßer.
Text zur Ausstellung von Hans Lehmann

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03. September – 02. Oktober 1998
Thomas J. Richter
zumeist Arbeiten auf Papier

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02. - 31.Juli 1998
Hans-Georg Köhler
Zur Vernissage am 02. Juli 1998
Musik von Ziggy Pruetz

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28. Mai – 26. Juni 1998
Regina Conrad
Arbeiten auf Papier
Zur Vernissage am 28. Mai 1998 sprach Dr. Anita Kühnel, Musik: Michael Cunert, Kontrabass

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16. April - 22. Mai 1998
Egmont Schäfer Preis 1998
Frank Diersch
Zeichnungen
Vernissage am 16. April 1998
Laudatio: Dr. Jens Semrau,
Musik: Christoph Winckel, Kontrabass und Phil Minton, Gesang


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12. März – 10. April 1998
Monika Meiser
Farbradierungen
Zur Vernissage am 12. März 1998 sprach Daniela Herr.
Musik: Dorothee Plum, Violine

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05. Februar – 06. März 1998
Jaenett Kipka
Es ist
“Was es ist“
Bilder, eine Skulptur und ein Buch

Zur Vernissage am 05. Februar 1998 sprach Anke Scharnhorst,
Musik: Gesine Conrad, Cello und Klara Linthe, Gesang

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1997

11. Dezember 1997 – 23. Januar 1998
Berliner Kabinett – Zeichnungen (VI) und (VII)
Arbeiten von: Michael Brendel, Regina Conrad, Christine Donath, Petra Flierl, Wolfgang Frankenstein, Friedrich-Wilhelm Fretwurst, Agnes Grambow, Kerstin Grimm, Brigitte Handschick, Matthias Heidenreich, Ralf Hentrich, Inge Hunzinger, Joachim John, Annekatrin Klump, Azade Köker, Eric Kraft, Annette Küchenmeister, Gudrun Kühne, Hans Laabs, Laszlo Lakner, Rudolf Lesser, Bernhard Leue, Doris Leue, Arno Mohr, Bodo Müller, René Neuer,
A. R.Penck, Reinhard Pods, Nuria Quevedo, Uwe Raddatz, Gisela Rieffert, Klaus Roenspieß, Wulff Sailer, Karin Sakrowski, Wolfram A. Scheffler, Hanns Schimansky, Gerti Schlegel, Seltmann, Jochen Senger, Max Stock, Rolf Szymanski, Sabine Teubner, Christian Ulrich, Kata Unger, Heidi Vogel, Siegfried Völker, Veronika Wagner, Andreas Zahlaus, Sati Zech, Pomona Zipser, Manfred Zoller, Klaus Zylla.

Ein Ausstellungsprojekt der „Galerie im Turm“ und der „galerie parterre“.

Zur Vernissage am 11. Dezember 1997 sprach Reinhard Kraetzer, Bezirksbürgermeister am Prenzlauer Berg und HOW Toppl,
Musik: Kathrin Pfeifer, Akkordeon

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06. November – 05. Dezember 1997
Michael Kutzner
TeerMaschinen
Zeichnungen

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02. – 31. Oktober 1997
René Neuer
Bilder
Zur Vernissage am 02. Oktober 1997 sprach
Dr. Jens Semrau


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28. August – 26. September 1997
Peppe D`Angelo
Bilder und Skulpturen

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18. – 24. August 1997
Raúl de Zárate
Irreverencia (Die Unerbittlichkeit)
Kunst und Literatur aus Cuba
Zur Vernissage am 18. August 1997 las aus dem Werk von Reinaldo Arenas sein Übersetzer Klaus Laabs.
Lesung am 20. August 1997, Armando de Armas las in spanischer Sprache, deutsche Übersetzung gelesen von Ulrich Kunzmann


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17. Juli – 15. August 1997
Box II
Jens Lorenzen - Malerei
Michael Jastram – Plastik

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05. Juni – 04. Juli 1997
Hans Brosch
Gemälde – Zeichnungen • 1996 – 1997
Zur Vernissage am 05. Juni 1997 sprach
Dr. Fritz Jacobi
(In der Zeit vom 01. – 29. Juni 1997 zeigte die Galerie im Künstlerhof Buch von Hans Brosch Gemälde und Zeichnungen bis 1995)


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29. April – 30. Mai 1997
Christine Schlegel
Zeichnungen


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03. – 25. April 1997
Ernst Baumeister
Zeichnungen

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20. Februar – 21. März 1997
Anneliese Hoge
Drucke auf selbstgeschöpften Papieren


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16. Januar – 14. Februar 1997
Elisabeth Arlt
Die Feuchtigkeit im Sockelbereich
Zur Vernissage am 16. Januar 1997 las Elisabeth Arlt aus ihren Aufzeichnungen: „Rostocker Schlüssel, Aufzeichnungen, 1. Juni bis 31. Juli 1995“


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1996

12. Dezember 1996 – 10. Januar 1997
Berliner Kabinett – Zeichnungen (V)
Traum • Landschaften
Arbeiten von: Günter Böwe, Alke Brikmann, Hans Brosch, Peppe d`Angelo, Wieland Förster, G.L. Gabriel, Marlene Gassmann, Clemens Gröszer, Johannes Grützke, Sylvia Hagen, Stefan Hoenerloh, Martin Hoffmann, Konrad Knebel, Christoph Meyer, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Olaf Nehmzow, Thomas Richter, Heike Ruschmeyer, Roger Servais, Inge H. Schmidt, H. O. Schmidt, Werner Stötzer, Berndt Wilde

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15. November – 06. Dezember 1996
Christoph Meyer
die feinheit e. fehlleistung, reisen, ein ring?
ein raum, malerei und fotographie

Zur Vernissage am 15. November 1996 sprach Eugen Blume.

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10. Oktober – 08. November 1996
Dorit Bearach
Tiramisú
Zur Vernissage am 10. Oktober 1996 sprach Christoph Tannert. Musik: Willi Kellers


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29. August – 27. September 1996
Margot Sperling
Strand – Landschaften
Zur Vernissage am 29. August 1996 sprach Jens Semrau.


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11. Juli – 16. August 1996
Volker Schönwart
Box
Arbeiten auf Papier


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08. Juni – 05. Juli 1996
Käthe Ebner
1967 – 1995
Malerei und Graphik
Gedenkausstellung der tödlich verunglückten jungen Malerin Käthe Ebner, gemeinsam mit der Galerie Mitte
(Katalog)

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02. – 31. Mai 1996
Anja Billing • Claudia Grabarse
Malerei, Plastik, Zeichnung

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28. März – 26. April 1996
Kata Unger
Der Jungbrunnen der Bombenlegerin
Teppiche & Drucke
Zur Vernissage am 28. März 1996 sprach Robert Bosshard.

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22. Februar – 22. März 1996
Thiede
Fotographien, Zeichnungen, Fundstücke

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18. Januar – 17. Februar 1996
Quaternio
Arbeiten von: Ingrid Kerma • Joan Lazeanu
Asaph Ben Menahem • Karla Woisnitza
Zur Vernissage am 18. Januar 1996 sprach Dr. Klaus Hammer.


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1995

14. Dezember 1995 – 12. Januar 1996
Berliner Kabinett – Zeichnungen IV
Arbeiten von: Armando, Martin Assig, Frank Badur, Ina Barfuß, Horst Bartnig, Christa Böhme, Claudia Busching, Manfred Böttcher, Klaus Fuchs, Rainer Görß, Thomas Habedank, Jörg Herold, Manfred Kempfer, Bernd Koberling, Jan Kotik, Detlef Marschall, Peter Moors, Joachim Niemann, Norbert Schwontkowski, Alexander Sgonina, Marion Stille, Henry Stöcker, Fred Thieler, Michael Voges.

Zur Vernissage am 14. Dezember 1995 sprach Prof. Jörn Merkert, Musik von Kathrin Pfeifer

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09. November – 08. Dezember 1995
Mideele Schade
Malerei
Zur Vernissage am 09. November 1995 sprach
Karl-Friedrich Schmalwaßer.


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05. Okt. – 03. Nov. 1995
Heike Dittrich
Bilder und Zeichnungen
Zur Vernissage am 05. Oktober 1995 sprach Claus Weidensdorfer.
Musik: Ulrich Thiem (Cello)

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31. August – 29. September 1995
Volker Henze
– Grund –
Sammlungen • Objekte
Zur Vernissage am 31. August 1995 sprach Inga Kondeyne.

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03. – 26. August 1995
Peter Schönhoff
Grafische Dialoge, Kunstbücher,
Plastische Arbeiten aus Niederschindmaas
Zur Vernissage am 03. August 1995 las der Künstler aus seinem Werk.
Kurator: Joachim Scheel

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08. Juni – 07. Juli 1995
Manuel Ohlendorf • Lutamyo Mwaungulu
Malerei

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04. Mai – 02. Juni 1995
Egmont Schaefer
Zeichnungen
Zur Vernissage am 04. Mai 1995 sprach Dr. Jens Semrau.

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30. März – 29. April 1995
Klaus Ebeling
Zeichnungen • Bilder

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23. Februar – 25. März 1995
Helga Höhne
Teppiche
Zur Vernissage am 23. Februar 1995 Musik von Jason Kahn (Percussion)



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12. Januar – 10. Februar 1995
Kontrapunkt
Karola Teuber - Skulpturen
Stefan Friedemann - Malerei
(Katalog)

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1994

01. Dezember 1994 – 05. Januar 1995
Berliner Kabinett – Zeichnungen (III)
Arbeiten von: Adochi, Elvira Bach, Carina Goltz/ Romen Banerjee, Rolf Behm, Dorit Bearach, Rolf Biebl, Lothar Böhme, Joachim Böttcher, Martin Colden, Käthe Ebner, Claudia Grabarse, Sabine Herrmann, K.H. Hödicke, Jörg-Uwe Jacob, Christine Jacob-Marks, Jaenett Kipka, Mark Lammert, Wolfgang Leber, Werner Liebmann, Max Neumann, Joachim Peeck, Neo Rauch, Margot Sperling, Walter Stöhrer.
(Katalog)


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27. Oktober – 25. November 1994
Julie Tancill • Ted Marschall
Bilder
Zur Vernissage am 27. Oktober 1994 sprach Anke Scharnhorst.


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22. September – 21. Oktober 1994
Alexander Sgonina
Orte
Zeichnungen und Skulpturen
(Katalog)

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11. August - 16. September 1994
Michel Meyer
The Waste Land
Arbeiten auf Leinwand nach Texten von T.S. Eliot
Zur Vernissage am 11. August 1994 sprachen
Karl-Friedrich Schmalwaßer, Galerist und
Dr. Gunter Nimmich, Kunsthistoriker.

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09. Juni – 08. Juli 1994
Malergrafik
Farbradierungen
Arbeiten von: Michael Augustinski, Käthe Ebner, Petra Flierl, Stefan Friedemann, Monika Meiser, Ricarda Pohl, Karla Woisnitza

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05. Mai - 03. Juni 1994
Agnes Grambow
Malerei


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07. – 29. April 1994
Gemeinsam nach Europa – Together for Europe
Kunstprojekt Sutton- Friedrichshain
Eine gemeinsame Ausstellung von Künstlern aus Friedrichshain, Berlin und dem Londoner Bezirk Sutton. Ein Kunstprojekt der Galerie im Turm, der Galerie Passage, und der Europa Gallery, London.
Arbeiten von: Christopher Balzer, Maler; Marina Goldberg, Malerin; Ellen Lehmann, Textil; Christina Renker, Keramik; Käthe Ebner, Malerin; Gerhild Freese, Schmuck; Zita Fenn, Malerin; Freda Dahl-Litman, Schmuckdesignerin; Jacqueline Davies, Malerin; Jonathan Wolf, Maler; Janet Gibson, Textildesignerin; Clare Smith, Keramikerin.

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10. – 31. März 1994
Klaus Fuchs
Changes in the Silence
Wandobjekte, Zeichnungen
Zur Vernissage am 10. März 1994 Musik von Marco Dommus (Klarinette)


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10. Februar – 04. März 1994
Robert Schmidt- Matt - Plastische Objekte
Martin Seidemann - Malerei
Zur Vernissage am 10. Februar 1994 sprach
Dr. Jens Semrau.

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13. Januar – 04. Februar 1994
Jeanett Kipka • Wadim Wolf
KÜNSTLERTISCHE
Neue Arbeiten
Zur Vernissage am 13. Januar 1994 Musik von Jens Börne(Posaune, Gesang)


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1993

09. Dezember 1993 – 07. Januar 1994
Berliner Kabinett – Zeichnungen (II)
Arbeiten von: Ernst Baumeister, Heinrich Bethke, Hartmut Bonk, Frank Diersch, Klaus Ebeling, Anatol Erdmann, Galli, Achim Göbel, Hans Hendrik Grimmling, Friedrich B. Henkel, Volker Henze, Michael Kähne, Klaus Killisch, Jörg Kuß, Helge Leiberg, Anna-Franziska Schwarzbach, Ullrich Panndorf, Robert Rehfeldt, Stefan Reichmann, Christine Schlegel, Frank Seidel, Martin Seidemann, Gerd Sonntag, Thomas Wachweger.
(Katalog)







04. November – 03. Dezember 1993
XAGO
Die Grotesken haben Ausgang

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07. - 29. Oktober 1993
Fritz Andreas Jacobi
Zeichnungen
Zur Vernissage am 07. Oktober 1993
sprach Dr. Friedegund Weidemann/ Nationalgalerie.


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02. September – 01. Oktober 1993
Frank Merten
Zeichnungen


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22. Juli – 27. August 1993
Shiva Banifatemi-Naeini
Malerei


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17. Juni – 16. Juli 1993
Manuela Warstat
Ulrike Kuschel
Samir Alschauski

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20. Mai – 11. Juni 1993
Friedrichshainer Kunstallee
Künstler gegen Ausländerhaß
Lesung: 25. Mai 1993
Ramadan Mohammed las Gedichte und Kurzprosa
Lesung: 27. Mai 1993
Susanne Hilken, Göttingen, las Gedichte und Kurzprosa
Prof. Mesias Maiguashca, Äquador, musikalische Begleitung

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15. April – 14. Mai 1993
Thema Berlin
Malerei und Zeichnung
Arbeiten von: Lothar Böhme, Manfred Böttcher, Martin Colden, Frank Diersch, G.L. Gabriel, Dieter Goltzsche, Agnes Grambow, Konrad Knebel, Jürgen Köhler, Gudrun Kühne, Michael Kutzner, Wolfgang Leber, Lusici, Detlef Marschall, Monika Meiser, Frank Merten, Olaf Nehmzow, Roland Nicolaus, Sabine Peuckert, Thomas Richter, Klaus Roenspiess, Gerti Schlegel, H.O. Schmidt, Martin Seidemann, Margot Sperling, Harald Toppel, Hans Vent.
Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Galerie im Turm mit der Galerie Passage


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18. März – 08. April 1993
Siegfried Völker
Druckgrafik und Collagen

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11. Februar – 12. März 1993
Toskana – Werkstatt
Fotos, Druckgrafik, Skizzen, Studien, Aquarelle, Gouachen, Videos, Ölbilder, Zeichnungen
Arbeiten von: Marion Stille, Saskia Wenzel, Günter Blendinger, Marguerite Blume-Cardenas, Karl -F. Schmalwaßer, Barbara Bondzio, Antje Fretwurst, Käthe Ebner, Günter Böwe, Jürgen Gerhard, Andrea Hölzer, Andreas Homberg, Bodo Müller, Eckehard Koenig, Gudrun Kühne, Andreas Zahlaus, Sonja Eschefeld, Friedrich Fretwurst, Lothar Gemmel, Barbara Putbrese, Irene Schwidurski, Henry Rademacher, Jörg Kuß, Achim Niemann, Brigitte Sander, Wulff Sailer, Rolf Xago.
Zur Vernissage am 11. Februar 1993 sprach der Maler Jörg Kuß.








07. Januar – 05. Februar 1993
Helga Franz • Angela von Moos
LICHT • VOKALE

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1992

12. November – 11. Dezember 1992
Berliner Kabinett – Zeichnungen (I)
Arbeiten von: Peter Chevalier, Klaus Dennhardt, Dieter Goltzsche, Sabine Grzimek, Thomas Hartmann, Stephanus Heidacker, Peter Herrmann, Ralf Kerbach, Jürgen Köhler, Michael Kutzner, Walter Libuda, Oskar Manigk, Monika Meiser, Sabine Peuckert, Michael Reich, Egmont Schaefer, Hans Scheib, Cornelia Schleime, Reinhard Stangl, Strawalde, Harald Toppl, Hans Vent, Kurt Wanski, Karla Woisnitza.

Zur Vernissage am 11. Dezember 1992. las Bernd Wagner aus seiner letzten Veröffentlichung „ Die Wut im Koffer, Kalamozonische Reden“, Rowohltverlag, Berlin.
(Katalog)

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08. Oktober – 07. November 1992
Thomas Habedank - Malerei
Werner Götz - Plastik
Musik zur Vernissage am 08. Oktober 1992 von Sven Götz, Gitarre

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03. September – 03. Oktober 1992
Papier / Papiere
Arbeiten von: Silvia Albu-Stanescu, Roland Berger, Hajo Blank, Jo Doese, Andrea Eisensee, Andrea Engelmann, Renate Göritz, Reinhardt Grimm, Wolf Leo, Ulrike Markert, Annette Munk, Gertraude Pohl, Beate Rudnick, Karla Sachse, Alexander Sgonina, Klaus Storde, Ganglolf Ulbricht.

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30. Juli – 28. August 1992
Marie Höschel
Achim Niemann
Henry Stöcker
Malerei – Plastik

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02. – 25. Juli 1992
Comics
Arbeiten von: Atak, Feuchtenberger, Fickelscherer, CX Huth, Lau, Ol, Wagenbreth


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04. – 27. Juni 1992
Klaus Dennhardt
Lapidarium
Skulpturen aus Pappe
Zur Vernissage am 04. Juni 1992 sprach Gunhild Brandler.


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01. – 29. Mai 1992
Agnes Grambow • René Neuer • Frank Diersch
Malerei und Zeichnungen
Konzert zur Finissage am 29. Mai 1992
Musik: „Next band...“
Dietmar Diesner, Saxophon
Thomas Burgmann, Saxophon
Matthias Bauer, Bass
Willi Kellers, Drums
(Katalog)







26. März - 25. April 1992
Heinrich Bethke
Malerei


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20. Februar – 20. März 1992
Stefan Friedemann
Reinhard Grimm
Malerei/ Grafik/ Plastik


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17. Januar – 15. Februar 1992
Künstler – Sturz
Ausstellung zum Ateliernotstand in der Bundeshauptstadt
Eine Initiative von gekündigten und von Kündigung bedrohten Künstlerinnen und Künstlern in Ost- und Westberlin


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1991

12. – 24. Dezember 1991
Kunst – Verkauf
Zu Weihnachten
VBK e.V. Berlin

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11. November – 07. Dezember 1991
Berliner Kabinett - Das kleine Bild
Aquarelle und Gouachen II
Arbeiten von: Bearach, Bonzio, Brüsseler, Biebl, Conrad, Dennhardt, Diersch, Erdmann, Grambow, K. Grimm, R. Grimm, Gröszer, Grzimek, Hagen, Hoge, Höschel, Lammert, Manigk, Metzkes, Reichmann, Schade, Schaefer, Scheib, Schleime, Seidel, Stangl, Wilde, Woisnitza, Zoller.

(29. April – 23. Mai 1991
Berliner Kabinett – Das kleine Bild
Aquarelle und Gouachen I
Arbeiten von: Bayer, Colden, C. Böhme, L. Böhme, J. Böttcher, M. Böttcher, Goltzsche, Habedank, Handschick, Henze, Kipka, Kutzner, Kindt, Leber, Leue, Metzkes, Nehmzow, Peukert, Richter, Reich, Roenspieß, Sailer, Schaefer, Sperling, Seidemann,
Schimansky, Toppl, Vent
Ausstellung in der Galerie Friedrichshain

10. Dezember 1990 – 04. Januar 1991
Berliner Kabinett – Druckgrafik
Arbeiten von: Karl-Heinrich Bethke, Joachim Bayer, Christa Böhme, Lothar Böhme, Joachim Böttcher, Peer Brüsseler, Anatol Erdmann, Dieter Goltzsche, Sabine Grzimek, Volker Henze, Marie Höschel, Jeanette Kipka, Jürgen Köhler, Michael Kutzner, Barbara Kindt, Wolfgang Leber, Bernhard Leue, Olaf Nehmzow, Sabine Peukert; Michael Reich, Wulff Sailer, Mideele Schade, Hans Scheib, Reinhard Stangl, Martin Seidemann, Harald Toppl, Hans Vent
Ausstellung in der Galerie Friedrichshain)


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10. Oktober – 08. November 1991
Seht, dieser Stein soll Zeuge unter uns sein
Stein-Abreibungen • Grafik • Aquarelle • Fotografien
von Jüdischen Friedhöfen Berlins
Arbeiten von: Steffen Andradi, Karl Biedermann, Manfred Butzmann, Jürgen Nagel, Ingrid Goltzsche, Barbara Putbrese, Ursula Strozynski, Eva Vent.

Zur Vernissage am 10. Oktober sprach Sibylle Schulz, Mitarbeiterin der Denkmalpflege. Heinz Knobloch las aus dem im Henschel Verlag
erschienen Buch „Die Jüdischen Friedhöfe in Berlin“.

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20. September – 07. Oktober 1991
Eleonore Kleiber
Das Kostümbild

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16. Juni bis 15. August 1991
RAUM - BILD
Plastiken am Frankfurter Tor
Eine Ausstellungsreihe mit Arbeiten von
Ulf Duschat
Susann Schaer
Christian Andres
Manfred Hodapp

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